Lebensdaten
1740 bis 1814
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
calvinistischer Theologe ; Prediger
Konfession
calvinistisch
Normdaten
GND: 117660744 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Ancillon, Louis Frédéric
  • ancillon, louis frederic
  • Ancillon, L. F.
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Zitierweise

Ancillon, Louis Frédéric, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117660744.html [15.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Frédéric Luc Ancillon (1698–1758), reformierter Theologe;
    M Judith (1705–80), T des Professors Philipp Naudé (1654–1729);
    Gvv Karl Ancillon (s. 2);
    Marie Mathis;
    S Jean Pierre Frédéric Ancillon (s. 1).

  • Leben

    A. war Prediger an den französischen Kirchen in Berlin, Rat und Assessor des französischen Oberkonsistoriums und Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin und Rouen. Dort erhielt er einen Preis für seine Abhandlung „Quels sont outre l'inspiration les caractères qui assurent aux livres saintes la supériorité sur les livres profans?“. A. war ein bekannter Kanzelredner, er hielt die Trauerrede über Friedrich II. in der Kirche zu Potsdam und über die Prinzessin Amalie.

  • Werke

    zum Gesamtartikel (auch zu David d. Ä. u. d. J.): ADB I; J. P. Erman u. P. C. F. Réclam, Mémoires pour servir à l'histoire des Réfugiés français dans les Etats du roi, 9 Bde., Berlin 1782-1800;
    E. Muret, Gesch. d. Französ. Kolonien in Brandenburg-Preußen, 1885;

    R. Béringuier, Stammbäume d. Mitgll. d. Französ. Colonie in Berlin, 1887;
    Gesch.-Bll. d. Dt. Hugenotten-Ver., 1890–1910.

  • Autor/in

    Richard Fouquet
  • Empfohlene Zitierweise

    Fouquet, Richard, "Ancillon, Louis Frédéric" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 265 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117660744.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Ancillon: Louis Frédéric A., Sohn des Frédéric (Luc) A. und der Naudé, geheimer und Oberconsistorialrath, Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und Rouen, geb. 21. Mai 1740, 13. Juni 1814 zu Berlin. Er genoß seine Schulbildung in seiner Vaterstadt, wurde 1759 Proposant, 1761 ministre catéchiste und 1765 Prediger an der französischen Klosterkirche daselbst. 1796 trat er in das preußische Oberconsistorium ein und wurde geheimer Rath im großen französischen Directorium. Mit dem Tage der Feier des 50jährigen Jubiläums legte er, kurz vor seinem Tode, sein Amt nieder. Seine Schriften, deren Verzeichniß Eug. et Em. Haag, „La France protestante“ geben, zeugen von theologischer Gelehrsamkeit und philosophischer Bildung. Er war als Kanzelredner berühmt.

  • Autor/in

    Brecher.
  • Empfohlene Zitierweise

    Brecher, Adolf, "Ancillon, Louis Frédéric" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 427 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117660744.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA