Lebensdaten
1888 – 1960
Geburtsort
Wien
Sterbeort
Hollywood (Kalifornien, USA)
Beruf/Funktion
Schriftstellerin ; Journalistin ; Drehbuchautorin ; Harfenistin ; Dramatikerin ; Musikerin ; Redakteurin ; Librettistin
Konfession
jüdisch,später konfessionslos
Normdaten
GND: 118653830 | OGND | VIAF: 71387030
Namensvarianten
  • Baum, Hedwig
  • Prels, Vicki
  • Lert, Vicki; Mix; Thomas Leard
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Baum, Vicki, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118653830.html [19.04.2024].

CC0

  • Die österreichisch-US-amerikanische Autorin Vicki Baum gehört zu den international kommerziell erfolgreichsten Schriftstellerinnen des deutschsprachigen Raums im 20. Jahrhundert. Ihre in 32 Sprachen übersetzten und vielfach verfilmten Romane verfasste sie seit 1939 auf Englisch. Baums literarisches Hauptwerk ist der Roman „Menschen im Hotel“ (1929).

    Lebensdaten

    Geboren am 24. Januar 1888 in Wien
    Gestorben am 29. August 1960 in Hollywood (Kalifornien, USA)
    Konfession jüdisch; später konfessionslos
    Vicki Baum, Imago Images (InC)
    Vicki Baum, Imago Images (InC)
  • Lebenslauf

    24. Januar 1888 - Wien

    1894 - 1901 - Wien

    Schulbesuch

    Lehrerpädagogium

    1898 - 1904 - Wien

    Ausbildung zur Harfenistin

    Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde

    1907 - Wien

    Harfenistin

    Wiener Concertverein

    1913 - 1916 - Darmstadt

    Harfenistin

    Hoftheater

    1916 - Kiel

    Übersiedlung

    1917 - Hannover

    Übersiedlung

    1924 - Mannheim

    Übersiedlung

    1926 - Berlin

    Übersiedlung; Redakteurin

    Ullstein Verlag

    1931 - New York City; Hollywood (Kalifornien, USA)

    Reise

    1932 - Los Angeles (Kalifornien, USA)

    Emigration

    1932 - 1935 - Hollywood

    Drehbuchautorin

    Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)

    1935 - Japan; China; Bali (Indonesien)

    erste „Orientreise“

    1936 - Japan; China; Indonesien; Jugoslawien; Frankreich; Niederlande

    zweite „Orientreise“; Europareise

    1938

    Ausbürgerung aus Deutschland; US-amerikanische Staatsbürgerin

    1939 - Paris; London; Liverpool; Manchester: Südengland; Kopenhagen

    Europareise; „Lecture Tour“

    1942 - Pasadena (Kalifornien, USA)

    Übersiedlung

    1945 - Los Angeles

    Rückkehr

    1949 - Frankreich; Italien; Schweiz; Belgien

    Europareise

    29. August 1960 - Hollywood (Kalifornien, USA)
  • Genealogie

    Vater Hermann Baum 1851–1943 Höherer Industriebeamter in Wien
    Großvater väterlicherseits Jacob Baum 1826–1892 Südfrüchtehändler in Wien
    Großmutter väterlicherseits Franziska Baum 1826–1909
    Mutter Mathilde Baum, geb. Donath 1865–1908
    Großvater mütterlicherseits Leopold Donath 1835–1898 Kaufmann in Wien
    Großmutter mütterlicherseits Marie Eisler 1840–1901
    1. Heirat 1909
    Ehemann Max Prels 1878–1926 Schriftsteller, Journalist, Verlagsmitarbeiter
    Scheidung 1913
    2. Heirat 1916
    Ehemann Richard Lert (bis 1908 Friedrich Löw) 1885–1980 Dirigent
    Schwiegervater Wolf Lert (bis 1913 Albert Adolf Lert, geb. Löw) Bankbeamter
    Schwiegermutter Libussa Lert, geb. Brüll
    Sohn Wolfgang Lert 1917–2009 Kaufmann, Journalist; verh. mit Ruth Clark (eigentlich Sklarz) Lert (1905–1997), Tanzlehrerin, Publizistin, Fotografin
    Sohn Peter Lert 1921–2012 Landwirtschaftlicher Berater
    Diese Grafik wurde automatisch erzeugt und bietet nur einen Ausschnitt der Angaben zur Genealogie.

    Baum, Vicki (1888 – 1960)

    • Vater

      Hermann Baum

      1851–1943

      Höherer Industriebeamter in Wien

      • Großvater väterlicherseits

        Jacob Baum

        1826–1892

        Südfrüchtehändler in Wien

      • Großmutter väterlicherseits

        Franziska Baum

        1826–1909

    • Mutter

      Mathilde Baum

      1865–1908

      • Großvater mütterlicherseits

        Leopold Donath

        1835–1898

        Kaufmann in Wien

      • Großmutter mütterlicherseits

        Marie Eisler

        1840–1901

    • 1. Heirat

      • Ehemann

        Max Prels

        1878–1926

        Schriftsteller, Journalist, Verlagsmitarbeiter

    • 2. Heirat

      • Ehemann

        Max Prels

        1878–1926

        Schriftsteller, Journalist, Verlagsmitarbeiter

  • Biografie

    Leben

    Baum wuchs in einem gutbürgerlichen Elternhaus in Wien auf, wo sie das Lehrerpädagogium besuchte. Von 1898 bis 1904 absolvierte sie eine Ausbildung als Harfenistin am Wiener Konservatorium und erhielt anschließend ein Engagement beim Wiener Concertverein. Nach ihrer Scheidung von dem Journalisten Max Prels (1878–1926) 1913 ging sie als Harfenistin an das Hoftheater Darmstadt, gab aber ihren Beruf 1916 nach der Heirat mit dem Dirigenten Richard Lert (1885–1980) auf und lebte danach in Kiel, Hannover und Mannheim. 1926 übersiedelte sie zunächst allein nach Berlin, wo sie eine Anstellung als Zeitschriftenredakteurin beim Ullstein Verlag erhielt; 1928 folgten ihr ihre Söhne, 1929 der Ehemann. Baums auf der Grundlage ihres Romans „Menschen im Hotel“ (1929) inszeniertes Theaterstück „Grand Hotel“ wurde 1931 am Broadway zu einem Erfolg. Sie reiste noch im selben Jahr nach New York City und emigrierte 1932 mit ihrer Familie nach Los Angeles (Kalifornien, USA). Baums Bücher wurden 1933 im nationalsozialistischen Deutschland verboten und sie 1938 ausgebürgert (US-amerikanische Staatsbürgerin 1938).

    In den USA pendelte Baum regelmäßig zwischen ihrem Haus in Los Angeles und ihrer Wohnung in New York City, war weiterhin schriftstellerisch tätig und arbeitete bis 1937 als Drehbuchautorin bei der Filmproduktionsgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). 1935 und 1936 reiste sie nach Japan, China, Indonesien und Europa, um Stoff für neue Romane zu sammeln; im März 1939 führte sie eine Vortragstour nach England. Ihren letzten Aufenthalt in Europa trat sie 1949 an.

    Werk

    Baum begann um 1905, sich schriftstellerisch zu betätigen. Erste Gedichte und Erzählungen erschienen seit 1908 in Zeitschriften wie „Erdgeist“ (Wien), „Der Merker“ (Wien) und „Jugend“ (München). 1914 legte sie ihren Erstlingsroman „Frühe Schatten. Das Ende einer Kindheit“ vor, der autobiografisch geprägt ist. Thomas Mann (1875–1955) – Baums literarisches Vorbild – sprach ihr als Mitglied bzw. Vorsitzender der Jury bei den Literaturwettbewerben der Zeitschrift „Licht und Schatten“ 1910 und der „Kölnischen Zeitung“ 1924 für ihre Erzählungen „Alter Schloßpark“ (1910) bzw. „Der Weg“ (1924) den ersten Preis zu. Der Ullstein Verlag, in dem ihre Romane seit 1920 erschienen, baute Baum seit 1926 gezielt als Marke und Bestsellerautorin auf.

    Baums Hauptwerk ist der 1929 veröffentlichte Roman „Menschen im Hotel“, der in der Originalausgabe den ironischen Untertitel „Ein Kolportageroman mit Hintergründen“ trägt und zunächst in Fortsetzungen in der „Berliner Illustrirten Zeitung“ erschien. Der Schauplatz des Romans ist ein Berliner Luxushotel, in dem innerhalb von fünf Tagen Figuren aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammenkommen, miteinander agieren und wieder auseinandergehen. 1929 von Baum dramatisiert, bildete der Roman die Grundlage für die US-amerikanische Theaterinszenierung sowie die äußerst erfolgreiche Hollywoodverfilmung „Grand Hotel“ (1932) unter der Regie von Edmund Goulding (1891–1959) mit Greta Garbo (1905–1990) in der Hauptrolle. Während deutsche Kritiker „Menschen im Hotel“ als „Romankitsch“ – so Alfred Kerr (1867–1948) – und „Kosmetik“ – so Herbert Ihering (1888–1977) – kritisierten, wurde die englische Übersetzung in Großbritannien begeistert aufgenommen. Graham Greene (1904–1991) beurteilte den Roman als „oberflächlich, melodramatisch, sentimental, aber technisch vollendet“, John B. Priestley (1894–1984) als „eine Art Kinofilm des modernen Lebens“.

    Beeinflusst von ihren Weltreisen, legte Baum 1937 und 1939 die Romane „Liebe und Tod auf Bali“ und „Hotel Shanghai“ vor, die den „Puputan“ (Massenselbstmord) der Balinesen in Badung 1906 und den versehentlichen Bombenabwurf chinesischer Flugzeuge auf die Nanking Road in Shanghai 1937 literarisieren. Die Verknüpfung von historischem Hintergrund und atmosphärischen Details in diesen Werken fand international Beachtung.

    Nach 1945 konnte Baum, die seit „The Ship and the Shore“ (1941) ausschließlich in englischer Sprache schrieb, in den USA nicht mehr an ihre Erfolge anknüpfen. Auch „The Mustard Seed“ (1953), ein satirischer Roman über die neurotische, von Kommerz und Sex beherrschte US-Gegenwartsgesellschaft, fand wenig Resonanz. In der Bundesrepublik und Europa hingegen wurden ihre Romane, von denen viele auch als Verfilmungen große Popularität erlangten, nach dem Zweiten Weltkrieg wieder veröffentlicht und werden bis heute erfolgreich neu aufgelegt. Baums 1958 begonnene Autobiografie, die „Nicht so wichtig“ heißen sollte, blieb Fragment und wurde postum 1962 von ihrer Schwiegertochter Ruth Lert (1915–1997) unter dem Titel „It was all quite different“ (Es war alles ganz anders) vollendet.

    Baums Romane, die sich durch präzis recherchierte Milieuschilderungen und das ironische Spiel mit Formeln und Schemata auszeichnen, galten im deutschsprachigen Raum lange als „Unterhaltungsliteratur“, Baum als Trivialautorin. Im Zuge der Erforschung der literarischen „Neuen Sachlichkeit“ seit den 1980er Jahren wurde v. a. „Menschen im Hotel“ als neusachlicher Zeitroman wiederentdeckt, und Vicki Baum erfuhr eine Neubewertung als „neusachliche Bestsellerautorin“.

  • Auszeichnungen

    Vereinsmedaille in Silber des Wiener Konservatoriums
    1910 Preis der Zeitschrift „Licht und Schatten“ (München) für „Alter Schloßpark“
    1924 Preis der Kölnischen Zeitung in der Kategorie „Novellen/Erzählungen“ für „Der Weg”
    1930 oder früher Mitglied im Österreichischen PEN-Club
    1936 Mitglied der American Screen Writers Guild
    bis 1940 Mitglied der German-American Writers Association
    1938 Mitglied des PEN-Clubs deutschsprachiger Autoren im Exil
    1999 Vicki-Baum-Platz, Wien
    2009 Vicki-Baum-Straße, Berlin-Rummelsburg
  • Quellen

    Nachlass:

    Archiv der Akademie der Künste, Berlin, Vicki-Baum-Archiv. (Werkmanuskripte, Arbeitsmaterial, Fotografien; Korrespondenz mit der Familie, geschäftlicher Schriftwechsel und Verträge; Ton- und Filmmaterial) (weiterführende Informationen)

    Deutsche Kinemathek, Berlin, Sammlung „Paul Kohner Agency“. Personal File „Vicki Baum“. (weiterführende Informationen)

    New York Public Library at Lincoln Center, Library, Manuscripts and Archives Division, Edmond Pauker Papers, 1923–1959, (MssCol 2353). (weiterführende Informationen)

    Billy Rose Theatre Division. New York Public Library, Edmond Pauker Papers, 1910–1957, (*T-Mss 1960-001). (weiterführende Informationen)

    State University of New York at Albany, Department of Germanic Languages and Literatures, Vicki Baum Collection.

    Leo Baeck Institute, New York, Carl H. Ostertag-Vicki Baum Collection und Vicki Baum Clippings Collection (1960–1962). (weiterführende Informationen)

  • Werke

    Romane, Novellen und Erinnerungen:

    Frühe Schatten. Das Ende einer Kindheit. Roman, 1914, niederländ. 1932, ital. 1937.

    Eingang zur Bühne. Roman, 1920, 1980, poln. 1934, ital. 1934, bulgar. 1947, engl. zuletzt 1951, schwed. zuletzt 1953, norweg. 1956, niederländ. zuletzt 1966, türk. 1971, portugies. zuletzt 1971, franz. zuletzt 1984, vietnames. 2005.

    Schloßtheater. Novellen, 1921.

    Die Tänze der Ina Raffay. Ein Leben. Roman, 1921, dän. 1934, ital. 1934, brasilian. 1941, franz. 1948, span. 1948, bulgar. zuletzt 1948, portugies. 1952, niederländ. zuletzt 1964, ungar. 1994, lett. zuletzt 1994.

    Die andern Tage. Novellen, 1922, franz. 1938, bulgar. 1939, portugies. 1946, span. zuletzt 1976.

    1923 Bubenreise. Eine Erzählung für junge Menschen, 1923, poln. zuletzt 1947, franz. 1955.

    Die Welt ohne Sünde. Roman einer Minute, 1923.

    Ulle, der Zwerg, 1924, russ. 1926, dän. 1927, norweg. 1927, lett. zuletzt 1933, ital. 1936, niederländ. 1937, bulgar. 1938, portugies. 1939, poln. 1946, hebr. zuletzt 1960, span. zuletzt 1992, franz. zuletzt 2006.

    Der Weg (Novelle), 1925, engl. 1931, franz. 1951, span. zuletzt 1967.

    Feme. Bußfahrt einer verirrten Jugend, 1926, norweg. 1931, ital. 1931, dän. 1934, engl. zuletzt 1934, ungar. zuletzt 1934, poln. zuletzt 1936, bulgar. zuletzt 1937, niederländ. 1939, portugies. 1941, ind. 1948, isländ. 1955, franz. zuletzt 1965, span. zuletzt 1976; als Spielfilm 1927, Regie: Richard Oswald.

    Tanzpause. Novelle, 1926, dän. 1932, ungar. 1934, span. 1946.

    Miniaturen (Novellen), 1927.

    Hell in Frauensee. Ein heiterer Roman von Liebe und Hunger, 1927, norweg. 1930, dän. 1933, ital. zuletzt 1937, ungar. 1938, poln. zuletzt 1938, schwed. zuletzt 1939, engl. zuletzt 1942, portugies. zuletzt 1943, isländ. 1946, türk. 1947, japan. zuletzt 1952, korean. 1960, niederländ. zuletzt 1963, finn. zuletzt 1975, span. zuletzt 1985, rumän. 1993, franz. zuletzt 2008; als Spielfilm Le Lac Aux Dames 1934, Regie: Marc Allégret, Neuverfilmung 1983, Regie: Wolfgang Panzer.

    Stud. chem. Helene Willfüer. Roman, 1928, dän. zuletzt 1931, lett. zuletzt 1931, tschech. 1931, norweg. 1932, poln. zuletzt 1938, schwed. zuletzt 1941, engl. zuletzt 1945, finn. zuletzt 1949, portugies. zuletzt 1949, hebr. 1950, ital. zuletzt 1953, kroat. 1958, franz. zuletzt 1961, span. zuletzt 1976, niederländ. zuletzt 1979, bulgar. zuletzt 1991, ungar. zuletzt 1996; als Spielfilm 1930, Regie: Fred Sauer, Neuverfilmung Hélène 1936, Regie: Jean Benoît-Lévy, Neuverfilmung Studentin Helene Willfüer 1956, Regie: Rudolf Jugert.

    Menschen im Hotel. Ein Kolportageroman mit Hintergründen, 1929, türk. 1932, tschech. 1933, lett. zuletzt 1934, ind. 1944, bulgar. zuletzt 1946, kroat. 1947, norweg. zuletzt 1952, japan. zuletzt 1953, dän. zuletzt 1960, finn. zuletzt 1961, afrikaans 1965, ital. zuletzt 1976, niederländ. zuletzt 1980, portugies. zuletzt 1980, franz. zuletzt 1984, hebr. zuletzt 1985, schwed. zuletzt 1988, ungar. zuletzt 1990, rumän. zuletzt 1992, span. zuletzt 1992, poln. zuletzt 1992, slowen. zuletzt 1993, russ. 1994, engl. zuletzt 1997; als Spielfilm Grand Hotel 1932, Regie: Edmund Goulding, Neuverfilmung 1959, Regie: Gottfried Reinhardt.

    Zwischenfall in Lohwinckel. Roman, 1930, norweg. 1931, dän. 1932, ungar. 1933, engl. zuletzt 1933, schwed. zuletzt 1933, bulgar. zuletzt 1937, poln. zuletzt 1938, portugies. 1941, franz. zuletzt 1948, japan. zuletzt 1951, hebr. 1953, ital. zuletzt 1959, niederländ. zuletzt 1962, span. zuletzt 1978.

    Pariser Platz 13. Komödie in 3 Akten 4 Bildern. Theaterstück, 1930.

    Das dumme Englein (Märchenspiel), 1930.

    Leben ohne Geheimnis. Roman, 1931, franz. 1933, dän. 1933, norweg. 1933, schwed. 1934, engl. zuletzt 1935, poln. zuletzt 1939, portugies. 1940, ungar. zuletzt 1946, bulgar. zuletzt 1947, hebr. 1953, ital. zuletzt 1955, niederländ. zuletzt 1966, kroat. 1970, span. zuletzt 1976.

    Das große Einmaleins. Roman, 1935, Neuaufl. u. d. T. Rendezvous in Paris, 2014, norweg. 1935, dän. 1935, schwed. 1935, ungar. 1935, ital. zuletzt 1937, portugies. 1939, türk. zuletzt 1945, poln. zuletzt 1948, engl. zuletzt 1950, japan. zuletzt 1953, bosn. 1959, hindu 1962, kroat. 1970, slowen. zuletzt 1970, finn. 1976, hebr. zuletzt 1977, franz. zuletzt 1984, niederländ. zuletzt 1989, rumän. 1991, bulgar. zuletzt 1992, span. zuletzt 1992; als Spielfilm Rendezvous in Paris 1950, Regie: René Clément, Neuverfilmung 1982, Regie: Gabi Kubach.

    Jape im Warenhaus. Novelle, 1935, zuletzt in: Der Weihnachtskarpfen. Erzählungen, 1993, franz. 1938.

    Die Karriere der Doris Hart. Roman, 1936, tschech. 1936, russ. 1937, ital. 1937, rumän. zuletzt 1937, türk. 1938, portugies. 1942, engl. zuletzt 1942, ungar. zuletzt 1947, hebr. 1952, norweg. zuletzt 1954, schwed. zuletzt 1955, dän. zuletzt 1964, kroat. 1970, franz. zuletzt 1977, niederländ. zuletzt 1981, span. zuletzt 1986, bulgar. zuletzt 1992; als Spielfilm La belle que voilà 1949, Regie: Jean-Paul Le Chanois.

    Der große Ausverkauf. Roman, 1937, ital. 1938, poln. 1938, ungar. 1938, dän. 1939, norweg. 1939, portugies. 1939, engl. 1940, tschech. 1946, franz. zuletzt 1947, finn. zuletzt 1959, span. zuletzt 1976, niederländ. zuletzt 1979, schwed. zuletzt 1979.

    Liebe und Tod auf Bali, Roman, 1937, ungar. zuletzt 1938, schwed. 1938, norweg. 1938, poln. 1938, bulgar. 1939, japan. 1942, ital. 1945, portugies. zuletzt 1947, slowen. 1964, niederländ. zuletzt 1968, kroat. 1970, span. zuletzt 1979, Esperanto zuletzt 1986, engl. zuletzt 2000, franz. zuletzt 2019.

    Martha (Opera in three Acts) mit Ann Ronell (Libretto), 1940.

    Hotel Shanghai. Roman, 1939, isländ. 1943, portugies. zuletzt 1943, hebr. 1950, japan. 1950, griech. 1953, ital. 1957, dän. zuletzt 1960, niederländ. zuletzt. 1969, kroat. zuletzt 1970, schwed. zuletzt 1971, span. zuletzt 1980, engl. zuletzt 1986, bulgar. zuletzt 1991, franz. zuletzt 1997, vietnames. 2003, ungar. zuletzt 2008; als Spielfilm 1996, Regie: Peter Patzak.

    Die große Pause. Roman, 1941, schwed. 1941, span. 1941, engl. 1942, ungar. zuletzt 1943, bulgar. 1945, poln. 1947, ital. 1948, finn. 1949, portugies. zuletzt 1951, hebr. zuletzt 1954, niederländ. 1958, dän. zuletzt 1960, franz. zuletzt 1973.

    The Christmas Carp. Erzählung, 1941, dt. in: Der Weihnachtskarpfen. Erzählungen, 1993.

    The Ship and the Shore. Roman, 1941, dt. u. d. T. Es begann an Bord, 1941, ungar. 1941, portugies. 1946, franz. 1950; hebr. 1950, norweg. 1952, türk. 1954, dän. zuletzt 1960, niederländ. zuletzt 1968, span. zuletzt 1969, schwed. zuletzt 1977.

    Marion Alive. Roman, 1942 dt. u. d. T. Marion, 1941, u. Marion lebt, 1949, zuletzt 1952, span. 1943, türk. 1944, ungar. 1946, norweg. 1946, ital. 1947, finn. 1948, isländ. 1949, hebr. zuletzt 1952, dän. zuletzt 1957, niederländ. zuletzt 1960, franz. zuletzt 1963, schwed. zuletzt 1977, bulgar. zuletzt 1991, poln. zuletzt 1991, rumän. zuletzt 1993.

    Hotel Berlin ’43, Roman, 1944, dt. u. d. T. Hier stand ein Hotel, 1947 u. Hotel Berlin, 2021, isländ. 1944, portugies. zuletzt 1945, dän. 1946, ungar. zuletzt 1947, norweg. 1948, ital. 1949, slowen. 1953, kroat. 1955, indones. 1963, niederländ. zuletzt 1963, span. zuletzt 1977, finn. zuletzt 1985, bulgar. zuletzt 1991, türk. zuletzt 1991, franz. zuletzt 2004, schwed. zuletzt 2007, als Spielfilm Hotel Berlin 1945, Regie: Peter Godfrey.

    The Weeping Wood. Roman, 1943, dt. u. d. T. Kautschuk. Roman in 15 Erzählungen, 1945, u. Cahuchu. Strom der Tränen. Die Geschichte des Kautschuks, in Menschenschicksalen erzählt, 1952, schwed. 1944, portugies. 1946, ungar. 1946, bulgar. 1947, hebr. 1948, ital. 1950, norweg. 1952, franz. zuletzt 1956, niederländ. zuletzt 1959, rumän. 1963, kroat. 1970, span. zuletzt 1981.

    Mortgage on Life. Roman, 1946, dt. u. d. T. Verpfändetes Leben, 1958, finn. 1948, bulgar. 1948, franz. zuletzt 1949, niederländ. zuletzt 1953, norweg. zuletzt 1953, hebr. 1953, türk. 1954, dän. zuletzt 1959, ital. zuletzt 1960, span. zuletzt 1974, schwed. zuletzt 1977.

    Beyond this Journey, 1944, dt. u. d. T. Schicksalsflug. Roman, 1947, schwed. 1948, norweg. 1949, finn. 1950, franz. 1951, dän. 1966, niederländ. 1966, hebr. 1966, kroat. 1970, span. zuletzt 1977.

    Headless Angel. Roman, 1948, dt. u. d. T. Clarinda, 1949, u. Kopfloser Engel. Eine Liebe in Mexiko, 2000, franz. 1949, griech. 1949, norweg. 1950, hebr. 1950, finn. 1951, ital. 1961, niederländ. zuletzt 1961, schwed. zuletzt 1977, span. zuletzt 1985.

    Danger from Deer. Roman, 1951, dt. u. d. T. Vor Rehen wird gewarnt, 1951, finn. 1952, schwed. zuletzt 1954, span. zuletzt 1956, norweg. 1958, slowen. 1959, niederländ. zuletzt 1961, dän. zuletzt 1964, kroat. 1970, franz. zuletzt 1976, poln. 1992; als Spielfilm Liebe 1956, Regie: Horst Hächler.

    Die Strandwache (Novelle), 1953, niederländ. 1958.

    The Mustard Seed. Roman, 1953, dt. u. d. T. Kristall im Lehm, 1953, franz. 1954, schwed. 1954, dän. 1955, hebr. zuletzt 1955, serb. 1969, span. zuletzt 1975.

    Written on Water. Roman, 1956, dt. u. d. T. Flut und Flamme, 1956, norweg. 1957, finn. 1958, ital. 1960, niederländ. zuletzt 1960, kroat. 1961, hebr. 1964, franz. zuletzt 1973, schwed. zuletzt 1978, span. zuletzt 1978, poln. zuletzt 1992.

    Theme for Ballet. Roman, 1958, dt. u. d. T. Die goldenen Schuhe. Roman einer Primaballerina, 1958, norweg. 1959, finn. 1960, hebr. zuletzt 1961, dän. 1962, niederländ. zuletzt 1965, slowen. 1971, franz. zuletzt 1976, span. zuletzt 1976, schwed. zuletzt 1977, tschech. zuletzt 1999.

    Es war alles ganz anders. Erinnerungen, 1962, schwed. 1963, engl. 1964, span. 1964, niederländ. 1965.

    Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge in Buchform:

    Der große Ausverkauf/Heute Nacht gehörst du mir, in: Wolfgang Jacobsen/Heike Klapdor (Hg.), In der Ferne das Glück. Geschichten für Hollywood, 2013, S. 33 f. u. 35 f.

    Makkaroni in der Dämmerung. Feuilletons, hg. v. Veronika Hofeneder, 2018.

    Veronika Hofeneder, Gesamtbibliografie der Zeitschriftenartikel. (Onlineressource)

    Drehbuch:

    Vicki Baum/Rupert Hughes/Zane Grey/ Viña Delmar/Irvin S. Cobb/Gertrude Atherton/J. P. McEvoy/Ursula Parrot/Polan Banks/Sophie Kerr, The Woman Accused, 1933.

    Briefe:

    Joseph Caspar Witsch, Briefe 1948–1967, 1977. (mit Briefen Baums)

  • Literatur

    Monografien:

    Lynda J. King, Bestsellers by Design. Vicki Baum and the House of Ullstein, 1988.

    Katharina von Ankum (Hg.), Apropos Vicki Baum. Mit einem Essay v. Katharina von Ankum, 1998.

    Nicole Nottelmann, Strategien des Erfolgs. Narratologische Analysen exemplarischer Romane Vicki Baums, 2002. (W, L)

    Kerstin Barndt, Sentiment und Sachlichkeit. Der Roman der neuen Frau in der Weimarer Republik, 2003.

    Andrea Capovilla, Entwürfe weiblicher Identität in der Moderne. Milena Jesenská, Vicki Baum, Gina Kaus, Alice Rühle-Gerstel. Studien zu Leben und Werk, 2004.

    Nicole Nottelmann, Die Karrieren der Vicki Baum. Eine Biographie, 2007. (P)

    Stefanie von Steinaecker, „A little lower than the Angels“. Vicki Baum und Gina Kaus. Schreiben zwischen Anpassung und Anspruch, 2011.

    Susanne Blumesberger/Jana Mikota (Hg), Lifestyle – Mode – Unterhaltung oder doch etwas mehr? Die andere Seite der Schriftstellerin Vicki Baum (1888–1960), 2013.

    Dobrosława Szadkowska, „Ruhm bringt immer Einsamkeit“. Zum Leben und Werk von Vicki Baum, 2020. (Onlineressource)

    Aufsätze und Artikel:

    Alfred Kerr, Menschen im Hotel, in: Berliner Tageblatt v. 17.1.1930.

    Herbert Ihering, Von Reinhardt bis Brecht. Vier Jahrzehnte Theater und Film, Bd. 3, 1961, S. 131–133, hier S. 132.

    Graham Greene, in: The Spectator 152 v. 1.6.1934, S. 864.

    John B. Priestley, nach: Lynda J. King, Bestsellers by Design. Vicki Baum and the House of Ullstein, 1988, S. 159.

    Johann Holzner, Literarische Verfahrensweisen und Botschaften der Vicki Baum, in: Zdenko Skreb/Uwe Baur (Hg.), Erzählgattungen der Trivialliteratur, 1984, S. 233–250.

    Sten Nadolny, Über Vicki Baum, in: Ulrich Janetzki (Hg.), Begegnungen – Konfrontationen. Berliner Autoren über historische Schriftsteller ihrer Stadt, 1987, S. 123–136.

    Richard E. Ziegfeld, The Exile Writer and his Publisher. Vicki Baum and Doubleday, in: Jahrbuch für internationale Germanistik 10 (1981), S. 144–153.

    Jörg Thunecke, Kolportage ohne Hintergründe. Der Film „Grand Hotel“ (1932). Exemplarische Darstellung der Entwicklungsgeschichte von Vicki Baums Roman „Menschen im Hotel“ (1929), in: Dieter Sevin (Hg.), Die Resonanz des Exils. Gelungene und misslungene Rezeption deutschsprachiger Exilautoren, 1992, S. 134–153.

    Lexikonartikel:

    Robert F. Bell, Art. „Vicki Baum“, in: John M. Spalek/Joseph Strelka/Sandra H. Hawrylchak (Hg.), Die deutsche Exilliteratur seit 1933. Bd. 1, 1976, S. 247–258.

    N. N., Art. „Baum, Vicki“, in: John M. Spalek/Sandra H. Hawrylchak (Hg.), Guide to the Archival Materials of the German-Speaking Emigration to the United States after 1933, Bd. 1, 1978.

    Lynda J. King, Art. „Vicki Baum”, in: Matthew J. Bruccoli (Hg.), Dictionary of Literary Biography 85. Austrian Fiction Writers after 1914, 1989, S. 40–54.

    Reinhard Müller, Art. „Baum, Vicki“, in: Konrad Feilchenfeldt (Hg.), Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert, Bd. 2, 2001, Sp. 9–12.

    Hugo Thielen, Art. „Baum, Vicki“, in: Dirk Böttcher/Klaus Mlynek/Waldemar R. Röhrbein/Hugo Thielen, Hannoversches Biographisches Lexikon, 2002, S. 44.

    Gudrun Wedel, Art. „Baum, Vicki“, in: dies., Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon, 2010, S. 63–65. (W, L)

  • Onlineressourcen

  • Porträts

    Lithografie v. Emil Stumpp (1886–1941), 1930, Bildarchiv Deutsches Historisches Museum, Berlin, Inv.-Nr.: Gr 64/254. (Onlineressource)

    Fotografie v. Max Fenichel (1885–1942), 1930, Sammlung: Theatermuseum, Wien. Inv.-Nr. FS_PE12 003alt. (Onlineressource)

    Fotografien, 1933, IMAGNO/Austrian Archives. (Onlineressource)

    Fotografien, Österreichische Nationalbibliothek, Bildarchiv und Grafiksammlung Österreichische Nationalbibliothek, Wien. (Onlineressource) (Onlineressource) (Onlineressource)

    Fotografien, Akademie der Künste, Berlin, Vicki-Baum-Archiv, Abbildungen in: Nicole Nottelmann, Die Karrieren der Vicki Baum. Eine Biographie, 2007.

  • Autor/in

    Nicole Nottelmann (Berlin)

  • Zitierweise

    Nottelmann, Nicole, „Baum, Vicki“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118653830.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA