Lebensdaten
gestorben 1. Hälfte 13. Jahrhundert
Beruf/Funktion
Schulmeister
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 100940293 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Eberhard
  • Everardus Alemannus
  • Eberhard von Bremen
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Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Eberhard von Bremen, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100940293.html [18.11.2018].

CC0

  • Leben

    E. studierte in Paris und Orléans und war dann Lehrer an der Domschule zu Bremen. Bekannt geworden ist er durch den „Laborintus“ (der Titel ist eine Verbindung von labyrinthus mit labor, nach alter Etymologie quasi laborem habens intus), ein Lehrbuch der poetischen Technik, wie sie in Frankreich im Laufe des 12. Jahrhunderts ausgebildet worden war. Das in vielem an die Poetiken des Galfridus de Vino Salvo und des Matthaeus von Vendôme erinnernde, in seiner Einkleidung jedoch originelle Werk wurde im späten Mittelalter oft gelesen.

  • Literatur

    K. Lohmeyer, in: Roman. F 11, 1901, S. 412 ff.;
    L. Traube, Zu Ebrard v. Béthune, in: NA 27, 1901, S. 326 f., u. Vorlesungen u. Abhh. 3, 1920, S. 190 f.;
    E. Faral, Les arts poétiques du XIIe et XIIIe siècles, Paris 1924 (mit Ausg. d. „Laborintus“);
    E. R. Curtius, Europ. Lit. u. lat. MA, 21954, S. 60, 481 f. u. ö.;
    F. Brunhölzl, in: Vf.-Lex. d. MA V, Sp. 159 f.

  • Autor/in

    Franz Brunhölzl
  • Empfohlene Zitierweise

    Brunhölzl, Franz, "Eberhard von Bremen" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 238 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100940293.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA