• Leben

    F. studierte an der TH Berlin Maschinenbau und Elektrotechnik und ergänzte sein Studium dann in Paris. Hier kam er mit der Presse in Berührung und fand seine Berufung darin, das technische Wissen in gefälliger und verständlicher Form weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Er wirkte in Berlin als Redakteur verschiedener Zeitungen, zum Beispiel beim „Berliner Tageblatt“, und hat außer einer großen Zahl von Feuilletonartikeln eine ganze Reihe populärwissenschaftlicher Bücher auf dem Gebiet der Technik veröffentlicht. Stets zeichnete ihn sachliche Gediegenheit aus. Sein Hauptinteresse galt dem Verkehrswesen und der Fernmeldetechnik. Sein breit angelegtes Werk „Das Weltreich der Technik“ (4 Bände, 1923–27, mit biographischem Vorwort in IV, 2I 1929) umfaßt alle Gebiete der Technik.

  • Werke

    Werner v. Siemens, 4.-5. Tsd. 1916;
    Das Buch d. tausend Wunder, 1916, 49.-50. Tsd. 1930 (mit A. Moszkowski);
    Die Welt auf Schienen, 1918, 31925;
    Im Bannkreis v. Nauen, 1922;
    Sterngucker einst u. heute, in: H. Günther, Taten d. Technik I, 1923;
    Die hundertj. Eisenbahn, 1925;
    Der Ozeanriese, Die Kunst d. Schiffbaues, 1926;
    Das elektr. Licht, 1926.

  • Literatur

    E. Laßwitz, in: VDI-Nachrr., 1926, Nr. 25;
    C. Z. Klötzel, in: Berliner Tagebl., Beibl. Literar. Rdsch. 275, v. 13.6.1926;
    S. Wininger, Große Jüd. Nat.-Biogr. II, Cernowitz 1927, S. 367.

  • Autor/in

    Carl Graf von Klinckowstroem
  • Empfohlene Zitierweise

    Klinckowstroem, Carl Graf von, "Fürst, Artur" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 692 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116846194.html#ndbcontent

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