Frommer, Marie

Lebensdaten
1890 – 1976
Geburtsort
Warschau
Sterbeort
New York City
Beruf/Funktion
Architektin ; Kunsthistorikerin ; Hebraistin
Konfession
unbekannt
Normdaten
GND: 130535990 | OGND | VIAF: 33107709
Namensvarianten

  • Frommer, Marie
  • Zonder, Ines

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Zitierweise

Frommer, Marie, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd130535990.html [04.04.2026].

CC0

  • Frommer, Marie

    1890 – 1976

    Architektin

    Marie Frommer war 1919 die erste Frau in Deutschland, die zur Dr.-Ing. promoviert wurde. Nach einer erfolgreichen Karriere als Architektin in der Weimarer Republik wurde sie 1934 aus rassistischen Gründen von ihrem Beruf ausgeschlossen. 1936 emigrierte sie nach England, 1939 in die USA, wo sie sich als Architektin in New York City niederließ. Frommers Bauprojekte in Deutschland und den USA waren neben Wohnhäusern v. a. Umbauten von Geschäften, Büroräumen und Hotels, die sich durch innovative Funktionalität und elegante Interieurs auszeichneten.

    Lebensdaten

    Geboren am 17. März 1890 in Warschau
    Gestorben am 16. November 1976 in New York City
    Konfession jüdisch
    Seidenhaus Leiser, Berlin, 1927 (InC)
    Seidenhaus Leiser, Berlin, 1927 (InC)
  • 17. März 1890 - Warschau

    1890 - Leipzig

    Übersiedlung der Familie

    um 1896 - um 1908/09 - Leipzig; Meißen

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Städtische Höhere Schule für Mädchen; Realgymnasium

    um 1908/09 - 1911 - Charlottenburg (heute Berlin)

    Ausbildung zur Sprachlehrerin für Englisch und Französisch

    1911 - 30.6.1916 - Charlottenburg

    Studium der Architektur (Abschluss: Dipl.-Ing.)

    Königlich Technische Hochschule zu Berlin (heute TU Berlin)

    1919 - Dresden

    Promotion (Dr.-Ing.)

    Königlich Sächsische Technische Hochschule (heute TU Dresden)

    1924/25 - 1936 - Berlin

    Architektin

    eigenes Architekturbüro

    1933 - 1936

    Ausschluss aus dem Bund Deutscher Architekten; 1934 Berufsverbot; Fortsetzung laufender Projekte für ausländische Auftraggeber

    1936 - 1939 - London

    Emigration

    1938 - London

    Bewerbung (abgelehnt)

    Royal Institute of British Architects

    1939 - 1946 - New York City

    Emigration; seit ca.-1940 Ablegung geforderter Examina für die Zulassung als licensed architect im Staat New York (erworben 14.6.1946); seit 1944 Mitwirkende an Bauprojekten

    1946 - 1970 - New York City

    Architektin

    eigenes Architekturbüro

    1948

    US-amerikanische Staatsbürgerin

    um 1955 - Spanien

    städtebauliche Beraterin

    16. November 1976 - New York City

    Frommer wuchs in einer wohlhabenden jüdisch-liberalen Familie in Leipzig auf. Nach dem Besuch der Städtischen Höheren Schule für Mädchen in Leipzig und dem Abitur am Realgymnasium in Meißen um 1908/09 absolvierte sie eine Ausbildung zur Sprachlehrerin für Englisch und Französisch in Charlottenburg (heute Berlin). Seit 1911 studierte sie Architektur an der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin (heute TU Berlin) in Charlottenburg. Frommer war die dritte ordentliche Architekturstudentin an der TH Charlottenburg; am 30. Juni 1916 erhielt sie ihr Diplom. Nach ihrem Studienabschluss war sie während des Ersten Weltkriegs in Angerburg (Ostpreußen, heute Wegorzewo, Polen) an einem Wiederaufbauprojekt kriegszerstörter Gebiete beteiligt. Anschließend arbeitete sie im Stadtbauamt Dresden und absolvierte seit 1917 an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule (heute TU Dresden) ein Aufbaustudium der Stadtplanung. 1919 wurde sie mit der Arbeit „Flußlauf und Stadtentwicklung“ bei Cornelius Gurlitt (1850–1938) als erste Frau in Deutschland zur Dr.-Ing. promoviert.

    Bis 1924 arbeitete Frommer als Architektin in Privatbüros in Deutschland und im Ausland, ehe sie ein Architektenbüro in Berlin eröffnete. Ihre ersten Aufträge waren Geschäftsumbauten, darunter das Seidenhaus Leiser in der Tauentzienstraße (1925/26) und das Seidenhaus Leiser auf der Königstraße (1927). Ein weiteres Projekt Frommers war der erweiternde Umbau der Villa Majestic in Berlin-Wilmersdorf (1928/29) zu einem Hotel für alleinstehende berufstätige Frauen. Mit Plänen und Modellen der Villa Majestic war Frommer 1930 in der Ausstellung „Die gestaltende Frau“ im Kaufhaus Wertheim am Leipziger Platz vertreten. Die Villa Majestic war auch Treffpunkt des Berliner Clubs von Soroptimist International, zu dessen Gründerinnen Frommer 1930 gehörte.

    Neben ihren Projekten in Berlin realisierte Frommer das Warenhaus Textilia (1928/29) in Mährisch-Ostrau (heute Ostrava, Tschechien). Der sechsgeschossige Bau war eine der ersten Stahlskelettkonstruktionen in der Tschechoslowakei. 1931/32 erfolgte der Umbau eines zweigeschossigen Wohnhauses in der Berliner Tiergartenstraße 7 zum Modepalais des Modellhauses Max Becker, das zu den führenden Modeateliers Berlins gehörte. Während die Außenfassade kaum Veränderungen erfuhr, war ein besonderes Detail im Stadtraum eine bedachte gläserne Schauvitrine im Art Déco-Stil.

    Mit dem Ausschluss aus dem Bund Deutscher Architekten 1933 und dem Berufsverbot durch die Reichskulturkammer 1934 war Frommer der Arbeitsmarkt in Deutschland verschlossen. Bis Mitte 1936 beendete sie noch laufende Projekte für ausländische Auftraggeber, darunter für die Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenbank (1934/35) und das Bankhaus Guyerzeller A. G. Zürich (1936), beide in Berlin-Mitte.

    Im Herbst 1936 emigrierte Frommer nach England, wo sie sich nicht als Architektin etablieren konnte. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs ging sie in die USA und ließ sich Ende 1939 in New York City nieder. Um als Architektin arbeiten zu können, legte sie weitere Examina ab, erhielt 1946 die Zulassung als licensed architect im Staat New York und richtete ihr Architektenbüro in der 140 West 57th Street in Manhattan ein. Frommer setzte ihre frühere Praxis mit Umbauten von Läden, Büros und Hotels fort; stilistisch knüpfte sie mit eleganten Interieurs zwischen Art Déco und Neuer Sachlichkeit an ihre Berliner Jahre an, wobei sie sich auch an modernen amerikanischen Design-Tendenzen orientierte. 1948 modernisierte sie die Anwaltskanzlei Mansbach & Pailey mit einer zentralen Bibliothek und einem besonderen Lichtkonzept für jeden Raum. Im selben Jahr wurde sie in der Fachzeitschrift „Architectural Record“ als eine von zehn erfolgreichen US-amerikanischen Architektinnen vorgestellt. Für die Handweberei Creative Looms entwarf Frommer 1949 ein Gesamtkonzept für die Büros, Produktionsräume und den Showroom. Im Wohnbau fand 1948 Frommers Entwurf des Quaternian House für einkommensschwache Familien in New York City Beachtung; 1952 folgten ein Penthouse an der 525 Park Avenue sowie ein Townhouse an der 75 East 52nd Street. Mitte der 1950er Jahre war sie als städtebauliche Beraterin in Spanien tätig. Bis 1970 projektierte sie die Ausstattung und Sanierung von Büros und Läden in Downtown, New York City.

    Nach ihrem Tod geriet Frommer in Vergessenheit. Ihr Nachlass gilt als verschollen. Ihre Berliner Bauten wurden im Krieg mehrheitlich zerstört oder stark umgebaut. Der Zustand ihrer New Yorker Bauten ist ungesichert. Frommers Wiederentdeckung begann mit den ersten Forschungen zur Architektinnenhistorie, die sich in den 1980er Jahren den Pionierinnen in der Architektur an den Hochschulen und in der Baupraxis widmeten.

    1926–1933 Mitglied im Bund Deutscher Architekten
    1930 Mitbegründerin des Soroptimist International Club, Berlin Branch
    1952 Mitglied des American Institute of Architects

    Nachlass:

    nicht bekannt.

    Weitere Archivmaterialien:

    Stadtarchiv Leipzig, Bürgerakten, Akt. Nr. F 2397. (Naturalisationsgesuche von Salomon Nathan Frommer v. 10.2.1910 u. 24.7.1912)

    University of New Hampshire, Milne Special Collections and Archives, Estate Jacobi, MC 58, Box 7, Folder 31. (Korrespondenz mit Lotte Jacobi) (weiterführende Informationen)

    The American Institute of Architects, Washington DC, Application No. 8861. (Mitgliedsantrag v. 28.8.1952)

    Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Berlin, Entschädigungsamt Berlin, Frommer, Marie, Reg. Nr. 150.633. (Lebenslauf, ca. 1957)

    Monografie:

    Flußlauf und Stadtentwicklung, 1919. (ungedr. Dissertation, TH Dresden) (weiterführende Informationen)

    Artikel:

    Betrachtungen zum Wiederaufbau, in: Krakauer Zeitung v. 24.3.1917, S. 4 f. (Onlineressource)

    Kunstsalon Arnold, in: Dresdner Volkszeitung v. 4.8.1920, S. 7. (Onlineressource)

    Die Sezession in der Galerie Arnold, in: Dresdner Volkszeitung v. 22.11.1920, S. 8. (Onlineressource)

    Dresdner Kunstbrief, in: Münchner neueste Nachrichten, 73. Jg., Nr. 419 (Abendausgabe) v. 8.10.1920, S. 2. (Onlineressource)

    Dresdner Kunstbrief, in: Münchner neueste Nachrichten, 74. Jg., Nr. 107 (Morgenausgabe) v. 12.3.1921, S. 1. (Onlineressource)

    Sanatorium am Königspark-Loschwitz. Eine vorbildliche Sanatoriums-Anlage, in: Innendekoration 33 (März 1922), o. S. (Onlineressource)

    Die Bildwirkerei der Pillnitzer Werkstätten, in: Dekorative Kunst 29 (1926), S. 127–132. (Onlineressource)

    Wohnberatung, eine praktische Neueinrichtung für unsere Leser, in: Die schaffende Frau 1 (1930), H. 13/14, S. 429.

    Umbau der Villa Majestic in Berlin-Wilmersdorf zum Hotel, in: Bauwelt. Zeitschrift für das gesamte Bauwesen 21 (1930), H. 15, S. 9–12.

    Warenhaus in Mährisch-Ostrau, in: Bauwelt. Zeitschrift für das gesamte Bauwesen 22 (1931), H. 4, S. 122.

    Bauten in Berlin:

    Seidenhaus Leiser, Tauentzienstrasse 17, Berlin-Charlottenburg, 1925/26. (Umbau und Erweiterung)

    Seidenhaus Leiser, Königsstraße 34/36, Berlin-Mitte, 1927. (Umbau und Erweiterung)

    Schuhhaus Arthur Jacoby, Kurfürstendamm 224, Berlin-Charlottenburg, 1928/29. (Entwurf auf Fotografie von Willy Römer)

    Villa Majestic, Brandenburgische Straße 47/Ballenstädter Straße 1, Berlin-Wilmersdorf, 1928/29. (Umbau und Erweiterung)

    Villa Carl Frankl, Friedrichstraße 4, Berlin-Steglitz, 1928/30. (Umbau)

    Modepalais des Modellhauses Max Becker, Tiergartenstraße 7, Berlin-Tiergarten, 1931/32. (Umbau)

    Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenbank, Jägerstraße 13, Berlin-Mitte, 1934/35. (Umbau)

    Bankhaus Guyerzeller A.G. Zürich, Taubenstraße 23, Berlin-Mitte, 1936. (Umbau)

    Weitere Bauten in Europa:

    Warenhaus Textilia, Mährisch-Ostrau, 1928/29.

    Schuhgeschäft Greco Shoes, Paris-Deauville, undatiert.

    Site Plan, Military Housing, Europe, Spanien, 1953/56.

    Bauten in den USA:

    Radio Frank’s Knight Club, 70 East 55th Street, New York City, 1944. (Umbau, Designer Paul Bry unter Mitwirkung von Marie Frommer)

    Herold Square Hotel, New York City, 1946. (Umbau)

    Manhattan Towers Hotel, Broadway, New York City, 1946. (Umbau)

    Ladenumbauten in einem Mehrfamilienhaus (Multiple Dwelling), 19 West 31st Street, New York City, 1946.

    Specialty Shop Regina, New Rochelle, 1946. (Umbau und Ladeneinrichtung)

    Quaternian House, New York City, 1948. (nach einer Idee von Stephen Leeman)

    Anwaltskanzlei Mansbach & Paley, New York City, 1948. (Umbau)

    Louise & Alice Dress Shop, Forest Hills, New York, 1948/50. (Umbau eines Lebensmittelladens in ein Modegeschäft)

    Handweberei Creative Looms mit Büros, Werkstatt und Showroom, New York City, 1949. (Umbau)

    Penthouse, 525 Park Avenue, New York City, 1952.

    Townhouse, 75 East 52nd Street, New York City, 1952.

    Monografien:

    Jindřich Vybíral, Zrození velkoměsta. Architektura v obraze Moravské Ostravy 1890–1938, 1997, S. 57–61.

    Pavel Sopák, Obchodní dum jako technická památka – příklady s Moravské Ostravy a Opavy, Mezinárodní Seminář, 2000, S. 80 f.

    Corinna Isabel Bauer, Architekturstudentinnen in der Weimarer Republik. Bauhaus- und Tessenow-Schülerinnen. Genderaspekte im Spannungsverhältnis von Tradition und Moderne, 2003, S. 348 f. (Onlineressource)

    Kerstin Dörhöfer, Pionierinnen in der Architektur. Eine Baugeschichte der Moderne, 2004, S. 124–135 u. 168 f. (P)

    Marie Frommer. Neue Läden, modernes Design, in: Ute Maasberg/Regina Prinz, Die Neuen kommen! Weibliche Avantgarde in der Architektur der zwanziger Jahre, 2004, S. 109–111.

    Tina Cieslik, Marie Frommer. Architektin, Emigrantin, 2008. (ungedr. Magisterarbeit, ETH Zürich)

    Arne Sildatke, Die Berliner Architektin Marie Frommer und ihr Beitrag zur Architektur der Moderne, 2008. (ungedr. Magisterarbeit, FU Berlin)

    Arne Sildatke, Dekorative Moderne. Das Art Déco in der Raumkunst der Weimarer Republik, 2013 S. 383–385, 429, 482 f. u. 628.

    Aufsätze in Sammelbänden und Fachzeitschriften:

    N. N., Frommer, Marie, in: Architektinnenhistorie. Katalog. Zur Geschichte der Architektinnen und Designerinnen im 20. Jahrhundert. Eine erste Zusammenstellung, hg. v. d. Vorbereitungsgruppe „Architektinnen-Historie“ der Union Internationale des Femmes Architectes Sektion Bundesrepublik e. V. , 1984, S. 71; engl. 1986, S. 55.

    Mary Pepchinski, Frauen und moderne Architektur. Drei Dresdnerinnen der Weimarer Zeit, in: Karin Reiche (Hg.), Frauen an Hochschulen. Förderung, Konkurrenz, Mobbing, Kultur, Kunst, Können, Komposition. Dokumentation zur 10. Tagung der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen im Freistaat Sachsen, Dresden, 28./29. September 1995, 1995, S. 121–134.

    Mary Pepchinski, Frau Dr. Ing. Marie Frommer. Die erste Doktorandin der Architektur an der Sächsischen T.H. Dresden, in: Karin Reiche (Hg.), Frauen aus Lehre, Forschung, Verwaltung, vorgestellt in Lebensläufen. Eine Dokumentation, 1996, S. 21–23.

    Maria Scheunpflug/Irmhild Praus, Sie waren die ersten Frauen. Marie Frommer, in: Karin Reiche (Hg.), 90 Jahre studierende Frauen in Sachsen, Katalog zur Ausstellung an der TU Dresden, 1997, S. 54–64.

    Despina Stratigakos, Reconstructing a Lost History. Exiled Jewish Women Architects in America, in: Aufbau 68, Nr. 22 v. 31.10.2002, S. 14.

    Arne Sildatke, Flusslauf und Stadtentwicklung. Marie Frommers Dissertation als Beitrag zur Theorie des Städtebaus (1919), in: Katja Frey/Eliana Perotti (Hg.), Theoretikerinnen des Städtebaus. Texte und Projekte für die Stadt, 2015, S. 121–134.

    Ines Sonder, Marie Frommer. Projekte zwischen Berlin und Exil in New York, in: Mary Pepchinski/Christina Budde/Wolfgang Voigt/Peter Cachola Schmal (Hg.), Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren. Frauen im Architektenberuf, 2017, S. 141–145.

    Ines Sonder, Zionism and Exile. The Architects Lotte Cohn and Marie Frommer, in: Andreas Brämer/Katrin Keßler/Ulrich Knufinke/Mirko Przystawik (Hg.), Jewish Architects – Jewish Architecture, 2021, S. 165–174.

    Tanja Poppelreuter, Sustaining Independence. Marie Frommer’s Networks and Architectural Practices in Berlin and in New York, in: Elana Shapira (Hg.), Designing Transformation. Jews and Cultural Identity in Central European Modernism, 2021, S. 221–236. (P)

    Artikel in Broschüren und Zeitschriften:

    Margarete Weinberg, Tüchtige Leistung eines weiblichen Baumeisters, in: Frau und Gegenwart. Zeitschrift für die gesamten Fraueninteressen 3 (1926), H. 26, S. 11.

    Ernst Pollak (Hg.), Moderne Ladenbauten. Außen- und Innenarchitektur, 1928, S. 44–50. (Onlineressource)

    N. N., Eine Frau baut ein Hotel, in: Die schaffende Frau. Zeitschrift für modernes Frauentum 1 (1929/30), H. 7, S. 240.

    Edwin Redslob/Dorothee von Velsen, Die gestaltende Frau. Ausstellung des deutschen Staatsbürgerinnen-Verbandes, 1930.

    Margot Rieß, Schaffende Frauen. Die Frau als Architektin, in: Frau und Gegenwart 28 (1931), H. 2, S. 36 f.

    N. N., Inexpensive Design for Specialty Shop, in: Progressive Architecture: Pencil Points 26 (1946), H. 8, S. 73–76.

    N. N., A Thousand Women in Architecture, Teil 1, in: Architectural Record 103, H. 3 März 1948), S. 110. (P) (Onlineressource)

    N. N., New Light on Forensic Interiors, in: Interiors 107, H. 10 (Mai 1948), S. 96–98.

    N. N., This Law Office Features the Library, in: Office Management and Equipment 9, H. 7 (Juli 1948), S. 45 f.

    N. N., Novel House Plan („Quaternian House”), in: Architectural Record 104, H. 1 (Juli 1948), S. 164. (Onlineressource)

    N. N., House Plan Provides Communal Center for Four-Family Use, in: The Journal of Housing 5, H. 9 (September 1948), S. 255.

    N. N., Brick Model Building Kit, in: Architectural Record 104, H. 3 (September 1948), S. 152. (Onlineressource)

    N. N., Creative Looms, Inc., New York City, Showroom and Building, in: Architectural Record 106, H. 4 (Oktober 1949), S. 124 f. (Onlineressource)

    N. N., Lowered Front Floor in Remodeled Shop Provides Needed Display Area, in: American Builder 72, H. 12 (Dezember 1950), S. 176. (Onlineressource)

    Thomas W. Ennis, Women Gain Role in Architecture, in: New York Times v. 13.3.1960, S. R1. (Onlineressource)

    Lexikonartikel:

    Myra Warhaftig, Art. „Marie Frommer“, in: dies., Deutsche jüdische Architekten vor und nach 1933. Das Lexikon – 500 Biographien, 2005, S. 164–168. (P)

    Ausstellung:

    Dem Ingenieur ist nichts zu schwer. Industrialisierung und technische Bildung in Sachsen, Ausstellung der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek, 2020/21. (weiterführende Informationen)

    Fotografie v. Willy Römer (1887–1979), 1928, Abbildung in: Diethart Kerbs (Hg.), Der Fotograf Willy Römer (1887–1979). Auf den Straßen von Berlin, 2004, S. 186.

    Fotografie v. Lotte Jacobi (1896–1990), um 1945/48, Abbildung in: Architectural Record 103, H. 3 (März 1948), S. 110 (Onlineressource) u. Myra Warhaftig, Art. „Frommer, Marie“, in: dies., Deutsche jüdische Architekten vor und nach 1933. Das Lexikon – 500 Biographien, 2005, S. 164.

    Fotografie v. Lotte Jacobi (1896–1990), um 1960, Abbildung in: Tanja Poppelreuter, Sustaining Independence. Marie Frommer’s Networks and Architectural Practices in Berlin and in New York, in: Elana Shapira (Hg.), Designing Transformation. Jews and Cultural Identity in Central European Modernism, 2021, S. 222.

  • Autor/in

    Ines Sonder (Berlin)

  • Zitierweise

    , „Frommer, Marie“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.04.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd130535990.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA