Lebensdaten
1811 bis 1877
Geburtsort
Frankfurt
Sterbeort
Fankfurt
Beruf/Funktion
Bankier
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 11817634X | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Bethmann, Philipp Heinrich Alexander Moritz Freiherr von
  • Bethmann, Moritz von
  • Bethmann, Philipp Heinrich Alexander Moritz Freiherr von

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Zitierweise

Bethmann, Moritz von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11817634X.html [16.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Simon Moritz s. (3);
    ⚭ Maria (1819–82), T des Karl Freiherr von Bose und der Henriette von Bockenthie;
    2 S, 3 T, u. a. Ludwig Simon Moritz (3.10.1844 bis 5.9.1902), setzte die Geschäfte fort und dehnte sie im Zusammenhang mit der deutschen Wirtschaftsexpansion auf die Bagdadbahn aus.

  • Leben

    B. führte das Haus aus der überkommenen einseitigen Bindung an die staatlichen Finanzen heraus und setzte seine Kräfte für das in den Anfängen stehende technisierte Verkehrswesen ein, das weit vor der Industrie zunächst die Kapitalien auf sich konzentrierte. 1825 setzte er die Gründung der „Dampfschiffahrtsgesellschaft von Rhein und Main“ durch, ein Jahrzehnt später begann die führende Tätigkeit des Hauses in der rheinischen und mitteldeutschen Eisenbahngründung. Ein Jahr nach Eröffnung der ersten deutschen Bahn gründete B. zusammen mit dem Hause Rothschild u. a. Frankfurter Bankiers die Taunus-Eisenbahn AG (1836), es folgte die Frankfurt-Hanauer Bahn (1844), die Friedrich-Wilhelm-Nordbahn. Der Höhepunkt dieser Tätigkeit lag in den 50er Jahren. Politisch hielt B., obwohl preußischer Generalkonsul, an dem Ideal Frankfurter Reichs- und Bundesfreiheit fest. 1883 beherbergte er den Frankfurter Fürstentag in seinem Hause. 1866 legte er sein Amt als preußischer Generalkonsul nieder.

  • Autor/in

    Ludwig Beutin
  • Empfohlene Zitierweise

    Beutin, Ludwig, "Bethmann, Moritz von" in: Neue Deutsche Biographie (), S. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11817634X.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA