Lebensdaten
1721 bis 1781
Geburtsort
Verden (Aller)
Sterbeort
Hamburg
Beruf/Funktion
Dichter
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 100510140 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Leyding, Johann David (nicht!)
  • Leyding, Johann Dietrich
  • Leyding, Johann David (nicht!)
  • mehr

Orte

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Zitierweise

Leyding, Johann Dietrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100510140.html [24.04.2019].

CC0

  • Leben

    Leyding: Johann Dietrich (nicht David) L., lyrischer und epigrammatischer Dichter. Von seinem äußeren Leben ist nur äußerst wenig bekannt geworden. Zu Verden in Hannover den 5. April 1721 geboren, lebte er später zu Hamburg als Privatgelehrter und eine Zeit lang als Vorsteher einer Privaterziehungsanstalt daselbst und starb den 10. Febr. 1781. Er ließ erscheinen: „Oder und Lieder mit ihren eigenen Melodien“, 1757, „Lieder und Scherzgedichte“, 1757, mit dem Motto: „Multa donanda ingeniis puto, sed donanda vitia, non portenta. Seneca; „Der Bienenstock. Eine Sittenschrift, der Religion, Vernunft und Tugend gewidmet“, 4 Hefte, Hamb. 1758—64. N. Folge 3 Hefte, 1764—68; „Fabeln. Erzählungen und andere kleine Gedichte“, 2 Thle.|1763 u. 64 (ohne des Verfassers Namen). Man hat L. nicht mit Unrecht unentwickelten Geschmack, Unreife des Urtheils und blinde Nachahmung Gellert's vorgeworfen, aber gleichwol verdienen manche seiner Dichtungen Lob wegen der in denselben herrschenden Wärme und Wahrheit des Gefühls und in nicht wenigen versteht er es, zarten Empfindungen eine anmuthige und gefällige Form zu geben.

    • Literatur

      Meusel, Lexikon verstorbener Schriftsteller, VIII. Goedeke. II, 583. 587.

  • Autor/in

    J. Franck.
  • Empfohlene Zitierweise

    Franck, Jakob, "Leyding, Johann Dietrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 18 (1883), S. 517-518 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100510140.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA