Dates of Life
1773 bis 1813
Place of birth
Stargard (Pommern)
Place of death
Königsberg (Preußen)
Occupation
Jurist ; Oberbürgermeister von Königsberg
Religious Denomination
evangelisch
Authority Data
GND: 100577946 | OGND | VIAF
Alternate Names
  • Heidemann, August Wilhelm
  • Heidemann, Augustus Guilielmus

Objects/Works

Places

Map Icons
Marker Geburtsort Place of birth
Marker Wirkungsort Place of activity
Marker Sterbeort Place of death
Marker Begräbnisort Place of interment

Localized places could be overlay each other depending on the zoo m level. In this case the shadow of the symbol is darker and the individual place symbols will fold up by clicking upon. A click on an individual place symbol opens a popup providing a link to search for other references to this place in the database.

Citation

Heidemann, August Wilhelm, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100577946.html [20.04.2019].

CC0

  • Genealogy

    V Joh. Egidius, Dir. d. pomm. Kriminalkollegiums;
    M Elisabeth Leberecht, T d. Propstes Joh.|Georgi;
    1) 1800 (?) Juliane Müller ( 1803), 2) 1805 Marianne Braun;
    2 S aus 1) (1 früh †), 4 K aus 2).

  • Life

    H. studierte seit 1792 in Halle die Rechte, promovierte dort 1799 und wurde 1802 Professor in Königsberg, 1805 auch Mitglied des dortigen Kriminalkollegiums. Er gehörte zu den jungen Professoren, die, ohne Anhänger der Französischen Revolution zu sein, einen neuen patriotischen Geist in die Albertina brachten, der auf eine sittliche Erneuerung des Volkes durch Hebung der Bildung abzielte. So hatte er großen Einfluß auf die Studenten und nahm Anteil an den Steinschen Reformen. 1809 gab er ein wöchentlich erscheinendes „Bürgerblatt“ heraus, um „das Interesse an öffentlichen Angelegenheiten hervorzubringen“. Als er 1810 nach der neuen Städteordnung zum Oberbürgermeister von Königsberg gewählt wurde, legte er seine Professur nieder, um sich ganz den öffentlichen Angelegenheiten zu widmen. Trotz vieler Arbeit, die er gerade in diesen Notjahren Preußens zu bewältigen hatte, gab er selbst an einer Bürgerschule Unterricht „in den Landesgesetzen“. Höhepunkt seines Lebens war die Wirksamkeit auf dem berühmten Königsberger Landtag im Februar 1813 als Mitglied des ständischen Komitees und bei der Aufstellung der Landwehr.

  • Literature

    A. Seraphim, A. W. H., 1913 (P: Miniatur, seit 1945 verloren);
    Altpreuß. Biogr.

  • Portraits

    Marmorbüste v. W. Rosenberg, 1913, Abb. in: Dt. Staatenbildung u. dt. Kultur im Preußenlande, 1931, Tafel 132.

  • Author

    Fritz Gause
  • Citation

    Gause, Fritz, "Heidemann, August Wilhelm" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 245 f. [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100577946.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA