<< Amelung, Walther Oskar Ernst
Am Ende, Johann Joachim Gottlob >>
Am Ende, Hans (Ludwig Ernst Johannes)
Maler, Graphiker und Bildhauer,
* 31.12.1864 Trier,
† 9.7.1918 Stettin (Kriegslazarett). (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Christoph Gotthelf Alwin Am Ende, Divisionspfarrer;
M Johanna Friederike Marie Vorster;
⚭ Magdalene Willatzen aus Bremen.
Leben ↑
Seine Schulbildung erhielt Am Ende in Schulpforta. 1884-89 - mit Unterbrechung von 1886/87 in Karlsruhe - war er Schüler der Münchener Akademie, zuletzt von W. Diez. 1889 ließ er sich, veranlaßt durch seinen Freund F. Mackensen, in Worpswede nieder. Sein dortiger Aufenthalt fand 1892/93 eine längere Unterbrechung, als er bei O. Knille in Berlin studierte. Weiteren Kreisen wurde Am Ende durch die Ausstellungen der „Worpsweder“ in München (1895 und 1896) bekannt. Er erhielt goldene Medaillen in Wien (1896) und
St. Louis (1904). Mit Vorliebe malte Am Ende großformatige, starkfarbige Landschaften, zumeist aus dem Worpsweder Moor, später auch aus dem Schweizer Hochgebirge. Seine Radierungen haben, abgesehen von den Bildnissen von G. Ebers und A. Allmers, meist die Worpsweder Landschaft zum Gegenstand (
u. a. „Vom Weyersberg“ und „Aus Worpswede, Neue Folge“). Er schuf auch einzelne Plastiken.
Werke ↑
Weitere W Gem. in d.
Mus. Bremen, Braunschweig. München, Mannheim, Chemnitz, Weimar u. Privatbesitz;
Plastik: Worpsweder Kind (Albertinum, Dresden).
Literatur ↑
H. Bethge, Worpswede, 1907, S. 33-37;
Meister d. Farbe IV, 1907, S. 248;
E. W. Bredt,
Dt. Lande,
dt. Maler, 1909;
R. M. Rilke, Worpswede,
31910, S. 101-26;
F. Jansa.
Dt. bildende Künstler in Wort u. Bild, 1912;
H. Wohltmann, H.
A. E., in: Niedersächs.
Lb. I, 1939, S. 1-12
(P);
F. Mackensen, Worpswede u. seine ersten Maler, in: Stader Archiv, 1940, S. 5-14;
ThB (unter Ende);
DBJ, Überleitungsbd. II (Totenliste 1918,
L);
Bénézit I, 1948.
Autor ↑
Margarete Braun-RonsdorfEmpfohlene Zitierweise ↑
Braun-Ronsdorf, Margarete, „Am Ende, Hans“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
246
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd118502468.html
Am Ende, Hans
Name: Am Ende, Hans
Namensvariante: Am Ende, Hans Ludwig Ernst Johannes
Lebensdaten: 1864 bis 1918
Geburtsort: Trier
Sterbeort: Stettin (Kriegslazarett)
Beruf/Lebensstellung: Maler; Bildhauer; Graphiker
Konfession: evangelisch
Autor NDB:
Braun-Ronsdorf, MargaretePND: 118502468