Lebensdaten
1863 bis 1926
Sterbeort
Freiburg (Breisgau)
Beruf/Funktion
Pharmazeut ; Chemiker
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116388544 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Autenrieth, Wilhelm
  • Autenried, Wilhelm
  • Autenrieth
  • mehr

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Autenrieth, Wilhelm, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116388544.html [17.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    Entfernt verwandt mit der württembergischen Beamten- und Gelehrtenfamilie Autenrieth;
    V Otto Autenrieth (1813–73), praktischer Arzt in Langensteinbach;
    M Maria Dorothea Meßner;
    Gvv Karl Friedrich Autenrieth (1777–1854), Hofgerichtskanzler in Mannheim;
    Gmv geborene Glückherr; unverheiratet.

  • Leben

    Nach der pharmazeutischen Staatsprüfung in Freiburg promovierte A. zum Dr. phil. (1888) in Erlangen und habilitierte sich 1895 an der medizinischen Fakultät in Freiburg, wo er 1900 außerordentlicher Professor für medizinische und pharmazeutische Chemie wurde und 1921-26 Leiter der pharmazeutisch-medizinischen Abteilung des Chemischen Instituts war. Bekannt durch sein mit L. Koenigsberger konstruiertes Kolorimeter verfaßte er außer zahlreichen Zeitschriften- und Handbuchartikeln Lehrbücher der qualitativen und quantitativen chemischen Analyse (1897–99 u. ö.) und die in zahlreichen Auflagen erschienene „Auffindung der Gifte“ (1897).

  • Werke

    Weitere W Chemie des Harns, 1907.

  • Literatur

    Berr. d. Dt. Chem. Ges. 59, 1926;
    Pogg. IV, V, VI (W);
    Kürschner, Gel-Kal., 1926.

  • Autor/in

    Edith Heischkel-Artelt
  • Empfohlene Zitierweise

    Heischkel-Artelt, Edith, "Autenrieth, Wilhelm" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 461 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116388544.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA