Lebensdaten
um 1342 bis 1373
Sterbeort
Eltville
Beruf/Funktion
Erzbischof von Mainz ; Bischof von Straßburg
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 137950187 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Johann
  • Johann I. von Luxemburg-Ligny
  • Johann von Luxemburg-Ligny
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Johann I., Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd137950187.html [13.12.2017].

CC0

  • Genealogie

    V Gf. Johann v. L., Burggf. v. Lille, Herr v. Ligny, Roussy usw.;
    M Alix v. Flandern ( 1346).

  • Leben

    Seit 1355 war J. Domherr in Trier. Schon 1365 wurde er von Urban V. zum Bischof von Straßburg und nach zwiespältiger Wahl in Mainz am 28.4.1371 von Gregor XI. zum Erzbischof von Mainz ernannt. Die Wahlkapitulation mit dem Mainzer Domkapitel unterzeichnete er am 5.7.1371 in Nürnberg. Erst 1372 hielt er mit Karl IV. seinen Einzug in Mainz. Am 28.3.1372 schloß er in Prag ein Schutzbündnis mit Karl IV. für Erfurt. Er war politisch unbedeutend und in seinen Bistümern unbeliebt. Angeblich starb er an den Folgen einer Vergiftung.

  • Literatur

    F. Vigener, Regg. d. Erzbischöfe v. Mainz v. 1289-1396, 2. Abt., 2. Bd., 1914; s. a. L z. Joh. Schweikard v. Mainz.

  • Autor

    Anton Ph. Brück
  • Empfohlene Zitierweise

    Brück, Anton Ph., "Johann I." in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 496 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd137950187.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA