Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Hofmann von Hofmannswaldau, Christian     Hofmeister. >>

Hofmannsthal (Hofmann Edler von Hofmannsthal), Hugo von (Pseudonym Loris Melikow, Theophil Morren, Loris)

Dichter, * 1.2.1874 Wien, 15.7.1929 Rodaun bei Wien. (katholisch)


GenealogieLebenWerkeLiteraturPortraitsNachlassAutorZitierweise

Genealogie  
V Hugo (1841–1915), Dr. iur., Dir. d. Bodenkreditanstalt in W., S d. Fabrikbes. Augustin (1815–81) u. d. Petronilla v. Rhò (T d. Anton v. R. in Mailand u. d. Cäcilia Bossi); M Anna Maria (1852–1904), T d. Laurenz Fohleutner, Richter u. Notar in W., u. d. Josefa Schmid; Ur-Gvv Isaak Löw Hofmann, seit 1835 Edler v. H. (1759-1849), Inh. e. Großhandelshauses u. Vorsteher d. Judenschaft in W., verdient um d. Förderung d. Seidenkultur in Ungarn (s. Wurzbach IX; ÖBL); Groß-Ov Bernhard, Begründer d. Bankhauses Hofmannsthal, Ignaz (1807–76), Arzt am Allg. Krankenhaus, Präs. d. jüd. Kultusgemeinde; - Wien 1901 Gertrud (1880–1959), T d. Emil Schlesinger, Gen.sekr. d. Anglo-österr. Bank in W., u. d. Franziska Kuffner; 2 S, 1 T , u. a. Christiane ( Heinrich Zimmer, 1890-1943, Prof. d. Indologie).

Leben  
Hofmannsthal wuchs in Wien auf. Dort studierte er nach dem Besuch des Akademischen Gymnasiums 1892-94 Jura und seit 1895 romanische Philologie. 1899 wurde er zum Doktor der Philosophie promoviert. Der Plan, die venia legendi für das Fach der romanischen Philologie zu erlangen, wurde nach der Einreichung der Habilitationsschrift, einer „Studie über die Entwickelung des Dichters Victor Hugo“, Ende 1901 von Hofmannsthal wieder aufgegeben. Nach der 1. juristischen Staatsprüfung leistete er 1894/95 sein Freiwilligenjahr beim Dragoner-Regiment Nummer 6 in Göding, Mähren, ab. 1896 und 1898 – inzwischen Leutnant des Regiments – nahm er an Waffenübungen in Tlumacz und Czortkow in Ostgalizien teil. Nach der Heirat zog Hofmannsthal 1901 nach Rodaun bei Wien, wo er bis zu seinem Lebensende ein spätbarockes Haus aus der Zeit Maria Theresias bewohnte.
Mit dem Verzicht auf die Habilitation war die Entscheidung gegen einen sogenannten bürgerlichen Beruf und für den Dichterberuf endgültig gefallen. Dieser Entschluß Hofmannsthals traf zusammen mit dem Wandel seines dichterischen Selbstverständnisses und dem damit verbundenen Eintritt in eine neue Phase seines literarischen Schaffens, dessen krisenhafte Merkmale – vor allem der berühmte Brief des Lord Chandos – oft fälschlich als existentielle Zweifel an der dichterischen Berufung und Befähigung gedeutet und als Zeichen nachlassender schöpferischer Kraft aufgefaßt werden.
1891 hatte Hofmannsthal mit dem Dramolett „Gestern“ zum ersten Mal die allgemeine Aufmerksamkeit und Bewunderung erregt. Seitdem galt er mit seinen Gedichten, lyrischen Dramen, Erzählungen und Aufsätzen vor allem im Kreis der jungösterreichischen Dichter als Vollendeter. Aus diesen Tagen datieren die Freundschaften mit Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann, Felix Salten, Hermann Bahr und Leopold von Andrian. In die Jahreswende 1891/92 fällt die erste Begegnung mit Stefan George. Die sich daraus ergebende, von Spannungen nie gänzlich freie Zusammenarbeit hat Hofmannsthal stark beeinflußt, und die Erscheinung Georges blieb ihm bis an sein Lebensende über alle Trennung hinweg denkwürdig. In dessen „Blättern für die Kunst" erschienen viele seiner berühmt gewordenen Dichtungen, darunter „Der Tod des Tizian", „Vorfrühling" (beide 1892), die „Ballade des äußeren Lebens", „Weltgeheimnis" (1896), „Der Jüngling und die Spinne" (1897) und später, als die Verbindung schon stark gefährdet war, Szenen aus dem Trauerspiel „Das gerettete Venedig“ (1903) und aus der freien Bearbeitung der sophokleischen „Elektra“ (1904).
1893 wurde „Der Tor und der Tod" in Otto Julius Bierbaums „Modernen Musen-Almanach" aufgenommen. Teile des „Kleinen Welttheaters" und Gedichte („Terzinen", „Der Jüngling in der Landschaft“) fand man von 1895 an in der Zeitschrift „Pan“. Die Verbindung mit diesem berühmten Periodikum des Jugendstils führte den Dichter noch vor der Jahrhundertwende mit Eberhard von Bodenhausen und Harry Graf Keßler zusammen. Mit Bodenhausen blieb Hofmannsthal bis zu dessen Tod 1918 eng befreundet. Als 1900 zwischen dem „Pan“ und der „Insel“ Fusionsverhandlungen geführt wurden, trafen sich auch Hofmannsthal, Rudolf Alexander Schröder und Alfred Walter von Heymel. Aus dieser ersten Bekanntschaft in München erwuchs nicht nur die tiefe Freundschaft mit Schröder, sondern auch die Verbindung zum Insel-Verlag, der mit dem S.Fischer Verlag seitdem das Werk Hofmannsthals betreut.
Das 1899 ausgearbeitete, zu Hofmannsthals Lebzeiten aber niemals vollständig veröffentlichte|Drama „Das Bergwerk zu Falun“ bildet den Abschluß seines Frühwerks, dessen reifste Schöpfungen in einem Augenblick entstanden, als das Fragen nach dem Verhältnis von Dichtung und Leben in ihm die Zweifel an einer überwiegend ästhetischen und impressionistischen Lebens- und Schaffensform, wie sie ihm zum Beispiel bei den englischen Prae-Raffaeliten entgegentrat, hatte stark wachsen lassen. „Das kleine Welttheater", „Die Frau im Fenster", „Der weiße Fächer", „Die Hochzeit der Sobeide“ und „Der Kaiser und die Hexe“ entstanden nach den Erlebnissen während der Militärdienste im mährischen Göding und dem ostgalizischen Tlumacz, die Hofmannsthals Begriff vom Leben entscheidend korrigierten. Diese Dichtungen des Sommers und Herbstes 1897 zeugen noch einmal von der dem Dichter damals eigenen magischen Herrschaft über die Sprache, die den Zeitgenossen die sich hinter einer vollendeten Form anbahnende und dann in dem Chandos-Brief rückblickend beschriebene Wendung zunächst noch verbarg. Diese Wandlung ist mit einem Streben verknüpft, das – sich ständig verstärkend – schon in den frühesten Dichtungen Hofmannsthals angelegt ist und schließlich ein neues dichterisches Selbstverständnis forderte und bewirkte. Denn obwohl die Jahre zwischen 1890 und 1900 als das lyrische Jahrzehnt Hofmannsthals charakterisiert werden können, ging die Tendenz seines Dichtens aufs Theater. Als 1898 in Berlin mit der „Frau im Fenster“ zum ersten Mal ein Stück Hofmannsthals aufgeführt wurde, erfüllte sich sein sehnlichster Wunsch. „Theater in Versen" heißt dann auch die erste Buchausgabe (1899), die neben der „Frau im Fenster" die 1899 ebenfalls von Otto Brahm in Berlin auf die Bühne gebrachten Stücke „Der Abenteurer und die Sängerin“ und „Die Hochzeit der Sobeide“ enthielt.
Hofmannsthals Arbeit für die Bühne und seine von früh an geübte publizistische Tätigkeit führten mit der Verschiedenheit der Charaktere nach wachsender Entfremdung 1906 schließlich zum Bruch mit George. Stattdessen intensivierten sich in diesen Jahren seine Beziehungen zu Max Reinhardt und Richard Strauss. Die lebenslange Zusammenarbeit mit dem Leiter des „Deutschen Theaters“ in Berlin und mit dem Komponisten brachte Hofmannsthal die Erfüllung zahlreicher Pläne. Schon in seiner „Alkestis“ hatte Hofmannsthal 1893 versucht, Antik-Mythisches neu zu gestalten. Unter dem Einfluß Bachofens und Freuds setzte er diese Versuche mit der Bearbeitung der „Elektra" und des „König Oedipus" von Sophokles und mit der Tragödie „Oedipus und die Sphinx“ fort. Mit der Neudichtung des „Geretteten Venedig“ von Th. Otway erprobte Hofmannsthal seine dramatischen Fähigkeiten am Stil des unter Shakespeares Zeichen stehenden englischen Theaters. Auch die Beschäftigung mit Calderón war Teil des Bemühens, „Anschluß an die große Form“ zu finden. Die bald nach der Jahrhundertwende begonnene, nicht vollendete Nachdichtung von „Das Leben ein Traum“ führte nach dem 1. Weltkrieg zu Hofmannsthals Trauerspiel „Der Turm“. Aus dem englischen und dem spanischen Theater erhielt Hofmannsthal auch die Anregung zur Erneuerung des Mysterienspiels. Der 1903 entworfene und 1911 abgeschlossene „Jedermann“ und das 1921 neu gefaßte auto sacramentale des Calderón vom Großen Welttheater, „Das Salzburger Große Welttheater“, waren für viele Jahre die Kernstücke der von Hofmannsthal, Reinhardt und Strauss seit langem geplanten und 1920 endlich ins Leben gerufenen Salzburger Festspiele. Mit diesen beiden aus dem Geist des Totentanzes lebenden Spielen steht Hofmannsthal in der dritten Phase als Dramatiker, in der er nach bewußtem, strengem Lernen des Metiers die „traditionelle theatralische Forderung“ erfüllen zu können hoffte und deren Beginn ins Jahr 1906 zu legen ist. In dieses Jahr fallen die Anfänge von Hofmannsthals Lustspielschaffen. Mit der Bemächtigung der Komödien-Form, die von dor unvollendeten „Silvia im ‚Stern'" über „Cristinas Heimreise", den „Rosenkavalier", „Ariadne auf Naxos", „Die Lästigen", „Dame Kobold“ bis zur Vollendung im „Schwierigen“ führt, erhielt die Welt der Commedia dell'arte Eingang in die Dichtung Hofmannsthals, traten Molière und in wachsendem Maße auch Lessing in die Reihe der Lehrer und Vorbilder.
Hofmannsthals Lustspieldichtung ist mit dem Schaffen von Richard Strauss und damit mit der deutschen Operngeschichte bleibend verknüpft. „Der Rosenkavalier“, die „Ariadne“ und die von Hofmannsthal wenige Tage vor seinem Tod abgeschlossene „Arabella“ gehören in den Straussschen Vertonungen zum ständigen Repertoire der europäischen Opernbühnen.
Die Jahre vor dem 1. Weltkrieg brachten nicht nur eine glänzende Steigerung des dramatischen Schaffens. 1912/13 wurden auch die ersten Kapitel eines Romans geschrieben, der die Jugend und Lebenskrise eines jungen Österreichers zum Gegenstand haben sollte und der selbst in seiner fragmentarischen Form als ein österreichischer „Wilhelm Meister“ bezeichnet wurde: „Andreas oder Die Vereinigten“. Wie in den damals entstandenen Bühnenstücken sollte die Antinomie von Dauer und Wechsel, von Treue und Untreue das Thema des Romans bilden. Aus dem Problem der Persönlichkeitsspaltung|entwickelt sich das ethische Problem der Aufhebung des Gegensatzes von Sondern und Vereinigen im Individuum durch ein Individuum. So gesehen ist auch der Roman mit den Aufzeichnungen dazu eine Art aphoristischer Ethik, als die Hofmannsthal sein im Krieg geschriebenes Kunstmärchen „Die Frau ohne Schatten“ bezeichnet hatte.
Der Krieg konkretisierte für Hofmannsthal Aufgaben, die er schon Jahre zuvor – die frühesten Zeugnisse weisen bis nahe an die Jahrhundertwende zurück – gesehen hatte. Vom Kriegsfürsorgeamt des Kriegsministeriums wurde er mit kulturpolitischen Missionen betraut. Diese Tätigkeit endete auch nicht, als er 1915 aus der quasimilitärischen Stellung befreit wurde. Politik stand von nun an neben dem poetischen Schaffen als Aufgabe des Dichters. Hauptantriebskraft war dabei zunächst – wie der Titel eines Aufsatzes von 1914 lautet – „Die Bejahung Österreichs“ als Nachfolgerin zweier römischer Reiche. Zahlreiche Aufsätze und Essays und vor allem die im Insel-Verlag erscheinende „Österreichische Bibliothek“ sind Zeugnisse dieses Engagements. Hofmannsthal fand hierbei die Unterstützung vieler österreichischer und auch deutscher Freunde, vor allem die Andrians, Josef Redlichs, Max Mells, Felix Brauns und Robert Michels.
Nach dem Hofmannsthal tief erschütternden Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie trat an die Stelle des im Kriege geübten „praktischen Austriazismus“ eine oft leidenschaftliche Hinwendung zum Geistigen der Nation und zu Europa; denn schon Österreich war Hofmannsthal als die Inkarnation eines tausendjährigen Ringens um Europa erschienen. Auch bei diesen Bestrebungen konnte er sich auf die Hilfe von Freunden stützen. Dem 1917 in Bern gehaltenen Vortrag „Die Idee Europa“ lag zum Teil ein Exposé Rudolf Borchardts zugrunde. Die manchen Spannungen ausgesetzte Freundschaft mit dem leidenschaftlich für Hofmannsthal engagierten Borchardt reichte mit Unterbrechungen bis 1901 zurück. 1909 gab Hofmannsthal mit Borchardt und Schröder das Jahrbuch „Hesperus“ heraus, und nach dem Krieg fand er in den beiden Freunden auch die stärksten Stützen für das Unternehmen der „Bremer Presse“, mit dem Hofmannsthal der gespaltenen Nation einen geistigen Raum durch die einigende Kraft der Sprache zu erhalten hoffte. In dem aus bibliophilen Interessen hervorgegangenen Verlag der „Bremer Presse“ sind mit Werken der Freunde nicht nur die von Hofmannsthal herausgegebenen „Neuen Deutschen Beiträge" erschienen, sondern neben dessen „Deutschem Lesebuch“, seinen Sammlungen „Deutsche Epigramme“ und „Wert und Ehre deutscher Sprache" auch „Der Turm“ und die 1927 in München gehaltene Rede „Das Schrifttum als geistiger Raum der Nation“. In dieser Ansprache an die Studenten und in vielen Aufsätzen der 20er Jahre manifestierte sich auch die Ausstrahlungskraft von Rudolf Pannwitz und Josef Nadler. Ohne die kulturphilosophischen Schriften von Pannwitz und ohne Nadlers Literaturgeschichte der deutschen Stämme und Landschaften ist das dem kulturpolitischen Wirken Hofmannsthals in den 20er Jahren zugrunde liegende Denken kaum zu verstehen.
Mit der Vollendung der beiden Fassungen der „Turm“-Dichtung (1925, 1927) entledigte sich Hofmannsthal seines poetischen und politischen Auftrags – der Versuch ist auch im „Salzburger Großen Welttheater“ unternommen – in einem. Entstehung und Vollendung dieser Dichtung sind untrennbar verbunden mit dem Schweizer Historiker und Diplomaten Carl J. Burckhardt, der nach Bodenhausens Tod der Vertraute in Hofmannsthals letztem Lebensjahrzehnt wurde. Mit ihm besprach Hofmannsthal viele seiner dichterischen Pläne; er ist der erste, dem Hofmannsthal 1929 den freiwilligen Tod des Sohnes meldet, an dessen Begräbnistag der Dichter selbst an einem Schlaganfall stirbt.
Die Unzeitigkeit des Todes von Hofmannsthal bezeugt der Nachlaß, der viele unvollendete, aber weitgediehene Dramen und Lustspiele – „Xenodoxus", „Kaiser Phokas", „Herbstmondnacht“, „Timon der Redner“ –, Filmszenarien, Erzählungen und Entwürfe zu Romanen enthält.
Hofmannsthal gehörte einer Generation an, die zu jung war für den Naturalismus und zu alt für den Expressionismus. Seine frühe Dichtung, die mit Begriffen wie Neuromantik, Impressionismus, Symbolismus, Äthetizismus oder Jugendstil immer nur ungenügend charakterisiert werden kann, ist von heute noch oft unterschätztem Einfluß auf die Zeitgenossen und später vor allem auch auf die Expressionisten gewesen. Andererseits erkannte Hofmannsthal viele Probleme der jüngeren Dichtergeneration durchaus als seine eigenen. So waren seine Themen stets zugleich die Themen seiner Zeit, die er – ganz bewußt vor allem nach der Jahrhundertwende – in wachsendem Maße in Anlehnung an die großen europäischen Vorbilder zu gestalten suchte. Mit seiner Entscheidung, in einer Epoche der Relativierung und Umwertung aller Werte, Überkommenes auf seine zukunftsbildende Kraft zu prüfen und als Maß-Gebendes anzuerkennen, erweist sich Hofmannsthal als konservativ. Vor der Gefahr der Epigonalität bewahrte ihn sein dichterisches Ingenium und der Wille,|seine gesamte literarische Betätigung als eine soziale Handlung aufzufassen, als ein Ermutigen und Besänftigen, Verbinden und Auseinanderhalten menschlicher Willenskräfte durch, wie er sagt (Aufzeichnungen S. 179 folgende), das Medium des Geistes. Seine konservative Gesinnung erhielt den schöpferischen Impuls durch die Überzeugung, daß die überkommene Sprache das „Vehikel des Geistes“ und damit das bindende und bändigende Element eines Volkes sei.

Werke  
Ges. Werke, 6 Bde., 1924, Neuaufl. 3 Bde., erg. um d. „Turm“ u. d. „Reitergesch.“, 1934; Ges. Werke in Einzelausgg., 15 Bde., hrsg. v. H. Steiner, 1945-59; Ausgew. Werke, 2 Bde., hrsg. v. R. Hirsch 1957; - Die Gedichte u. kleinen Dramen, 1911, 67.-71. Tsd. 1958. - Briefwechsel mit A. Wildgans, hrsg. v. J. A. v. Bradish, 1935; E. v. Bodenhausen, hrsg. v. D. v. Bodenhausen, 1953; St. George, hrsg. v. R. Boehringer, 21953; R. Borchardt, hrsg. v. M. L. Borchardt u. H. Steiner, 1954; C. J. Burckhardt, hrsg. v. dems., 21958; F. Ch. Rang, in: Die Neue Rdsch. 70, 1959; H. Carossa, ebd. 71, 1960; M. Buber. ebd. 73, 1962 (Ausw.); R. Strauß, hrsg. v. W. Schuh, 41970; A. Schnitzler, hrsg. v. T. Nickl u. H. Schnitzler, 1964; H. v. Nostitz, hrsg. v. O. v. Nostitz, 1965; E. Karg v. Bebenburg, hrsg. v. M. E. Gilbert, 1966; L. v. Andrian, hrsg. v. W. Perl, 1968; H. Gf. Keßler, hrsg. v. H. Burger, 1968; W. Haas, hrsg. v. R. Italiaander, 1968; J. Redlich, hrsg. v. H. Fußgänger. 1971. - Briefe: Briefe 1890-1901, 1935; Briefe 1900–09, 1937; an R. A. Schröder, hrsg. v. R. Adolph, in: Das Silberboot 4, 1948, u. Die Neue Rdsch. 65, 1954; an Freunde, in: Merkur 9, 1955; an R. Pannwitz, hrsg. v. H. Steiner, in: Mesa 5, 1955; an W. Wiegand u. d. Bremer Presse, hrsg. v. W. Volke, in: Jb. d. Dt. Schillerges. 7, 1963; an I. u. P. Hellmann, hrsg. v. dems., ebd. 11, 1967. - Bibliogrr.: H. Steiner, Kurzes Verz. d. ersten Drucke d. Dichtungen u. Schrr. H. v. H.s, in: Die Bücherstube 5, 1926/27; ders., H.-Bibliogr., in: K. J. Naef, s. L; E. Metelmann, H. v. H., Bibliogr., in: Die schöne Lit. 30, 1929; K. Jacoby, H. v. H., Bibliogr., 1936; G. Wunberg, Bibliogr. z. Sekundärlit., in: ders., Der frühe H., 1965; H. Weber, H. v. H. Bibliogr. d. Schrifttums 1892-1963, 1966; R. Pick u. A. C. Weaver, H. v. H. in England and America, A Bibliogr., in: H., Studies in Commemoration, hrsg. v. F. Norman, 1963; Eppelsheimer I-IX. |

Nachlass  
Nachlaß: Cambridge (USA), Houghton Library, Harvard University; Frankfurt/M., Freies Dt. Hochstift; Marbach/N., Dt. Lit.archiv; - H. v. H.-Ges. in Salzburg (gegr. 1949, neu gegr. 1968 in Frankfurt/M.).

Literatur  
K. J. Naef, H. v. H.s Wesen u. Werk, 1938; R. Alewyn, in: Die Gr. Deutschen IV, 1957; F. Hadamowsky, in: NÖB X, 1957 (W, L, P); P. Requadt, in: Dt. Lit. im 20. Jh., 31959, S. 196-221; E. Hederer, H. v. H., 1960 (P); G. Erken, H. Chronik, in: Lit.wiss. Jb. NF 3, 1962; ders., in: Dt. Dichter d. Moderne, 1964, S. 213-36; H. A. Fiechtner, H. v. H., Die Gestalt d. Dichters im Spiegel d. Freunde, 21963 (Biogr. S. 5-33); W. Haas, H. v. H., 1964; W. Volke, H. v. H., 1967 (P); Soergel I (P); Soergel-Hohoff I (P); J. Nadler, Lit.gesch. d. dt. Stämme u. Landschaften IV, 31932, S. 923-27 u. 984; Nagl-Zeidler-Castle (P); Kosch, Lit.-Lex.; MGG VI (W, L, P); Lex. d. Weltlit. im 20. Jh. I, 1960; Lex. d. dt.sprachigen Schriftst. v. d. Anfängen b. z. Gegenwart I, 1967.

Portraits  
Lith. v. Karl Bauer, 1904, Abb. b. Soergel; Phot. (Wien, Österr. Nat.bibl., u. Marbach a. N., Dt. Lit.archiv).

Autor  
Werner Volke
Empfohlene Zitierweise  

Volke, Werner, „Hofmannsthal, Hugo von“, in: Neue Deutsche Biographie 9 (1972), S. 464-467 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118552759.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 9 (1972), S. 464-467
Erwähnungen: 
NDB 11 (1977), S. 140*
NDB 13 (1982), S. 29*
NDB 22 (2005), S. 14 in Artikel Roller, Alfred
NDB 23 (2007), S. 335 in Artikel Schnitzler, Arthur
NDB 23 (2007), S.  574 in Artikel Schröder, Rudolf Alexander

PND: 118552759
Artikel drucken

Index

Hofmannsthal, Hugo von

Name: Hofmannsthal, Hugo von
Namensvariante: Hofmann von Hofmannsthal, Hugo
Namensvariante: Hofmann Edler von Hofmannsthal, Hugo
Namensvariante: Melikow, Loris
Namensvariante: Morren, Theophil
Namensvariante: Loris
Lebensdaten: 1874 bis 1929
Geburtsort: Wien
Sterbeort: Rodaun bei Wien
Beruf/Lebensstellung: Dichter
Konfession: katholisch
Autor NDB: Volke, Werner
PND: 118552759

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Hofmannsthal, Hugo von

PND
118552759

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika
Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
OPAC der BSB München

Editionen
Pressemappe 20. Jahrhundert

Quellennachweise
Schriftsteller im Rundfunk - Autorenauftritte im Rundfunk der Weimarer Republik 1924-1932

Nachlassdatenbank beim Bundesarchiv
Verzeichnis der künstlerischen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Nachlässe in Österreich

Nachlässe
Kalliope