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am Ende, Christian Karl
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
am Ende: Christian Karl
a.
E., geb. 3. Oct.
1730 zu Lößnitz, †
15. Nov. 1799, Sohn eines Arztes.
Nach dessen frühem Tode wurden in ihm durch seinen Großvater, den
schönburgischen Superintendenten Weiß, Fleiß und Vorliebe für
Bücher geweckt, aber auch streng orthodoxe Richtung. Von der
|Schule zu Culmbach ging er 1749 nach Erlangen und legte
hier den Grund zu seinen reformationsgeschichtlichen Studien. Eine
Pfarrstelle zu Schnodsenbach opferte er bald freien litterarischen
Arbeiten; doch ging er 1753 als Rector und Adjunct nach
Kaufbeuern. Bibliotheken durchsuchend, in gelehrtem Briefwechsel
und durch zahlreiche Beiträge gern Andern gefällig, als Orakel der
Bücherkunde geltend, ward er später kränklich und legte das
Rectorat nieder, wurde aber 1783 Stadtpfarrer und Scholarch. Seine
Ausgabe von Sleidanus, "De statu religionis", 3
voll. 1785 erhält als beste seinen litterarischen Ruf. Die
übrigen Schriften nennt die "Bibliotheca am
Endiana," (
cf. Joh. J. G. am Ende). In G. W. Zapf,
"Nachrichten von Leben, Verdiensten und Schriften Ch. C. am
Ende's" (1804) sind auch alle seine Arbeiten in literarischen
Sammelwerken sowie seine nachgelassenen Manuscripte
verzeichnet.
Autor ↑
Ch. G. Ernst am Ende.
Empfohlene Zitierweise ↑
Am Ende, Th. G. Ernst, „am Ende, Christian Karl“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
395-396
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd100008615.html?anchor=adb
Am Ende, Christian Karl
Name: Am Ende, Christian Karl
Lebensdaten: 1730 bis 1799
Beruf/Lebensstellung: Historiker; Pfarrer
Konfession: evangelisch
Autor ADB:
Am Ende, Th. G. ErnstPND: 100008615
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Am Ende, Christian Karl
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