<< Buchner, Max
Buchner, Philipp Friedrich >>
Buchner, Max Franz Christian
Chemiker,
* 10.7.1866 Bamberg,
† 10.4.1934 Mahle/Hann. (freireligiös)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Aus fränkischer Handwerkerfamilie;
V Carl Christian (1817–86), Verlagsbuchhändler in Bamberg,
S des Johann Lorenz, Buchhändler, und der Dorothea Morg;
M Elise (1833–74),
T des Sanitätsrats Johann Baptist Seilböck und der Ludovika Gräfin von Berghe zu Trips;
⚭ 1888 Sophie Rottenhöfer; 5
T,
u. a. Irma (
⚭ Wilhelm Eduard Bachmann,
† 1933, Chemiker).
Leben ↑
Buchner, 1886-92 Verlagsbuchhändler und Teilhaber des C. C. Buchner Verlags Bamberg, studierte Chemie an der
TH München und Würzburg (Promotion 1898 bei A. Hantzsch), war bis 1924 in der chemischen Industrie und zum Studium der Pyrit-Bergwerke, der elektrothermischen Zinkgewinnung sowie der chemischen Industrie und Wasserkräfte öfters in Norwegen. Ab 1931 bemühte er sich um die Schaffung einer Forschungs- und Beratungsstelle für industrielle Chemie und Technik (Zenduchit). - Buchner arbeitete auf dem Gebiet der Elektrochemie (Elektrolyse organischer Verbindungen), an der Herstellung reiner Tonerde aus deutschen Tonen und minderwertigen Bauxiten (Nuvalonverfahren), ist der Schöpfer der Korundkeramik und führte die Fixanalsubstanzen bei Riedel-De Haën ein. Bahnbrechend für die wissenschaftliche Behandlung und Entwicklung des chemischen Apparatewesens, schuf Buchner 1920 auch die ACHEMA-Ausstellungs-Tagung, die Weltgeltung errang, gründete 1925 das Achemajahrbuch, 1926 die Gesellschaft für chemisches Apparatewesen (DECHEMA) und die Zeitschrift „Chemische Fabrik“. Buchner war Dr.-
Ing. e. h. TH Karlsruhe, Inhaber der Liebigmedaille.
Werke ↑
Üb. Stärke u. Salzbildung
v. Nitraminen u. Isonitraminen, sowie Säureamiden,
Diss. Würzburg 1899;
Denkschr. üb. d. Ziele u. Aufgaben d. Fachgruppe f.
chem. Apparatewesen, 1920; Aus
Wiss. u. Antiquariat,
Festschr. d. Buchhandlg. Fock Leipzig, 1929;
zahlr. Aufsätze in Fachzss.; die vielfachen Erfindungen
B.s sind in
zahlr. Patenten niedergelegt.
Literatur ↑
Rhdb. I;
Zs. f. Elektrochemie u. angewandte physikal. Chemie 32, 1926, H. 7, 40, 1934,
Nr. 8;
Zs. f. angewandte Chemie 39, 1926,
Nr. 27;
Keram.
Rdsch. 34, 1926,
Nr. 27;
Chem. Fabrik 7, 1934,
Nr. 15/16;
Wi. VII, VIII, IX
(W).Portraits ↑
3 Büsten
v. Georg Hartje, 1926 (im
Bes. d.
Vf., Frau Dr. D. Dautzenberg-
B., d. DECHEMA Frankfurt a./M.).
Autor ↑
Luise Jancke-BuchnerEmpfohlene Zitierweise ↑
Jancke-Buchner, Luise, „Buchner, Max Franz Christian“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
708
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116822023.html
Buchner, Max
Name: Buchner, Max
Namensvariante: Buchner, Max Franz Christian
Lebensdaten: 1866 bis 1934
Geburtsort: Bamberg
Sterbeort: Mahle/Hann
Beruf/Lebensstellung: Chemiker
Konfession: freireligiös
Autor NDB:
Jancke-Buchner, LuisePND: 116822023