Lebensdaten
1835 bis 1885
Geburtsort
Gutenbrunnen bei Pfalzburg (Lothringen)
Sterbeort
Bilin (Böhmen)
Beruf/Funktion
Anatom ; Anthropologe
Konfession
zwinglianisch
Normdaten
GND: 116256362 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Aeby, Christoph Theodor
  • Aeby, C.
  • Aeby, Car.
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Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Aeby, Christoph Theodor, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116256362.html [26.03.2019].

CC0

  • Leben

    A., der schweizerischer Herkunft war, studierte in Basel und Göttingen und wurde 1863 außerodentlicher Professor für Anatomie in Basel, im gleichen Jahre ordentlicher Professor in Bern und 1884 in Prag. Als bedeutender Anatom trug er Wesentliches zur mikroskopischen und zur vergleichenden Anatomie und Physiologie der Gelenke und zur Lehre von der Mikrokephalie bei. Sein Lehrbuch der Anatomie (1871) ist besonders hervorzuheben. A. arbeitete ferner über Osteologie (Knochenlehre), Spranchnologie (Lehre von den Eingeweiden), obere Luftwege („Bronchialbaum“, 1880), Sinnesorgane und Zentralnervensystem („Faserverlauf im Gehirn und Rückenmark“, 1882). Als begeisterter Bergsteiger gab er mit anderen „Das Hochgebirge von Grindelwald“ (1865) heraus.

  • Werke

    u. a. Lehrb. „Der Bau d. menschl. Körpers mit bes. Rücksicht auf seine morpholog. u. physiolog. Bedeutung“, 1871.

  • Literatur

    HBLS I, 1921;
    BLÄ I, 1929, Erg.-Bd., 1935 (W).

  • Autor/in

    Heinrich Buess
  • Empfohlene Zitierweise

    Buess, Heinrich, "Aeby, Christoph Theodor" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 87-88 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116256362.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA