<< Alberts, Walter
Albertus Magnus >>
Albertus von Augsburg,
Geistlicher.
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| Literatur
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| Zitierweise
Leben ↑
In engem Anschluß an die um 1030 von Berno von Reichenau geschriebene „Vita Sancti Uodalrici“ (Bischof von Augsburg,
† 973) übertrug Albertus diese Legende in die Muttersprache und gab seinen Namen durch ein Akrostichon zu erkennen (s. Epilog, Vers 1574 f.). Die nur im Codex Germanicus Monacensis 94 erhaltene und ohne Nachwirkung gebliebene Übertragung wird - wohl etwas zu spät - meist um 1200 angesetzt.
Werke ↑
St. Ulrichs Leben, lateinisch beschrieben
v. Berno
v. Reichenau u, um
d. J. 1200 in
dt. Reime gebracht
v. A.,
hrsg. v. J.
A. Schindler, 1844.
Literatur ↑
ADB I;
Goedeke,
Dt. Dichtung im
MA,
21871, S. 168 f.;
Goedeke I, 1884, S. 44; A. Hirsch, Die
dt. Prosabearbb. d. Legende
v. Hl. Ulrich, in: Münchner Arch. 4, 1915; N. Bühler, Die Schriftsteller u. Schreiber d. Benediktinerstiftes
St. Ulrich u. Afra in Augsburg während d.
MA,
Diss. München 1916; E. Petzet, Die
dt. Pergament-
Hss. Nr. 1-200 d.
Staatsbibl. in München, 1920, S. 163 ff.; J. van Dam, in:
Vf.-Lex. d. MA I, 1933
(L).
Autor ↑
Friederike WeberEmpfohlene Zitierweise ↑
Weber, Friederike, „Albertus von Augsburg, “,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
144
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd100935761.html
<< Albert
Albertus Aquensis >>
Albertus
Leben
| Autor
| Literatur
| Zitierweise
Leben ↑
Albertus, ein Augsburger Geistlicher aus
der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, brachte die lateinische
von Berno von Reichenau um 1030 verfaßte Lebensbeschreibung des
Bischofs Ulrich von Augsburg (923—973) auf Bitten geistlicher
Kinder, wie er selbst sagt, ohne dieselben näher bezeichnen zu
wollen — wahrscheinlich waren es Benedictinerinnen, die unter dem
Abt des Mönchsklosters zu S. Ulrich standen und
A.
ihr Beichtvater — in deutsche Reime, in deren
Einleitung er seinen Namen akrostichisch angibt. Das nur in einer
Handschrift nicht lückenlos erhaltene Gedicht, Alberts
Erstlingswerk, schließt sich ziemlich sklavisch der lateinischen
Vorlage an und kann auf poetischen Werth keinen Anspruch erheben.
Der Form nach aber stand der Dichter schon unter dem Einflusse der
mit dem Ende des 12. Jahrhunderts anhebenden neuen Kunstweise. Bis
auf einzelne in seinem heimathlichen bairischen Dialekte
begründete Ungenauigkeiten sind seine Reime rein, die überlangen
Verse selten und hin und wieder begegnen einzelne erst durch die
höfische Poesie eingebürgerte Termini, wie ors,
zimieren, amîs.
Literatur ↑
St. Ulrichs Leben, lateinisch beschrieben durch Berno von
Reichenau, und um das Jahr 1200 in deutsche Reime gebracht von
Albertus. Herausgegeben von Joh. Andr. Schmeller. München 1844.
Autor ↑
Steinmeyer.
Empfohlene Zitierweise ↑
Steinmeyer, „Albertus“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
207
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd100935761.html?anchor=adb
Albertus von Augsburg
Name: Albertus von Augsburg
Lebensdaten: gestorben um 1200
Beruf/Lebensstellung: Augsburger Geistlicher; Dichter
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Weber, FriederikeAutor ADB:
SteinmeyerPND: 100935761