Lebensdaten
1884 bis 1943
Geburtsort
Wien
Sterbeort
Chicago
Beruf/Funktion
Mathematiker
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 116690526 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Helly, Eduard

Orte

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Zitierweise

Helly, Eduard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116690526.html [18.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    Elise Bloch, Dr. phil.

  • Leben

    H. studierte 1902-07 an der Universität Wien (Promotion 1907) und ging dann für ein Jahr nach Göttingen. 1921 habilitierte er sich für Mathematik an der Universität Wien. Daneben bekleidete er eine Beamtenstelle in der Bodenkreditanstalt. 1938 wurde er Professor am Illinois Institute of Technology in Chicago. H.s Arbeiten gehören den Gebieten der reellen Funktionen und der Mengenlehre an. Besonders bemerkenswert ist der von ihm bewiesene Satz „Im n-dimensionalen euklidischen Raum sei eine Menge von abgeschlossenen konvexen Punktmengen gegeben. Wenn der Durchschnitt von je k dieser Punktmengen (k = 2, …, n + 1) selbst abgeschlossen und konvex ist, dann ist auch der Durchschnitt aller dieser Punktmengen abgeschlossen und konvex“. Dieser Satz trägt H.s Namen und ist grundlegend für die Theorie der Überdeckungen mit konvexen Körpern.

  • Werke

    Lineare Funktionaloperationen, in: SB d. Wiener Ak. d. Wiss. 121, 1912;
    Reihenentwicklungen nach Funktionen e. Orthogonalsystems, ebd.;
    Systeme linearer Gleichungen mit unendl. vielen Unbekannten, in: Mhh. f. Math. 31, 1921;
    Systeme v. abgeschlossenen Punktmengen mit gemeinschaftl. Punkten, ebd. 37, 1930.

  • Literatur

    Pogg. V-VII a.

  • Autor/in

    Josef Lense
  • Empfohlene Zitierweise

    Lense, Josef, "Helly, Eduard" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 490 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116690526.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA