Lebensdaten
1888 – 1957
Geburtsort
Pottenstein (Oberfranken)
Sterbeort
Bad Tölz (Oberbayern)
Beruf/Funktion
Agrarfunktionär ; Parteipolitiker ; Politiker
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 124376835 | OGND | VIAF: 64938125
Namensvarianten
  • Horlacher, Michael Christoph
  • Horlacher, Michael
  • Horlacher, Michael Christoph
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Horlacher, Michael, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd124376835.html [09.02.2023].

CC0

  • Michael Horlacher war einer der prominentesten deutschen Agrarfunktionäre seiner Zeit. Bis 1933 war er in der Bayerischen Volkspartei (BVP), seit 1945 in der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU) tätig. Er war Abgeordneter des Bayerischen Landtags (1920–1925, 1946–1950), des Deutschen Reichstags (1924–1933), der Bayerischen Verfassunggebenden Landesversammlung (1946) und des Deutschen Bundestags (1949–1957).

    Michael Horlacher (InC)
    Michael Horlacher (InC)
  • Lebensdaten

    Geboren am 18. Januar 1888 in Pottenstein (Oberfranken)
    Gestorben am 12. Oktober 1957 in Bad Tölz (Oberbayern)
    Grabstätte Waldfriedhof in Bad Tölz (Oberbayern)
    Konfession römisch-katholisch
  • Lebenslauf

    18.·Januar 1888 - Pottenstein (Oberfranken)

    1898 - 1907 - Nürnberg

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Altes Gymnasium

    1907 - 1912 - München

    Studium der Rechts- und Staatswissenschaften

    Universität

    1913 - München

    Promotion (Dr. rer. pol.)

    Universität

    1913 - 1915 - München

    wissenschaftlicher Hilfsarbeiter

    Statistisches Landesamt

    1915 - 1915 - Berlin

    wissenschaftlicher Hilfsarbeiter

    Statistisches Reichsamt

    1915 - 1916 - München

    Hilfsreferent

    Landespreisprüfungsstelle

    1917 - 1918 - München

    Redakteur

    München-Augsburger Abendzeitung

    1918 - 1920 - München

    Geschäftsführer

    Handelspolitische Vereinigung der landwirtschaftlichen Körperschaften Bayerns (seit Oktober 1918 Wirtschaftspolitische Vereinigung der Landwirtschaft und Agrarindustrie Bayerns, seit April 1919 Zweckverband der landwirtschaftlichen Körperschaften Bayerns)

    1920 - 1933 - München

    Hauptgeschäftsführer; seit August 1920 geschäftsführender Direktor

    Bayerische Landesbauernkammer

    1920 - 1925 - München

    Abgeordneter der BVP

    Bayerischer Landtag

    1924 - 1933 - Berlin

    Abgeordneter der BVP

    Reichstag

    1925 - 1933 - Berlin

    Mitglied (zuvor stellvertretendes Mitglied)

    Deutscher Landwirtschaftsrat

    1928 - 1933 - Berlin

    Vertreter Bayerns

    Vereinigung der deutschen Bauernvereine

    1933 - 1945 - Bad Tölz

    Zwangsruhestand

    1945 - 1950 - München

    Staatskommissar für das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen

    1945 - 1957 - München

    Präsidiumsmitglied

    Bayerischer Bauernverband

    1945 - 1946 - München

    Mitglied des vorläufigen Landesausschusses

    CSU

    1946 - 1957 - München

    Mitglied im Parteivorstand

    CSU

    1946 - 1950 - München

    Abgeordneter der CSU

    Bayerischer Landtag

    1946 - 1946 - München

    Präsident

    Verfassunggebende Landesversammlung

    1946 - 1950 - München

    Präsident

    Bayerischer Landtag

    1947 - 1949 - Stuttgart

    Abgeordneter der CSU

    Parlamentarischer Rat beim Länderrat des US-amerikanischen Besatzungsgebiets

    1947 - 1949 - Bonn

    erster stellvertretender Präsident

    Arbeitsgemeinschaft der deutschen Bauernverbände

    1948 - 1952 - München

    stellvertretender Parteivorsitzender

    CSU

    1948 - 1957 - Bonn

    stellvertretender Präsident

    Deutscher Raiffeisenverband

    1949 - 1957 - München

    Geschäftsführender Präsident (zuvor kommissarischer Direktor)

    Bayerischer Raiffeisenverband

    1950 - 1957 - Bonn

    Abgeordneter der CSU

    Bundestag

    1949 - 1950 - München

    Mitglied im Verwaltungsrat

    Bayerischer Rundfunk

    1948 - 1954 - München

    Präsident

    Fremdenverkehrsverband München-Oberbayern

    12.·Oktober 1957 - Bad Tölz (Oberbayern)
  • Genealogie

    Vater Karl Albert Horlacher 1854–1893 aus Feuchtwangen; evangelisch-lutherisch, aus Beamten- und Ärztefamilie in Mittelfranken; Zivilingenieur; Bauunternehmer in Nürnberg
    Stiefvater Wilhelm Ramminger 1858–1936 aus Reichenbach (Württemberg); städtischer Baubeamter in Nürnberg, Experte für Schlachthofbauten
    Großvater väterlicherseits Carl Friedrich Horlacher 1823–1891 aus Beamten- und Ärztefamilie; Spezereihändler, Kaufmann; Bürgermeister von Feuchtwangen (Mittelfranken)
    Großmutter väterlicherseits Karolina Margaretha Horlacher, geb. Hezel
    Vater des Stiefvaters N. N. Bildhauer und Stuckateur in Reichenbach (Württemberg)
    Mutter Anna Horlacher, geb. Zitzmann, verh. Ramminger 1867–1925 aus Pottenstein; römisch-katholisch; Dienstmagd in Nürnberg
    Großvater mütterlicherseits Johann Zitzmann 1828–1897 Kleinbauer; Taglöhner
    Großmutter mütterlicherseits Katharina Zitzmann, geb. Riegel 1842–1898 Kleinbäuerin; Taglöhnerin
    Schwester Anna Zitzmann geb. 1890 im Säuglingsalter verstorben
    Halbschwester Frieda Cäcilie Heuner, geb. Ramminger 1896–1924 verh. mit Medizinalrat Dr. med. Karl Heuner (gest. 1930)
    Heirat 18.11.1920 in München
    Ehefrau Elisabeth Horlacher, geb. Rose 1900–1979 aus München; Hausfrau
    Schwiegervater Ludwig Karl Rose 1868–1942 Gastwirt in München
    Schwiegermutter Marie Rose, geb. Högl 1873–1952
    Tochter Annemarie Wittmann, geb. Horlacher 1922–1996 Geschäftsführerin der Firma. Wittmann GmbH, Cham
    Sohn Erich Michael Benno Horlacher geb. 1923 am Tag der Geburt verstorben
    Sohn Hellmut Horlacher 1927–2013 Dr. iur.; seit 1954 im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1968 Ministerialrat); 1971–1989 Präsident des Bayerischen Raiffeisenverbands
  • Biografie

    Nach dem Besuch des Alten Gymnasiums in Nürnberg studierte Horlacher von 1907 bis 1912 Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität München und wurde hier 1913 bei dem Nationalökonomen Lujo Brentano (1844–1931) zum Dr. rer. pol. promoviert. Aufgrund einer Herzerkrankung militärdienstuntauglich, konnte er während des Ersten Weltkriegs seine berufliche Karriere verfolgen und arbeitete im statistischen Dienst Bayerns und des Reichs, an der Landespreisprüfungsstelle in München sowie als Redakteur der München-Augsburger Abendzeitung. Bis dahin Exponent wirtschaftsliberaler Positionen, wechselte er im April 1918 in das landwirtschaftliche Organisationswesen und vertrat seither agrarprotektionistische Forderungen.

    Horlachers Wandel zum Agrarfunktionär basierte auf seiner guten Beziehung zu Georg Heim (1865–1938), dem führenden Vertreter des Bayerischen Christlichen Bauernvereins (CBV), der ihn seit 1918 protegierte. Indem er sich trotz seines bürgerlichen Lebensstils und seiner akademischen Sozialisation als rustikal-bodenständiger Politiker inszenierte, reagierte Horlacher auf eine anhaltende Kontroverse in der landwirtschaftlich geprägten Bevölkerung, ob Nichtlandwirte zur Vertretung landwirtschaftlicher Interessen berechtigt und befähigt seien.

    Auf Betreiben Heims wurde Horlacher 1920 Geschäftsführer der Bayerischen Landesbauernkammer, der ersten gesetzlichen Berufsvertretung der Landwirtschaft in der bayerischen Geschichte. Er nutzte dieses Amt zum Aufbau eines umfangreichen agrarpolitischen Netzwerks und nahm auf Landes- und Reichsebene zahlreiche Vorstands-, Aufsichtsrats- und Ausschusssitze ein. Von 1920 bis 1925 vertrat Horlacher die Bayerische Volkspartei (BVP) im Bayerischen Landtag, seit 1924 im Reichstag, wo er bis 1933 für einen gemäßigten Föderalismus und vernunftrepublikanischen Gouvernementalismus eintrat. Als politischer Gegner des Nationalsozialismus verlor er 1933 alle politischen Posten, wurde zwangspensioniert und kurzzeitig in Stadelheim inhaftiert. Von August bis Oktober 1944 war er im Rahmen der „Aktion Gitter“ im Konzentrationslager Dachau interniert.

    Überzeugt davon, dass die ideologische und parteipolitische Spaltung des landwirtschaftlichen Organisationswesens in Bayern ein wesentlicher Faktor für den Aufstieg des Nationalsozialismus gewesen sei, forcierte Horlacher nach dem Zweiten Weltkrieg die Gründungen der landwirtschaftlichen Einheitsorganisation Bayerischer Bauernverband (BBV), des Bayerischen Raiffeisenverbands als genossenschaftlichen Einheitsverband sowie der konservativen Sammlungspartei CSU. Mithilfe seines Freundes, des bayerischen Landwirtschaftsministers Joseph Baumgartner (1904–1964), wurde Horlacher 1945 gegen den Widerstand der Genossenschaften Staatskommissar für das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen.

    In der CSU stieg Horlacher zum führenden Vertreter des Bauern- bzw. Bauernverbandsflügels auf, der einen gemäßigten Föderalismus vertrat, gegen den dezidierten Katholizismus Alois Hundhammers (1900–1974) votierte und eine Große Koalition aus CSU und SPD befürwortete. Er war Fürsprecher einer antikapitalistischen Wirtschaftskonzeption der „Zusammenarbeit der schaffenden Stände“, die auf sein Betreiben auf einer Kooperation zwischen BBV und Gewerkschaften sowie zwischen landwirtschaftlichen Genossenschaften und Konsumgenossenschaften basierte. Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und ihre auch wirtschaftspolitische Westorientierung machten dieses Konzept jedoch seit 1949 obsolet.

    Vor dem Hintergrund sich zuspitzender ökonomischen Interessensgegensätze zwischen Bauern, Unternehmern und Arbeitern warb Horlacher als Bundestagsabgeordneter der CSU von 1950 bis 1957 konsequent für agrarprotektionistische Maßnahmen. An der Wiedereinführung von Agrarzöllen und Marktordnungen war er maßgeblich beteiligt.

  • Auszeichnungen

    1916 König-Ludwig-Kreuz
    1930 Silberne Ehrenmedaille der Kreisbauernkammer Oberbayern
    1948 Ehrenmitglied des Deutschen Bauernverbands
    1953 Ehrensenator, Universität Erlangen
    1953 Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    • Quellen

      Nachlass:

      Bayerischen Hauptstaatsarchiv, München. (persönliche Unterlagen, private und dienstliche Korrespondenz, Briefe aus dem KZ, Manuskripte und Vorträge, Zeitungsausschnitte, Fotos)

      Archiv für Christlich-Demokratische Politik, Sankt Augustin. (Bayerische Landesbauernkammer, Reichsfinanzministerium, Korrespondenz 1922–1933)

      Gedruckte Quellen:

      Michael Horlacher (Schriftleiter), Mitteilungen der Handelspolitischen Vereinigung der Landwirtschaftlichen Körperschaften Bayerns, 1918/1919. Onlineressource)

      Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer, 1920–1932. (Onlineressource)

      Protokolle des Bayerischen Ministerrats, 1945–1962. (Onlineressource)

      Dokumente zur Bayerischen Verfassungsgebung 1946. (Onlineressource)

      Verhandlungen des bayerischen Landtags, 1946–1947. (Onlineressource)

      Drucksachen und Plenarprotokolle des Bundestages ab 1949. (Onlineressource)

      Lehrjahre der CSU. Eine Nachkriegspartei im Spiegel vertraulicher Berichte an die amerikanische Militärregierung, hg. v. Klaus-Dietmar Henke/Hans Woller, 1984.

      Die CSU 1945–1948. Protokolle und Materialien zur Frühgeschichte der Christlich-Sozialen Union, hg. v. Barbara Fait/Alf Mintzel, 1993.

    • Werke

      Monografien:

      Feststellung und Erklärung der landwirtschaftlichen Bodenpreisbewegung im Gebiet der niederbayerischen Bezirksämter Griesbach, Pfarrkirchen und Eggenfelden 1900 bis 1910, in: Lujo Brentano (Hg.), Preisbewegung landwirtschaftlicher Güter in einigen Teilen Bayerns während der Jahre 1900 bis 1910, 1914, S. 1–166. (Diss. rer. pol.)

      Kriegswirtschaft und Lebensmittelteuerung im In- und Ausland, 1917.

      Der Wiederaufbau der deutschen Volkswirtschaft. Eine Denkschrift über Deutschlands finanzielle und wirtschaftliche Not, 1919.

      Die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die derzeitige Wirtschaftspolitik. Vortrag auf dem Verbandstag des Verbandes ländlicher Genossenschaften Raiffeisenscher Organisation für das rechtsrheinische Bayern zu Nürnberg am 29. Oktober 1919, 1919.

      Der Wert der Pfalz für Bayern und das Reich. Zugleich Erinnerungsschrift zur Hundertjahrfeier der Wiedervereinigung der Pfalz mit Bayern 1816–1916, 1920.

      Das Agrarprogramm der deutschen Sozialdemokratie, 1923.

      Die Erhaltung der Landwirtschaft. Eine Lebensfrage für das deutsche Volk, 1924.

      Einführung in die Agrarpolitik, 1951.

      Artikel und Aufsätze:

      Alkoholstatistik und Alkoholkriminalität mit besonderer Berücksichtigung Bayerns. Georg von Mayr zum goldenen Doktorjubiläum in Verehrung gewidmet, in: Allgemeines Statistisches Archiv 10 (1916/17), S. 140–207.

      Die Leistungsfähigkeit Deutschlands und seiner Hauptgegner auf dem Gebiete der Landwirtschaft, in: Weltwirtschaftliches Archiv. Chronik und Archivalien 9 (1917), S. 158–183.

      Die Überseeinteressen Bayerns, in: Zeitschrift des Königlich-Bayerischen Statistischen Landesamts 49 (1917), S. 85–152.

      Art. „Getreide“, in: Hermann Sacher (Hg.), Staatslexikon, Bd. 2, 51927, S. 676–684.

      Das bayerische Bauerntum, in: Georg Jacob Wolf (Hg.), Dem Bayerischen Volke. Der Weg der Bayern durch die Jahrhunderte. Ein Bekenntnis zu Bayern und zum Reich, 1930, S. 235–242.

      König Ludwig III. als Landwirt, in: Das Bayerland 42 (1931), S. 598–600.

      „Treu bayerisch – nicht nordisch!“, in: Regensburger Anzeiger v. 22.4.1932, S. 5 f.

      Die Strukturwandlungen der deutschen Handelsbilanz, in: Allgemeines Statistisches Archiv 24 (1934/35), S. 329–346.

      Der bayerische Bauer und die Bayerische Verfassung, in: Bauernstand und Bauernverband. Ein Rückblick und ein Ausblick, hg. vom Bayerischen Bauernverband, 1946, S. 11–16.

      Der Weg des Nationalsozialismus zur Macht, in: Süddeutsche Zeitung v. 9.8.1946, S. 4.

      Mensch und Wirtschaft vom Standpunkt der Genossenschaftsidee, in: Landwirtschaftliche Genossenschaften und Wirtschaftsordnung, 1950, S. 3–5.

      Die Organisation der dänischen und schwedischen Landwirtschaft, in: Wissen und Organisation als Wegbereiter des Erfolges. Erfahrungen und Erlebnisse einer Dänemark- und Schwedenreise, 1950, S. 39–51.

      Agrarpolitik gestern, heute und morgen, in: Landwirtschaftliche Woche. Vorträge gehalten im Rahmen der „Landwirtschaftlichen Woche“, München 18.2.–20.2.1954, 1954, S. 5–17.

      Bibliografie:

      Johann Kirchinger, Michael Horlacher. Ein Agrarfunktionär in der Weimarer Republik, 2011, S. 517–538.

    • Literatur

      Monografien:

      Klaus Schönhoven, Die Bayerische Volkspartei 1924–1932, 1972.

      Alf Mintzel, Die CSU. Anatomie einer konservativen Partei, 1975.

      Wolfgang Ratjen, Die bayerischen Bauernkammern von 1920 bis 1933, 1981.

      Konstanze Wolf, CSU und Bayernpartei. Ein besonderes Konkurrenzverhältnis 1948–1960, 21984.

      Hannsjörg Bergmann, Der Bayerische Bauernbund und der Bayerische Christliche Bauernverein 1919–1928, 1986.

      Ulrich Kluge, Vierzig Jahre Agrarpolitik in der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 1, 1989.

      Ludwig Hüttl, 1893–1933 Genossenschaftsverband Bayern (Raiffeisen/Schulze-Delitzsch) e.V., München. Eine Chronik der landwirtschaftlichen und gewerblichen Genossenschaftsverbände in Bayern seit dem 19. Jahrhundert, 1993.

      Barbara Fait, Die Anfänge der CSU 1945–1948. Der holprige Weg zur Erfolgspartei, 1995.

      Barbara Fait, Demokratische Erneuerung unter dem Sternenbanner. Amerikanische Kontrolle und Verfassunggebung in Bayern 1946, 1998.

      Thomas Schlemmer, Aufbruch, Krise und Erneuerung. Die Christlich-Soziale Union 1945 bis 1955, 1998.

      Johann Kirchinger, Michael Horlacher. Ein Agrarfunktionär in der Weimarer Republik, 2011.

      Aufsätze und Artikel:

      Hilde Balke, Die Präsidenten des Bayerischen Landtags von 1946 bis 1994, 2001, S. 10–87.

      Renate Höpfinger, Art. „Michael Horlacher“, in: Winfried Becker/Günter Buchstab/Anselm Doering-Manteuffel/Rudolf Morsey (Hg.), Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, 2002, S. 283 f.

      Friedrich H. Hettler, Michael Horlacher. Präsident des Bayerischen Landtags, in: Günter Buchstab/Brigitte Kaff/Hans-Otto Kleinmann (Hg.), Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union, 2004, S. 295–303.

      Johann Kirchinger, Die Stenographischen Berichte der Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer (1920–1933), in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 70 (2007), S. 263–277.

      Johann Kirchinger, Rätewesen und Selbstverwaltungsidee. Die revolutionären bayerischen Bauernräte im Rahmen eines kontinuierlichen organisationspolitischen Diskurses zwischen Monarchie und Republik, in: Tobias Appl/Georg Köglmeier (Hg.), Regensburg, Bayern und das Reich. Festschrift für Peter Schmid zum 65. Geburtstag, 2010, S. 651–686.

    • Onlineressourcen

    • Porträts

      Fotografie, ca. 1923, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, III. Wahlperiode 1924, hg. v. Bureau des Reichstags, 1925, S. 437 (Onlineressource).

      Fotografie, ca. 1927, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, IV. Wahlperiode 1928, hg. v. Bureau des Reichstags, 1928, S. 554 (Onlineressource).

      Fotografie, ca. 1930, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, V. Wahlperiode 1930, hg. v. Bureau des Reichstags, 1930, S. 619 (Onlineressource).

      Fotografie, ca. 1932, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, VI. Wahlperiode 1932, hg. v. Bureau des Reichstags, 1932, S. 373 (Onlineressource).

  • Autor/in

    Johann Kirchinger (Regensburg)

  • Zitierweise

    Kirchinger, Johann, „Horlacher, Michael“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/124376835.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA