Lebensdaten
1537 bis 1601
Beruf/Funktion
Kurfürst und Erzbischof von Mainz
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 122479963 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Dalberg, Wolfgang von
  • Wolfgang, Mainz, Kurfürst
  • Wolfgang, von Mainz
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Zitierweise

Dalberg, Wolfgang von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd122479963.html [20.10.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Friedrich ( 1574), pfälzischer Amtmann zu Oppenheim, S des Dietrich u. der Anna v. Helmstadt zu Bischofsheim;
    M Anna ( 1564), T des Ludwig v. Fleckenstein u. der Ursula v. Ingelheim; Stiefmutter Agnes v. Myllendonck; Großonkel väterlicherseits Johann s. (1);
    B Hans ( 1607), mainzischer Rat.

  • Leben

    Zunächst Domherr beziehungsweise Dompropst von Mainz und Speyer wurde D. am 20.4.1582 mit einer Stimme mehr vor dem ebenfalls dem Mainzer Domkapitel angehörenden tatkräftigen Würzburger Fürstbischof Julius Echter zum Erzbischof von Mainz gewählt. Persönlich untadelig, war er in Reichs- und Kirchenangelegenheiten ängstlich, zaghaft, ohne rechte Initiative. Auch zu schwach, die Beschlüsse des Trienter Konzils zu verkünden und kirchliche Mißstände in seiner Diözese abzustellen, zog er sich den Tadel der Nuntien Bonomi und Franchipani zu. Er war den Aufgaben seines Amtes wenig gewachsen.

  • Literatur

    H. E. Heim, W. EB v. Mainz (1582–1601), 1889;
    St. Ehses u. A. Meister, Nuntiaturberr. aus Dtld. nebst ergänzenden Aktenstücken, 1. Abt., Die Kölner Nuntiatur, 1895 u. 1899;
    Pastor, Bd. 10 u. 11;
    A. Veit, Kirche u. Kirchenreform in d. Erzdiözese Mainz, 1920, S. 25-33;
    LThK.

  • Portraits

    Stich (Graph. Slg. München).

  • Autor/in

    Ludwig Lenhart
  • Empfohlene Zitierweise

    Lenhart, Ludwig, "Dalberg, Wolfgang von" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 490 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd122479963.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA