Lebensdaten
1847 bis 1925
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Frauenrechtlerin ; Führerin der sozialistischen Arbeiterinnenbewegung
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 118505408 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Baader, Ottilie

Orte

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Zitierweise

Baader, Ottilie, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118505408.html [26.04.2019].

CC0

  • Leben

    Als Arbeiterkind nach 4 Jahren Schulbesuch bereits 13jährig - anfangs mit 3 Taler Monatslohn bei 12 Stunden Fabrikarbeit - in Berlin als Hand-, später Maschinenwäschenäherin und Heimarbeiterin tätig, wurde B. mit der sozialen Not vertraut. Über Lina Morgensterns bürgerlichen Arbeiterinnenverein stieß sie unter dem Eindruck von Karl Marx' „Kapital“ (1879) und Bebels „Frau und Sozialismus“ zur Sozialdemokratie. Agitatorisch und organisatorisch war sie 1900-08 als „Zentralvertrauensperson der Genossinnen Deutschlands“ führend tätig beim Aufbau der sozialistischen Frauenbewegung. Auf Frauen- und internationalen SP-Kongressen forderte sie Frauenstimmrecht, Frauen- und Kinderschutz und Förderung der Arbeiterinnenbildung.

  • Werke

    Ein steiniger Weg, 1921 (Selbstbiogr.).

  • Autor/in

    Ilse Balg
  • Empfohlene Zitierweise

    Balg, Ilse, "Baader, Ottilie" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 477 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118505408.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA