Lebensdaten
1878 – 1964
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
London
Beruf/Funktion
Jurist ; Politiker ; Journalist ; Historiker
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 116320621 | OGND | VIAF: 8136271
Namensvarianten
  • Eyck, Erich
  • Aiku, Ērihhi

Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Eyck, Erich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116320621.html [28.02.2024].

CC0

  • Der von antisemitischer Verfolgung betroffene Erich Eyck emigrierte Ende 1937 mit seiner Ehefrau von Berlin aus über Italien nach Großbritannien. Dort verfasste er Werke zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die sich v. a. an eine interessierte Öffentlichkeit richteten, aber auch in der Fachwissenschaft Beachtung fanden und die westdeutsche Geschichtsschreibung in der Nachkriegszeit beeinflussten.

    Lebensdaten

    Geboren am 7. Dezember 1878 in Berlin
    Gestorben am 23. Juni 1964 in London
    Konfession jüdisch
  • Lebenslauf

    7. Dezember 1878 - Berlin

    Ostern 1885 - Ostern 1897 - Berlin

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Friedrichsgymnasium

    1898 - 1900 - Freiburg im Breisgau; Berlin

    Studium der Rechtswissenschaften

    Universität

    9.2.1901 - Berlin

    Referendarexamen

    Kammergericht

    2.3.1901 - Luckenwalde (Brandenburg); Berlin

    Vereidigung als Referendar

    Kammergericht Luckenwalde; später Landgericht I und Staatsanwaltschaft I Berlin

    1901 - 1906 - Luckenwalde; Berlin

    Referendar; Assessorexamen

    Kammergericht Luckenwalde; später Landgericht I und Staatsanwaltschaft I Berlin

    1901 - Luckenwalde; Berlin

    Beginn der journalistischen Tätigkeit

    u. a. Soziale Praxis, Die Nation, Plutus, Die Hilfe sowie Tageszeitungen

    27.2.1904 - Berlin

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1906 - Großbritannien, u. a. London und Manchester

    Studienreise

    Ende 1906 - 1938 - Berlin

    Rechtsanwalt und (bis 1933) Notar

    u. a. Landgericht (1906–1908) und Kammergericht (seit 1908)

    1915 - 1933 - Berlin

    Juristischer Mitarbeiter; Herausgeber der Beilage: „Recht und Leben“

    Vossische Zeitung

    1915 - 1920 - Charlottenburg bei Berlin

    Stadtverordneter

    Stadtverordnetenversammlung

    1928 - 1932 - Berlin

    Stadtverordneter

    Stadtverordnetenversammlung

    1933 - Berlin

    Entzug des Notariats

    Dezember 1937 - London

    Emigration über Italien

    29.5.1947 - London; Boars Hill bei Oxford (Großbritannien)

    britischer Staatsbürger

    23. Juni 1964 - London
  • Genealogie

    Vater Joseph Eyck 1846–17.11.1925 aus Freystadt (Westpreußen); Kaufmann, Getreidehändler, Geschäftsführer einer Brauerei in Berlin
    Großvater väterlicherseits Jakob Eyck 1825–1.3.1895 aus Freystadt (Westpreußen, heute Kisielice, Polen); später in Berlin
    Großmutter väterlicherseits Johanna Eyck, geb. Hoffnung 25.7.1820–1.6.1899 aus Freystadt (Westpreußen); später in Berlin
    Mutter Helene Eyck, geb. Veitel 1857–26.12.1898 aus Halle an der Saale
    Großvater mütterlicherseits Adolph Veitel 14.6.1830–1904 aus Dessau (Anhalt); später in Leipzig
    Großmutter mütterlicherseits Theresa Veitel, geb. Gottschalk 19.8.1832–1883 aus Bernburg (Anhalt); später in Leipzig
    Bruder Hans Eyck 1877–1953 Patentanwalt; emigrierte in die USA
    Schwester Erna Feit, geb. Eyck 1881–1950 verh. mit Fedor Feit (Veitel) (1867–1949), Architekt; emigrierte nach Großbritannien
    Schwester Gertrud (Trude) Nussbaum, geb. Eyck 25.9.1883–1964 verh. Arthur Nussbaum (1877–1964), Jurist; emigrierte in die USA
    Bruder Ernst Eyck 1886– ca. 1925/26 Kaufmann
    Schwester Lilli Eyck 16.8.1893– 1926 Sprachlehrerin
    Heirat 12.5.1910 in Berlin
    Ehefrau Hedwig Eyck, geb. Kosterlitz 28.5.1888–15.11.1971 aus Pleß (Schlesien, heute Pszczyna, Polen); führte nach der Emigration ein Gästehaus und vermietete Zimmer, um den Lebensunterhalt der Familie zu finanzieren
    Schwiegervater Adolph Kosterlitz Abbruchunternehmer in Berlin
    Schwiegermutter Dorothea Kosterlitz, geb. Liebes
    Tochter Irene Reuter, geb. Eyck 31.3.1911–2004 Bibliothekarin; verh. mit Fritz Reuter, emigrierte 1936 nach Australien
    Tochter Eleanor (Lore) Alexander, geb. Eyck 4.10.1913–2009 nach Studium der Medizin Tätigkeit als Lehrerin; später Universitätsdozentin für Französisch; verh. mit Paul Alexander; emigrierte nach verschiedenen Stationen im Ausland 1937 in die USA
    Sohn Ulrich Franz (Frank) Joseph Eyck 13.7.1921–28.12.2004 emigrierte 1936 nach Großbritannien; nach Kriegsdienst und Studium Historiker in Großbritannien, dann in Kanada; verh. mit Rosemarie Schmidt
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    Eyck, Erich (1878 – 1964)

    • Vater

      Joseph Eyck

      1846–17.11.1925

      aus Freystadt (Westpreußen); Kaufmann, Getreidehändler, Geschäftsführer einer Brauerei in Berlin

      • Großvater väterlicherseits

        Jakob Eyck

        1825–1.3.1895

        aus Freystadt (Westpreußen, heute Kisielice, Polen); später in Berlin

      • Großmutter väterlicherseits

        Johanna Eyck

        25.7.1820–1.6.1899

        aus Freystadt (Westpreußen); später in Berlin

    • Mutter

      Helene Eyck

      1857–26.12.1898

      aus Halle an der Saale

      • Großvater mütterlicherseits

        Adolph Veitel

        14.6.1830–1904

        aus Dessau (Anhalt); später in Leipzig

      • Großmutter mütterlicherseits

        Theresa Veitel

        19.8.1832–1883

        aus Bernburg (Anhalt); später in Leipzig

    • Bruder

      Hans Eyck

      1877–1953

      Patentanwalt; emigrierte in die USA

    • Schwester

      Erna Feit

      1881–1950

      verh. mit Fedor Feit (Veitel) (1867–1949), Architekt; emigrierte nach Großbritannien

    • Schwester

      Trude Nussbaum

      25.9.1883–1964

      verh. Arthur Nussbaum (1877–1964), Jurist; emigrierte in die USA

    • Bruder

      Ernst Eyck

      1886– ca. 1925/26

      Kaufmann

    • Schwester

      Lilli Eyck

      16.8.1893– 1926

      Sprachlehrerin

    • Heirat

      in

      Berlin

      • Ehefrau

        Hedwig Eyck

        28.5.1888–15.11.1971

        aus Pleß (Schlesien, heute Pszczyna, Polen); führte nach der Emigration ein Gästehaus und vermietete Zimmer, um den Lebensunterhalt der Familie zu finanzieren

  • Biografie

    Eyck wuchs als Sohn einer jüdischen Familie der Mittelschicht in Berlin auf, wo er seit 1885 das Friedrichsgymnasium besuchte, an dem er antisemitischen Drangsalierungen ausgesetzt war. Nach dem Abitur 1897 studierte er von 1898 bis 1900 Rechtswissenschaften in Berlin und Freiburg im Breisgau. Eyck interessierte sich auch für Nationalökonomie sowie Geschichte und hörte u. a. Vorlesungen bei dem evangelischen Theologen Adolf Harnack (1851–1930), dem Altphilologen Ulrich von Wilamowitz-Moellendorf (1848–1931), dem Literaturwissenschaftler Erich Schmidt (1853–1913), dem Philosophen Georg Simmel (1858–1918) und dem Historiker Ignaz Jastrow (1856–1937). 1904 wurde er in Berlin mit der Arbeit „Der Vereinstag Deutscher Arbeitervereine 1863–1868. Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ zum Dr. phil. promoviert. Die Prüfung erfolgte durch Friedrich Paulsen (1846–1908), Gustav Schmoller (1838–1917), Adolph Wagner (1835–1917) und Hans Delbrück (1848–1929).

    Nach Tätigkeiten als Referendar in Luckenwalde und Berlin seit 1901 legte Eyck 1906 das zweite juristische Staatsexamen ab und war in der Folge als Rechtsanwalt und Notar in Berlin tätig. Seit 1901 schrieb er als nebenberuflicher Journalist u. a. für „Die Nation“, „Soziale Praxis“, „Die Hilfe“ sowie „Plutus“, die „Frankfurter Zeitung“ und die „Vossische Zeitung“ über juristische, historische und politische Themen. Von 1915 bis 1933 gab er die Beilage „Recht und Leben“ der „Vossischen Zeitung“ heraus. Wegen eines Herzfehlers war Eyck vom Kriegsdienst freigestellt.

    Parallel zu seiner juristischen und journalistischen Tätigkeit war der linksliberale Eyck politisch aktiv: von 1915 bis 1920 als Stadtverordneter in Charlottenburg sowie von 1928 bis 1932 als Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Eyck war Mitglied in der Freisinnigen Vereinigung, dann der Freisinnigen Partei und der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), ferner Präsidiumsmitglied im Demokratischen Club. Er gehörte dem Vorstand des Berliner Anwaltsvereins und dem Vorstand der Vereinigung demokratischer Rechtsanwälte an. Er war auch Mitglied im Hauptvorstand des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (CV) und schrieb für die Zeitung des CV. Den Zionismus lehnte er ab.

    Ende 1933 wurde Eyck das Notariat entzogen. Weiterhin als Anwalt tätig, verlor er durch zunehmenden Boykott und Verfolgung seine ohnehin schwindende Kundschaft, sodass er sich verstärkt historischen Forschungen widmete. 1937 emigrierte er mit seiner Frau über Italien nach London, lebte dann in der Nähe von Shrewsbury und in der Folge in Boars Hill bei Oxford (Großbritannien). Seine Kinder waren bereits vor ihren Eltern aus Deutschland emigriert. In Großbritannien sicherten der Betrieb einer Pension durch seine Frau und die Vermietung von Zimmern den Lebensunterhalt. Bei der Auswanderung halfen Eyck Kontakte, u. a. zu dem Historiker George Peabody Gooch (1873–1968), die er vor dem Ersten Weltkrieg bei einem Besuch in Großbritannien geknüpft hatte. Seit 1947 lebten Eyck und seine Ehefrau in London.

    In Großbritannien war Eyck, der 1938 eine Biografie über den britischen Premierminister William Ewart Gladstone (1809–1898) in deutscher Sprache veröffentlichte, die noch im selben Jahr ins Englische übertragen wurde, als Privatgelehrter und Historiker tätig. Zugleich hielt er Gastvorlesungen in Oxford und London. Eyck arbeitete v. a. zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Von 1941 bis 1944 erschien seine dreibändige Bismarck-Biografie, 1948 ein Buch über „Das persönliche Regiment Wilhelms II.“ und 1954/56 eine zweibändige Geschichte der Weimarer Republik. Weiterhin beschäftigte Eyck sich mit der britischen Geschichte und publizierte auch in englischer Sprache, so u. a. in der Zeitschrift „AJR Information“ der Association of Jewish Refugees, deren Vorstand Eyck angehörte.

    Einflussreich wurden v. a. Eycks Arbeiten zur deutschen Geschichte, die sich an eine breitere Öffentlichkeit richteten, aber auch von der Fachwissenschaft rezipiert wurden, obwohl ihm von Seiten der deutschen akademischen Geschichtswissenschaft, etwa von Gerhard Ritter (1888–1967), Hans Rothfels (1891–1976), Franz Schnabel (1887–1966) und Alexander Scharff (1904–1985), wiederholt Ablehnung als „Außenseiter“ entgegenschlug. Besonders seine kritische Deutung Otto von Bismarcks (1815–1898) entwickelte sich langfristig zu einer wirkmächtigen Darstellung, die v. a. von jungen westdeutschen Historikern und Historikerinnen rezipiert wurde und ein Umdenken über Bismarck beförderte. Eyck, der sich mit seinem Anspruch, zu zeigen, „wie es eigentlich gewesen“ in der Tradition Leopold von Rankes (1795–1886) sah, betonte dabei, dass er seine Arbeiten stets „vom Standpunkt des Liberalismus“ aus verfasst habe.

    Eyck pflegte eine langjährige Freundschaft mit Gooch, der ihn nach der Emigration in seinen wissenschaftlichen Projekten unterstützte und ihm die Möglichkeit für Veröffentlichungen in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift „Contemporary Review“ bot. Ebenfalls zeitlebens befreundet war Eyck mit dem späteren Bundespräsidenten Theodor Heuss (1884–1963) und dessen Ehefrau Elly Heuss-Knapp (1881–1952), die er im Kaiserreich durch seine schriftstellerische Tätigkeit für „Die Hilfe“ kennengelernt hatte. Zum weiteren Freundes- und Bekanntenkreis zählten u. a. Friedrich Naumann (1860–1919), Theodor Barth (1849–1909), Franz Suchan (1911–1971), Erika Suchan (1912–1989), Arnold Oskar Meyer (1877–1944), Carl Wilhelm August Weber (1871–1957), Bernhard Weiß (1880–1951) und Jastrow. Nach 1945 reiste Eyck mit seiner Frau wiederholt in die Bundesrepublik und hielt u. a. an der Freien Universität Berlin sowie an den Volkshochschulen in Ulm und Düsseldorf Vorträge zu seinen Forschungen.

  • Auszeichnungen

    7.11.1953 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    Mitglied, später Vorstandsmitglied der Association of Jewish Refugees
    Fellow der Royal Historical Society
    Mitglied der Mont Pelerin Society
  • Quellen

    Nachlass:

    Bundesarchiv, Koblenz,N1724. (weiterführende Informationen)

    Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar, Korrespondenz mit Dolf Sternberger, Theodor Heuss.

    Archiv der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart, Nachlass Theodor Heuss. (Briefe v. Eyck, gedruckt in: Ernst Wolfgang Becker/Martin Vogt/Wolfram Werner (Hg.), Theodor Heuss, Der Bundespräsident. Briefe 1949–1954, 2012)

    Weitere Archivmaterialien:

    Center for Jewish History, New York, Paul and Eleanor Alexander Collection (AR 6414). (weiterführende Informationen)

    University of Calgary Archives, Frank Eyck Fonds (Fonds F0274). (weiterführende Informationen)

    Bodleian Library, Oxford, Unterlagen der Society for the Protection of Science and Learning (MS SPSL 429/3).

  • Werke

    Monografien:

    Die Arbeitslosigkeit und die Grundfragen der Arbeitslosenversicherung, 1899.

    Der Vereinstag deutscher Arbeitervereine 1863–68. Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung, 1904. (Diss. phil. Berlin)

    Erich Eyck/Albert Pinner, Kommentar zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb vom 7. Juni 1909, 1910.

    Die Sozialdemokratie, 1912.

    Des deutschen Bürgertums Schicksalsstunde, 1919.

    Die Monarchie Wilhelms II. nach seinen Briefen, seinen Randbemerkungen und den Zeugnissen seiner Freunde, 1924.

    Die Krisis der deutschen Rechtspflege, 1926.

    Gladstone, 1938, engl. 1938.

    Bismarck. Leben und Werk, 3 Bde., 1941–1944.

    Die Pitts und die Fox'. Väter und Söhne. Zwei Paar verschlungener Lebensläufe, 1946, engl. 1950.

    Bismarck. After Fifty Years, 1948.

    Das persönliche Regiment Wilhelms II. Politische Geschichte des deutschen Kaiserreiches von 1890–1914, 1948.

    Bismarck and the German Empire, 1950, ital. 1950, schwed. 1951, dt. u. d. T. Bismarck und das Deutsche Reich, 1955.

    Politische Geschichte Englands von der Magna Charta bis zur Gegenwart, 1951.

    Geschichte der Weimarer Republik, 2 Bde., 1954/56, engl. 1962/63.

    Auf Deutschlands politischem Forum. Deutsche Parlamentarier und Studien zur neuesten deutschen Geschichte, 1963.

    Aufsätze/Artikel:

    Zur Stellung der Rechtspflege zu Juden und Judentum, in: Jacques Stern/Erich Eyck/Bruno Weil (Hg.), Deutsches Judentum und Rechtskrisis, 1927, S. 31–66.

    Rezension zu: A. Bullock, Hitler. A Study in Tyranny, in: Contemporary Review 183 (1953), H. 1, S. 123 f.

    Vom Wege zur Politik, in: Hans Bott/Hermann Leins (Hg.), Begegnungen mit Theodor Heuss, 1954, S. 29–32.

    Neues Licht auf Stresemanns Politik, in: Deutsche Rundschau 81 (1955), H. 2, S. 111–119.

    Bismarck, Wilhelm I und die spanische Thronkandidatur, in: Deutsche Rundschau 84 (1958), H. 8, S. 723–734.

    Bismarck, in: William Norton Medlicott (Hg.), From Metternich to Hitler. Aspects of British and Foreign History 1814–1939, 1963, S. 165–182.

    Interview:

    „Gespräch mit Herrn Dr. Seeberger – mein Werk als Historiker“, Bayerischer Rundfunk v. 10.5.1955. (Archiv des Bayerischen Rundfunks, München)

    Bibliografie:

    Bibliografie, zusammengestellt v. Helmut Goetz, 1960, Bundesarchiv, Koblenz, BArch 1724/14. (enthält alle bis dahin verfassten Schriften u. Zeitungsartikel Eycks).

  • Literatur

    William Norton Medlicott, Rezension zu: Erich Eyck, Bismarck (3 Bände) und Das Persönliche Regiment Wilhelms II, in: History 35 (1950), S. 276 f.

    Carl Misch, Erich Eyck – 75 Jahre, in: Aufbau 19 v. 25.12.1953, Nr. 52, S. 10.

    Alexander Scharff, Eycks Bismarckbild, in: Das Historisch-Politische Buch 4 (1956), H. 7, S. 193 f.

    Theodor Heuss, In alter Freundschaft, in: AJR Information Dezember 1958, S. 4.

    Ernst Lemmer, Gruß an den Politiker, in: ebd., S. 4.

    Leo Engel, Erinnerungen an Berlin, in: ebd., S. 4 f.

    William Norton Medlicott, Tribute to the Historian, in: ebd., S. 5.

    Carl Misch, Erich Eyck – 80 Jahre. Der Nestor der deutschen Historiker, in: Aufbau 24 v. 5.12.1958, Nr. 49, S. 23.

    William H. Maehl, Erich Eyck, in: S. William Halperin (Hg.), Some 20th-century Historians. Essays on Eminent Europeans, 1961, S. 227–253.

    E. G. L[owenthal], Erich Eyck – 85 Jahre, in: Aufbau 29 v. 13.12.1963, Nr. 50, S. 4.

    Heinrich Luebke, Ein objektiver Forscher. Beileid des Bundespraesidenten, in: AJR Information August 1964, S. 8.

    William Norton Medlicott, In Memory of Erich Eyck, in: AJR Information August 1964, S. 8.

    Joachim H. Knoll, Werk und Methode des Historikers Erich Eyck, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 16 (1965), H. 5, S. 277–285.

    Klaus Hildebrand, Erich Eyck, in: Hans-Ulrich Wehler (Hg.), Deutsche Historiker, Bd. 2, 1971, S. 98–119.

    Frank Eyck, A Diarist in fin-de-siècle Berlin and her Family Helene, Joseph and Erich Eyck, in LBI Year Book 37 (1992), H. 1, S. 287–307.

    Karina Urbach, Between Saviour and Villain. 100 Years of Bismarck Biographies, in: The Historical Journal 41 (1998), H. 4, S. 1141–1160.

    Irmeline Veit-Brause, Wissenschaftliche Emigration in England. Ein Gespräch mit Wolfgang Liebeschuetz und Edgar Feuchtwanger. Mit einem Anhang: „Erich Eyck (1878–1964)“ von Frank Eyck, in: Hartmut Lehmann/Otto Gerhard Oexle (Hg.), Nationalsozialismus in den Kulturwissenschaften, Bd. 2, 2004, S. 513–548.

    Frank Eyck/Rosemarie Eyck, A Historian's Pilgrimage. Memoirs and Reflections, 2009.

    Ewald Grothe, Die liberale Zerstörung einer Legende. Erich Eycks Bismarck-Biographie und ihre Rezeption, in: Eckart Conze/Joachim Scholtyseck/ Erich Weede (Hg.), Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 27 (2015), S. 103–118.

    Birte Meinschien, Geschichtsschreibung in der Emigration. Deutschsprachige Historikerinnen und Historiker in Großbritannien, 2020.

    Lexikonartikel:

    N. N., Art. „Eyck, Erich“, in: Renate Heuer (Red.), Lexikon deutsch-jüdischer Autoren, Bd. 6, 1998, S. 446–451.

    N. N., Art., „Eyck, Erich“, in: Werner Röder/Herbert A. Strauss (Hg.), Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933, Bd. 1, 1980, S. 163.

    Hans Schleier, Art. „Erich Eyck“, in: Rolf von Bockel/Manfred Asendorf (Hg.), Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten,1997, S. 160–162.

  • Porträts

    Fotografie, Abbildung in: W. G., Ein Liberaler reinsten Wassers. In London starb der Historiker Erich Eyck, in: Süddeutsche Zeitung v. 25.6.1964.

    Fotografie, Abbildung in: Frank Eyck, A Diarist in fin-de-siècle Berlin and her Family Helene, Joseph and Erich Eyck, in: LBI Year Book 37 (1992), H. 1, S. 287–307.

    Fotografien in der Paul and Eleanor Alexander Collection, Center for Jewish History, New York. (Onlineressource)

  • Autor/in

    Birte Meinschien (Frankfurt am Main)

  • Zitierweise

    Meinschien, Birte, „Eyck, Erich“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.01.2023, URL: https://www.deutsche-biographie.de/116320621.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA