Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Bachmann, Philipp Georg Otto     Bachmayr, Johann Nepomuk >>

Bachmann, Wilhelm Eduard

Chemiker, * 28.12.1885 Kassel, 27.11.1933 Seelze bei Hannover. (evangelisch)


GenealogieLebenWerkeLiteraturPortraitsAutorZitierweise

Genealogie  
V Wilhelm Friedrich Bachmann (* 1834), Lehrer an der höheren Mädchenschule in Kassel; M Katharine Wilhelmine Auguste Wagner; Gvv Ditmar Bachmann (1798–1875), Schullehrer; Gmv Anna Maria Nörper (1807–78); 1920 Irma, T des Chemikers und Fabrikdirektors Max Buchner (1866–1934); 3 K.

Leben  
Bachmann studierte in München, dann in Göttingen bei R. Zsigmondy, wo er 1911 promovierte und unter dessen Einfluß die Kolloidchemie sein besonderes Arbeitsgebiet blieb. 1911-17 als Assistent am Institut für anorganische Chemie in Göttingen tätig, habilitierte er sich 1916 und leistete wichtige Beiträge zur Erkenntnis der Struktur der Gallerten und Gele. 1916 erfanden Zsigmondy und Bachmann die Membranfilter. Als de Haen in Seelze diese 1917 fabrikmäßig herzustellen begann, trat Bachmann in enge Beziehung zu dieser Firma. In den folgenden Jahren hat er für sie eine ganze Reihe von Problemen erfolgreich bearbeitet, u. a. auf dem Gebiet der Leuchtfarben, der Herstellung des Mesothors und des Radiums und des Kolloidgraphits. 1926 trat er zur Ringgesellschaft chemischer Unternehmungen als Vorstand ihres wissenschaftlichen Laboratoriums über. Trotz seiner Beanspruchung durch seine industrielle Tätigkeit wirkte Bachmann bis 1922 als Privatdozent in Göttingen, dann in Hannover, wo er 1928 außerordentlicher Professor wurde. Bachmann war auch der deutschen Bunsen-Gesellschaft eng verbunden, seit er 1923 das Amt ihres Geschäftsführers innehatte. Seit 1928 redigierte er die Zeitschrift „Die Chemische Fabrik“.

Werke  
s. Pogg. V, VI; Kürschner, Gel.-Kal. IV, 1931, Sp. 77 f.

Literatur  
H. Braune, Nachruf, in: Ztschr. f. Elektrochemie 40, 1934, S. 57-59 (W, P); Rhdb. I, 1930 (P).

Portraits  
in: P. Trommsdorff, Der Lehrkörper d. TH Hannover 1831-1931, 1931, S. 26.

Autor  
Carl Graf von Klinckowstroem
Empfohlene Zitierweise  

Klinckowstroem, Carl Graf von, „Bachmann, Wilhelm Eduard“, in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 501 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd137264356.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 1 (1953), S. 501

PND: 137264356
Artikel drucken

Index

Bachmann, Wilhelm Eduard

Name: Bachmann, Wilhelm Eduard
Lebensdaten: 1885 bis 1933
Geburtsort: Kassel
Sterbeort: Seelze bei Hannover
Beruf/Lebensstellung: Chemiker
Konfession: evangelisch
Autor NDB: Klinckowstroem, Carl Graf von
PND: 137264356

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Bachmann, Wilhelm Eduard

PND
137264356

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
OPAC der BSB München

Nachlässe
Kalliope