Lebensdaten
1875 bis 1962
Beruf/Funktion
Hygieniker
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116193581 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Kißkalt, Karl

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Zitierweise

Kißkalt, Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116193581.html [19.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Michael (1839–1910), Bes. d. Hotels z. Schwan in W., S d. Conrad, Gutsbes. auf d. Eberhardshof b. Nürnberg, u. d. Margaretha Michel;
    M Elisabeth (1851–1934), T d. Weinhändlers Joh. Wilhelm Meuschel in Kitzingen u. d. Susanne Sattes;
    B Wilhelm (1873–1958), Geh. Justizrat u. Gen.dir. d. Münchner Rückversicherung (s. Rhdb.);
    - Berlin 1917 Agnes (* 1882), T d. Kaufm. Alexander Weylandt in Stettin u. d. Elvine Schütz;
    1 T.

  • Leben

    Seine medizinische Ausbildung erhielt K. in München, Berlin und Würzburg. 1899-1901 war er Assistent am Hygiene-Institut in Würzburg unter K. B. Lehmann, dann in Gießen bei Gaffky, wo er sich 1903 habilitierte und unter dessen Nachfolger Kossel er bis 1906 weiterarbeitete. Er ging als Mitarbeiter Rubners nach Berlin und blieb bei dessen Nachfolger Flügge bis zu seiner Berufung als Ordinarius für Hygiene nach Königsberg 1912. Über Kiel (1917) und Bonn (1924) kam K. 1925 nach München. Er hat auf fast allen Gebieten der Hygiene gearbeitet; rein bakteriologische Arbeiten standen neben epidemiologischen und solchen über Umwelt- und Sozialhygiene. Seit 1929 gab er das von Pettenkofer gegründete „Archiv für Hygiene und Bakteriologie“ heraus (Band 101 folgende). Es gelang ihm, eine wissenschaftliche Schule zu bilden. Sein besonderes Anliegen war die Fortsetzung von Pettenkofers Werk.|

  • Auszeichnungen

    Mitgl. d. Leopoldina, Ehrenmitgl. d. Robert-Koch-Inst. in Berlin; Bayerischer Verdienstorden (1959).

  • Werke

    Weitere W u. a. Praktikum d. Bakteriol. u. Protozool., 1907, 51923;
    Brunnenhygiene, 1916;
    Einführung in d. Medizinalstatistik, 1919;
    Briefwechsel Pettenkofers, 1935;
    Theorie u. Praxis med. Forschung 1942, 31952;
    Max v. Pettenkofer, 1948. -
    Verz. in: Archiv f. Hygiene u. Bakteriol. 115, 1936, S. 127-34 (P), u. 133, 1950, S. 246 f. (P).

  • Literatur

    E. Kanz, in: Med. Mschr. 5, 1951, S. 155 f.;
    ders., in: Med. Klinik 57, 1962, S. 2194 f.;
    W. Schäfer, in: Dt. Med. Wschr. 80, 1955, S. 1917;
    Eyer, ebd. 87, 1962, S. 1473 f.;
    M. Knorr, in: Münchener Med. Wschr. 97, 1955, S. 1745;
    A. Seiser, in: Bayer. Ärztebl. 11, 1956, S. 37 f.;
    Pogg. VII a. - Zur Geneal.:
    J. Bischoff, in: Fränk. Ahnen, H. 4, 1936, S. 96-117.

  • Autor/in

    Manfred Stürzbecher
  • Empfohlene Zitierweise

    Stürzbecher, Manfred, "Kißkalt, Karl" in: Neue Deutsche Biographie 11 (1977), S. 687 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116193581.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA