Lebensdaten
1828 bis 1905
Geburtsort
Danzig
Sterbeort
Treysa bei Kassel
Beruf/Funktion
Musikhistoriker ; Bibliothekar
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116177020 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Domarus genannt von Dommer, Arrey von
  • von Domarus genannt von Dommer, Arrey
  • Domarus, Arrey von
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Zitierweise

Dommer, Arrey von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116177020.html [23.10.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Friedrich, Kaufm.;
    M Marie Elis. Karowska; ledig.

  • Leben

    Nach musikalischen Studien bei Johann Christian Lobe und Ernst Friedrich Richter in Leipzig, denen sich eine Tätigkeit als Musiklehrer anschloß, wirkte D. 1863-89 in Hamburg als Musikkritiker und seit 1873 als Bibliothekar an der Stadtbibliothek. Nach seiner Pensionierung 1889 ging er nach Marburg/Lahn. D. hat sich durch seine selbständige Neubearbeitung des „Musikalischen Lexikons“ von Heinrich Christoph Koch (1865), die heute noch wissenschaftlichen Wert besitzt, durch zahlreiche Artikel in der ADB und besonders durch sein weitverbreitetes „Handbuch der Musikgeschichte, von den ersten Anfängen bis zum Tode Beethovens“ (1868, 31914, bearbeitet von A. Schering) als unabhängiger Gelehrter einen Namen gemacht. Seine Schriften zeichnen sich durch kritisches Urteil, gediegene historische Kenntnisse und klare Darstellungskraft aus. Im Alter veröffentlichte er bedeutende Studien über frühe Lutherdrucke und die ältesten Marburger Drucke.

  • Literatur

    G. Zedler, A. v. D., in: Lb. Kurhessen I, 1939, S. 92-95 (W, L); R. Schaal, in: MGG III, Sp. 652-54 (W).

  • Autor/in

    Georg von Dadelsen
  • Empfohlene Zitierweise

    Dadelsen, Georg von, "Dommer, Arrey von" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 68 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116177020.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA