Lebensdaten
1766 bis 1806
Geburtsort
Herrnhut
Sterbeort
Niesky
Beruf/Funktion
Musikschriftsteller ; Arzt
Konfession
Vater ist Herrnhuter
Normdaten
GND: 138366853 | OGND | VIAF

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Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Quandt, Christian Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd138366853.html [18.11.2017].

CC0

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  • Leben

    Quandt: Christian Friedrich Q., Arzt und Musikschriftsteller, geb. in Herrnhut am 17. Sept. 1766. Sein Vater war Mitglied der Direction der Brüdergemeine. Er wurde auf dem Pädagogium zu Niesky und dem theologischen Seminar zu Barby erzogen und studirte dann Medicin in Jena, wo er 1791 mit einer Dissertation "de vi nitri" promovirte und nach kurzem Aufenthalt in London sich im Jahre 1793 in Niesky (Oberlausitz) als Arzt niederließ. Am 16. Mai desselben Jahres verheirathete er sich mit Margaretha Katharina Plitt daselbst und starb mit Hinterlassung zweier Kinder am 30. Januar 1806 an einer Lungenkrankheit. Er schrieb: "Versuche und Bemerkungen über die Aeolsharfe", ferner: "Ueber Harmonica und ähnliche Instrumente"; "Beweise von der in der Natur gegründeten Harmonie"; "Ueber die durch Glasstäbe anderen Körpern entlockten Töne"; "Einige Bemerkungen über das verschiedene Klima einiger Orte in Deutschland und der Oberlausitz insbesondere"; "Ueber die oberlausitzer Gegenden in malerischer Rücksicht." Q. erfand auch eine neue Harmonica.

    • Literatur

      Lausitzer Magazin Jahrg. 1795, 1805, 1806. — Otto, Lexikon oberlausitzer Schriftsteller.

  • Autor

    v. Bülow.
  • Empfohlene Zitierweise

    Bülow, von, "Quandt, Christian Friedrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 27 (1888), S. 10 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd138366853.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA