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Altnikol, Johann Christoph
Organist und Komponist, getauft 1.1.1720 Berna bei Lauban (Schlesien),
† 25.7.1759 Naumburg. (lutherisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Weber (Musiker?);
⚭ 20.1.1749 Elisabeth Juliane Friedericia (1726–81),
T von Johann Sebastian Bach; 3
K.
Leben ↑
Altnikol, über den wir aus der Jugendzeit sehr spärliche Nachrichten besitzen, war kurze Zeit Choralis und Hilfsorganist an
St. Magdalenen in Breslau, studierte seit 1744 Theologie in Leipzig und bildete sich bei Johann Sebastian Bach in der Komposition und im Klaverspiel. Von Bach empfohlen, trat Altnikol im Januar 1748 die Organistenstelle in Niederwiesa bei Greiffenberg (Schlesien) und im September die an
St. Wenzel in Naumburg an, die er bis zu seinem Tode innehatte. Seine Orgelwerke sind alle verloren; von den übrigen Kompositionen - Klavierwerken und Kirchenmusik - nur wenig handschriftlich erhalten. Bach rühmte seine ganz besondere Geschicklichkeit in der Komposition. Für die zuverlässige Überlieferung zahlreicher Werke Bachs sind seine Abschriften wichtig.
Werke ↑
u. a. Motette: Befiehl du deine Wege, 4stimmig,
hrsg. v. M. Schneider, in: Veröffentlichungen d. Neuen Bach-
Ges.,
Bd. 35/1, 1934.
Literatur ↑
ADB I;
A. Werner, in: Bach-
Jb., 1906, S. 131; F. Hamann, in:
Ztschr. f.
Musikwiss. 14, 1932, S. 465 ff., u. in: Bach-
Jb., 1939, S. 62 ff.; Ch. S. Terry, J. S. Bach,
21935; E. H. Müller
v. Asow, J. S. Bach,
Ges. Briefe, 1938,
21950; F. Blume, in:
MGG (L).
Autor ↑
Georg von DadelsenEmpfohlene Zitierweise ↑
Dadelsen, Georg von, „Altnikol, Johann Christoph“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
228
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd128686138.html
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Altnikol, Johann Christoph
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Altnikol: Joh. Christoph
A.
, seit 1748 Organist zu Naumburg, † 25. Juli 1759; einer der frühesten Schüler
Joh. Seb. Bach's und seit 1749 sein Schwiegersohn, hatte den Ruf
eines starken Orgelspielers und tüchtigen Componisten. Gerber
erzählt uns im
A.
Lex. I. 986, daß Müthel, ein
anderer Schüler Seb. Bach's und später Organist zu Riga, nach dem
Tode seines Meisters einige Zeit bei
A.
"mit vielem Nutzen für seine Kunst" sich aufgehalten
habe; also muß von letzterem auch etwas zu lernen gewesen sein.
Von seinen Werken ist nicht mehr bekannt als von seinem Leben, man
weiß nur von einem Halleluja 4 voc., einer
Motette "Nun danket alle Gott", 5 voc.,
zwei Sanctus, einigen Fugen, einer Claviersonate, einem Magnificat
und verschiedenen stark besetzten Cantaten.
Autor ↑
v. Dm.
Empfohlene Zitierweise ↑
Dommer, Arrey von, „Altnikol, Johann Christoph“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
372
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd128686138.html?anchor=adb
Altnikol, Johann Christoph
Name: Altnikol, Johann Christoph
Lebensdaten: erwähnt getauft 1720, gestorben 1759
Sterbeort: Naumburg
Beruf/Lebensstellung: Musiker; Organist; Komponist
Konfession: lutherisch
Autor NDB:
Dadelsen, Georg vonAutor ADB:
Dommer, Arrey vonPND: 128686138