Lebensdaten
1892 bis 1945
Geburtsort
Menzingen (Baden)
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Geologe ; Mineraloge
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116137134 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Bernauer, Ferdinand

Orte

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Zitierweise

Bernauer, Ferdinand, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116137134.html [16.10.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Hermann, Oberlehrer;
    M Lina Dörschuck;
    Meersburg 1922 Sophie, T des Studienrats Philipp Glock und der Agnes Elgass;
    1 S, 2 T.

  • Leben

    Nach Studien in Heidelberg war B. seit 1928 planmäßiger außerordentlicher Professor für Mineralogie und Petrographie an der Technischen Hochschule Berlin. Er wandte sich von der Geologie der Kolloidmineralogie und Kristallographie zu. Nach 1930 widmete er sich ganz der Vulkanologie. Bleibenden Wert haben seine Arbeiten über gedrillte Kristalle sowie seine Vulkan- und Tektonikstudien auf den Inseln Vulcano und Island. Ferner ist B. der Erfinder der Polarisationsfilter (Bernotare) aus organischen Substanzen, die gegenwärtig allein gebraucht werden. - B. starb an einer Granatsplitterverwundung.

  • Werke

    Kolloidchemie als Hilfswiss. d. Mineralogie, 1924;
    Gedrillte Kristalle, 1929;
    Junge Tektonik auf Island, 1943.

  • Literatur

    Kürschner, Gel.-Kal. 1940/41 (W), 1950 (Totenliste 1945).

  • Autor/in

    Heinrich Quiring
  • Empfohlene Zitierweise

    Quiring, Heinrich, "Bernauer, Ferdinand" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 104 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116137134.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA