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Bach, Johann Jakob
* 9.2.1682 Eisenach,
† 1732 Stockholm. (lutherisch)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
B Johann Sebastian Bach (s. 8).
Leben ↑
Der Lieblingsbruder von Johann Sebastian Bach besuchte die Eisenacher Lateinschule bis zum Jahre 1695 und wanderte, nachdem er bei dem Nachfolger seines Vaters eine zunftgerechte Ausbildung als Stadtpfeifer erhalten hatte, nach Polen und Schweden aus. Johann Sebastian Bach schrieb für ihn zum Abschied sein „Capriccio sopra la lontananza del suo fratello dillettissimo“ mit einer „Aria di Postiglione“ (1704). Bach trat 1707 als Hoboist in die Leibgarde des jungen Schwedenkönigs Karl XII. ein. Ein bewegtes Leben führte ihn mit der schwedischen Armee im Nordischen Krieg durch halb Europa. In Konstantinopel nahm er noch Unterricht bei dem französischen Flötisten P. G. Buffardin, dem späteren Mitglied der Dresdener Hofkapelle und Lehrer von J. J. Quantz. Seit 1712 gehörte Bach der schwedischen Hofkapelle in Stockholm an.
Literatur ↑
H. J. Rausch, Der Stockholmer
B., Progr.h. d. Eisenacher Bachtage 1939;
R. Benecke, in:
MGG I,
Sp. 913 f.
Autor ↑
Wilibald GurlittEmpfohlene Zitierweise ↑
Gurlitt, Wilibald, „Bach, Johann Jakob“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
484
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135569516.html
Bach, Johann Jakob
Name: Bach, Johann Jakob
Namensvariante: Bach, Jakob
Lebensdaten: 1682 bis 1732
Geburtsort: Eisenach
Sterbeort: Stockholm
Beruf/Lebensstellung: Musiker; schwedischer Hofmusiker
Konfession: lutherisch
Autor NDB:
Gurlitt, WilibaldPND: 135569516