<< Ah, Joseph Ignaz von
Ahlborn, Friedrich Christian Georg >>
Ahlborn, August Julius Wilhelm
Landschaftsmaler,
* 11.10.1796 Hannover,
† 24.8.1857 Rom, begraben Campo Santo neben
St. Peter, Rom. (evangelisch dann katholisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Christian Heinrich Ahlborn, Schneidermeister in Hannover;
M Dorothea Elisabeth Röllecke;
⚭ Berlin Dezember 1832 Therese (
† 27.9.1841 Assisi),
T des Oberbergrates Martin in Berlin; kinderlos.
Leben ↑
Ahlborn trat 1819 in die Berliner Kunstakademie ein und wurde Schüler von K. W. Wach. Er gehörte nach dem Vorbilde K. F. Schinkels anfangs der klassischen Richtung der Landschaftsmalerei an und war seit 1833 Mitglied der Kunstakademie in Berlin. 1826 erhielt er den Akademiepreis und ging 1827 nach Rom. Dort war er einer der Mitbegründer des Römischen Kunstvereins. Nach langen Vorbereitungen konvertierte er zusammen mit seiner Frau (15.8.1837). Seine italienischen Landschaften waren wie seine Motive aus Norddeutschland und Tirol von den Zeitgenossen sehr geschätzt. Ahlborns Landschaften sind in der Feinheit ihrer Durchführung ein bezeichnender Ausdruck der Biedermeierzeit. Werke von Ahlborn befinden sich in den Museen zu Basel, Berlin, Hamburg und Hannover.
Literatur ↑
ADB I;
W. Sander, Das Leben d. Malers W.
A., dargestellt nach hinterlassenen Tagebüchern u. Briefen,
21894;
F. Noack, Das Deutschtum in Rom seit d. Ausgang d.
MA, 1927;
I. Magnussen, Des Malers W.
A. Lebensschicksale, 1935
(P);
W. Lampe, Hannover als kulturelles Zentrum, in:
Jb. d.
Geogr. Ges. zu Hannover, 1940/41, S. 383;
H. Geller, Ernste Künstler-fröhliche Menschen, 1947
(P);
ders., Die Bildnisse d.
dt. Künstler in Rom 1800–30, 1952
(P);
ThB;
Bénézit I, 1948.
Portraits ↑
Ölgem., Selbstbildnis mit Bruder Karl, 1827 (Hannover,
Prov.-
Mus.); Bleistiftzeichnung
v. G. J. Felsing, 1831 (Darmstadt,
Slg. Heinr. Kuntz); Selbstbildnis, Hannover Kestner
Mus.Autor ↑
Margarete Braun-RonsdorfEmpfohlene Zitierweise ↑
Braun-Ronsdorf, Margarete, „Ahlborn, August Julius Wilhelm“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
107
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd119028298.html
<< Agyläus, Heinrich
Ahle, Johann Rudolph >>
Ahlborn, August Wilhelm Julius
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Ahlborn: August Wilhelm
Julius
A.
, Landschaftsmaler, geb. zu Hannover 11. Oct.
1796, † zu Rom 24. Aug.
1857. Er lernte zuerst bei Wach in Berlin, ging dann 1827
nach Italien, wo er besonders zu Florenz, Ascoli und Rom seinen
dauernden Aufenthalt nahm. Er trat hier auch zur katholischen
Kirche über. Die Motive seiner Bilder entnahm er begreiflicher
Weise hauptsächlich der italienischen Natur; doch malte er auch
verschiedene
|nordische Landschaften. Seine
italienischen Bilder erhielten ihrer Zeit viel Beifall, während
man sie jetzt als bunt und hart verurtheilt, viele davon gingen in
den Besitz der königlichen Familie von Preußen über. Auch einige
Bildnisse und religiöse Darstellungen gingen aus seinem Pinsel
hervor.
Autor ↑
W. Schmidt.
Empfohlene Zitierweise ↑
Schmidt, Wilhelm, „Ahlborn, August Wilhelm Julius“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
158-159
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd119028298.html?anchor=adb
Ahlborn, August
Name: Ahlborn, August
Namensvariante: Ahlborn, August Julius Wilhelm
Lebensdaten: 1796 bis 1857
Geburtsort: Hannover
Sterbeort: Rom
Beruf/Lebensstellung: Maler; Landschaftsmaler
Konfession: evangelisch; katholisch
Autor NDB:
Braun-Ronsdorf, MargareteAutor ADB:
Schmidt, WilhelmPND: 119028298