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Achtschellinck, Lucas
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Achtschellinck: Lucas
A.
, Landschaftsmaler zu Brüssel, getauft daselbst
den 16. Jan. 1626, wurde den 26. Oct. 1639 in die dortige
Malergilde als Schüler von Peter van der Borcht eingeschrieben.
Darauf scheint er sich außerhalb der Vaterstadt umgesehen zu
haben, da er als Freimeister erst 1657 zugelassen wurde. Am 13.
März 1674 verheirathete er sich mit Anna Parys, und am 12. Mai
1699 wurde er begraben. Er war ein gewandtes Talent, malte und
componirte mit Leichtigkeit und scheute sich auch nicht,
gelegentlich in das Decorative zu verfallen, ein ächter Nachkomme
der Rubens'schen Kunstweise. Jedenfalls war Jacques d'Arthois von
bestimmendem Einfluß auf ihn; die Vorliebe für Großräumigkeit der
Bilder, das kräftige Grün und die etwas derbe Formanschauung haben
Beide mit einander gemein. Wie dieser malte er auch für Kirchen
und Klöster verschiedene große Landschaften (vgl. Meyer's
Künstlerlex.), die dann von Anderen mit Begebenheiten aus der hl.
Geschichte staffirt wurden. In Brüssel, Brügge, den Galerien von
Dresden (2), Berlin (1), Pommersfelden (3) u. a. O. bewahrt man
Werke von ihm.
Autor ↑
W. Schmidt.
Empfohlene Zitierweise ↑
Schmidt, Wilhelm, „Achtschellinck, Lucas“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
30
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd138529167.html?anchor=adb
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Achtschellinck, Lucas
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