Lebensdaten
gestorben 2. Hälfte 17. Jahrhundert
Beruf/Funktion
Verleger ; Buchhändler
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 102092311 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Ammon, Johann Wilhelm

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Zitierweise

Ammon, Johann Wilhelm, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd102092311.html [11.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Konrad Ammon, Pfarrer in der Oberpfalz, vertrieben, seit 1626 Korrektor bei der Frankfurter Drucker Kaspar Rötel;
    Ov Johann Ammon (s. 1);
    1) 30.5.1654 Maria, T des Frankfurter Buchhändlers Johann Press aus Mons und der Rahel Legrand, verwitwete Aubry und der Zetter, 2) 4.3.1679 Anna Katharina, Witwe des Frankfurter Stein- und Wappenschneiders Johann Paul Dittmann.

    Ammon gehörte zur Frankfurter Buchhändlersozietät, die sich am 17.1.1661 zu einer Gewerbe- und Handlungsgesellschaft für die Dauer von 6 Jahren zusammengeschlossen hatte (8 Mitglieder). Bei einer Reihe von Verlagswerken war er Gesellschafter von Wilhelm Serlin (aus Nürnberg), dem späteren Zeitungsdrucker, z. B. bei der von Georg Theodor Dieterich herausgegebenen „Aurea Bulla Caroli IV.“ (1658), dem Neudruck der Jenaischen Gesamtausgabe von Luthers Werken, des von Johann Heigel veranlaßten (Vertrag von 1659) Werkes „Schatzkammer oder Lutherus redivivus“, dem „Etymologicum orientale“ (1661) des Johann Heinrich Hottinger, bei 2 Schriften von Johann Joachim Becher, „Natur-Kündigung der Metallen“ (1661) und „Character pro notitia linguarum universali, inventum stenographicum“ (1661). Allein brachte er die „Adagia“ (1656) des Erasmus und andere Werke mehr heraus.

  • Literatur

    A. Dietz, Frankfurter Handelsgesch. III, 1923;
    K. W. Zülch, Frankfurter Künstler 1223-1700, 1935.

  • Autor/in

    Josef Benzing