Lebensdaten
1672 bis 1713
Geburtsort
Barsbüttel-Stellau
Sterbeort
Gotha
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 104285885 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Feustking, Johann Heinrich
  • F. G. S. S.
  • Feustking, Jean Henry
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Feustking, Johann Heinrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd104285885.html [18.10.2019].

CC0

  • Leben

    Feustking: Johann Heinrich F., geb. am 7. März 1672 zu Stellau in der Grafschaft Ranzau in Holstein, am 23. März 1713 zu Gotha, erhielt von seinem Vater, dem Pfarrer Heinrich F., eine gute Erziehung. In seinem neunten Jahre, als sein Vater einmal unwohl war, hielt er in der Kirche eine Predigt, welche er aus Dilherr's Postille auswendig gelernt hatte. Im J. 1689 ging er nach Hamburg, 1690 nach Wittenberg, um Theologie zu studiren, wurde 1692 Magister der Philosophie, 1694 Adjunctus der philosophischen Facultät. 1697 Superintendent zu Jessen, 1698 Doctor der Theologie zu Wittenberg. 1702 wurde er Propst und Superintendent zu Kemberg. 1706 Consistorialrath, Hofprediger und Superintendent zu Zerbst. 1709 als Professor der Theologie und Schloßprediger nach Wittenberg, endlich 1711 als Oberhofprediger, Oberconsistorialrath und Kirchenrath nach Gotha berufen. Außer einer Reihe von Disputationen schrieb er eine „Historia colloquii Jeverensis“ (1700) und Predigten, welche nach seinem Tode erschienen, gesammelt von dem Hofprediger Joh. Benj. Huhn (1726, 2 Bände in 4.). Darin ist auch sein Leben zu finden.

  • Autor/in

    Beck.
  • Empfohlene Zitierweise

    Beck, August, "Feustking, Johann Heinrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 6 (1877), S. 755 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd104285885.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA