Lebensdaten
1866 bis 1944
Geburtsort
Zweibrücken
Sterbeort
Baltimore (Maryland, USA)
Beruf/Funktion
Psychiater
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 116359641 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Aschaffenburg, Gustav
  • Aschaffenburg, G.

Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Aschaffenburg, Gustav, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116359641.html [25.04.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Louis Aschaffenburg;
    M Julie Feibes;
    1901 Maja Nebel aus Heidelberg;
    1 S, 3 T.

  • Leben

    A. arbeitete in Wien unter Th. Meynert, dann in Heidelberg bei E. Kraepelin, wurde dort 1900 außerordentlicher Professor und war 1904-34 ordentlicher Professor der Psychiatrie in Köln. Er war Direktor der Irrenabteilung Lindenthal. A. befaßte sich mit der forensischen Psychiatrie: Beeinflussung psychischer Vorgänge durch Arzneimittel, Säufer- und Querulantenwahn, verminderter Zurechnungsfähigkeit u. a.; außerdem auch mit der Lehre von den Assoziationen. Seine Werke berücksichtigen vielfach die soziologische Seite der Psychiatrie (Das Verbrechen und seine Bekämpfung, 1903, 31923, ins Englische übersetzt; Psychiatrie und Strafrecht, 1928). Seit 1904 war er Herausgeber der Monatsschrift für Kriminalpsychologie und Strafrechtsreform, der Bibliothek der Kriminalistik und des Handbuches der Psychiatrie (1911–23).

  • Literatur

    Fischer I, 1932;
    Enc. Jud. III, 1929.

  • Autor/in

    Magnus Schmid
  • Empfohlene Zitierweise

    Schmid, Magnus, "Aschaffenburg, Gustav" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 410 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116359641.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA