Lebensdaten
1860 bis 1922
Geburtsort
Rostock
Sterbeort
Wiesbaden
Beruf/Funktion
Psychiater
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116187255 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Dornblüth, Otto Wilhelm Albert Julius
  • Dornblüth, Otto
  • Dornblüth, Otto Wilhelm Albert Julius
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Zitierweise

Dornblüth, Otto, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116187255.html [21.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Friedrich (1825–1902), praktischer Arzt in Rostock, S des Ludw. (1784–1857), Hofrat u. Kreisphysikus in Plau(Meckl.) (beide s. BLÄ);
    M Kath. Elis. Sophie (1830–83), T des Forstmeisters Christian Frdr. Wetzel in Zwingenberg/Neckar;
    1) 1884 (⚮) Lilli Seeler, 2) Berlin 1906 Hedwig (* 1879), T des Gen.Lt. Leo v. Klingspor;
    1 S aus 1).

  • Leben

    D. studierte in seiner Vaterstadt, in Tübingen und München, wurde Assistenzarzt an der Rostocker Medizinischen und an der Münchner Psychiatrischen Klinik. Seit 1886 Irrenarzt im Provinzialdienst von Schlesien, übernahm er 1892 die Leitung der Anstalt in Freiburg (Schlesien). 1895 ließ er sich in Rostock, 1900 als Nervenarzt in Frankfurt/Main nieder. 1902-08 betrieb er hier, dann in Wiesbaden eine Privatklinik. – D. gehört zu den populären, aufklärenden ärztlichen Schriftstellern, deren vernünftig-moralisierender Stil dem Bürgertum des endenden 19. Jahrhunderts angehört; seine psychotherapeutische Haltung entspricht der Methode P. Ch. Dubois' und bleibt von psychoanalytischen Erkenntnissen frei. Sein Wörterbuch und Kochbuch erfreuten sich entsprechend der hohen Auflagezahl allgemeiner Beliebtheit bei Praktikern und Laien.

  • Werke

    Compendium d. Inneren Medizin, 1892, 71917; Klin. Wb., Die Kunstausdrücke d. Med., 1894, 17/181930, fortgef. v. W. Pschyrembel, 107-1161955;
    Compendium d. Psychiatrie, 1894, 21904;
    Diätetisches Kochbuch, 1897, 41927 (v. K. v. Noorden u. Hedw. Dornblüth);
    Arzneimittel d. heutigen Medizin, 1898, 151930 (bearb. v. C. Bachem);
    Moderne Therapie, 1906;
    Pathol. u. Therapie d. nervösen Erkrankungen, 1908;
    Psychoneurosen, 1911;
    Die Schlaflosigkeit u. ihre Behandlung, 1912;
    Gesunde Nerven, 51916; Dt. Erziehungsbuch, Ratgeber f. Eltern u. Erzieher, 1917.

  • Autor/in

    Werner Leibbrand
  • Empfohlene Zitierweise

    Leibbrand, Werner, "Dornblüth, Otto" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 79 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116187255.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA