Lebensdaten
1795 bis 1868
Geburtsort
Herrenhausen bei Hannover
Sterbeort
Schnega bei Uelzen
Beruf/Funktion
Oberbergrat
Konfession
evangelische Familie
Normdaten
GND: 101884745 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Grote, Carl Georg Christian
  • Grote, Carl Georg Christian Freiherr von
  • Grote, Carl Freiherr von
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Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

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Zitierweise

Grote, Carl Freiherr von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd101884745.html [20.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Otto Ulrich (1750–1808), auf Jühnde u. Horn, hannov. Staatsmin., S d. Wilh. Heinr. (1713–99), auf Jühnde, Horn u. Sch., Oberhauptmann zu Bederkesa u. Landdrost, u. d. Charl. Christine v. Wackerbart;
    M Charlotte (1757–1821), T d. Joachim Christn. v. Plato, auf Grabow, u. d. Elisabeth Bimont de Malortie;
    Groß-Tante-v Friederike ( 1] Detlev Gf. v. Rantzau-Ahrensburg, 1746, Reichshofrat, 2] Hans v. Ahlefeldt, 1780, dän. GR);
    B Wilhelm (1785–1850), oldenburg. GR, Präs. d. Landeskollegien d. Fürstentums Lübeck, August (s. Einl.);
    - 1) 1830 Bertha (1812–32, Cousine), T d. Leopold Aug. v. Geyso hann.|Oberst, u. d. Marg. Sophie Charl. Dor. Freiin Grote, 2) 1834 Ada (1812–88, Nichte), T d. Adolf Palmedo (eigtl. Petri, 1784–1859), brit. Konsul f. Sardinien u. Korsika, u. d. Charlotte Freiin Grote;
    1 S aus 1) (jung †), 4 S, 4 T aus 2), u. a. Otto (1835–91), auf Schnega, Landschaftsdir. d. Fürstentums Lüneburg;
    N Karl Theresius Frhr. v. Richthofen (1811–88), Prof. d. Rechtsgesch. (s. ADB 28).

  • Leben

    1812 bezog G. die Universität Göttingen, um Rechtswissenschaft zu studieren. Er nahm als Freiwilliger an den Befreiungskriegen teil. Seit 1816 wieder in Göttingen, wandte er sich dem Bergwesen zu. Nach Abschluß seiner Studien (1817) arbeitete er als Kanzleiauditor in der Justizkanzlei zu Hannover. 1820 übernahm er das vakante Amt eines Bergdrosten bei der Berghauptmannschaft in Clausthal (1826 Oberbergrat). 1834 erschien seine grundlegende Schrift „Über ein Eisenbahnsystem für Deutschland“, die durchaus mit der von List vergleichbar, merkwürdigerweise aber viel zu wenig gewürdigt worden ist. Im gleichen Jahre wurde G. Mitglied einer Regierungskommission zur Prüfung der Eisenbahnfrage, insbesondere eines Projektes, Hannover durch eine Eisenbahn mit Braunschweig und den Hansestädten zu verbinden. 1851 nahm er seinen Abschied und widmete sich seinem Gut Schnega. Seine mineralogische Sammlung schenkte er dem Museum für Kunst und Wissenschaft in Hannover. – G. gehörte zu jenen vielseitig interessierten und gebildeten Ingenieuren, die auf Grund ihrer Zusammenschau der Dinge der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung in so hohem Maße förderlich waren.|

  • Auszeichnungen

    1826-32 und 1859-62 war er Deputierter der Lüneburger Ritterschaft in der Ersten Kammer der Allgemeinen Ständeversammlung (Landtag).

  • Werke

    Weiteres W Über Zweck, Bedeutung u. Anordnung mineralog. Slgg. nach d. Lagerstätten, 1856.

  • Autor/in

    Erwin Massute
  • Empfohlene Zitierweise

    Massute, Erwin, "Grote, Carl Freiherr von" in: Neue Deutsche Biographie 7 (1966), S. 162-163 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd101884745.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA