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NDB-Artikel

<< Buwo, Bernhard     Buxtehude, Dietrich >>

Buxbaum, Johannes Christian

Botaniker, getauft 5.10.1693 Merseburg, 17.7.1730 Merseburg. (evangelisch)


GenealogieLebenWerkeLiteraturAutorZitierweise

Genealogie  
V Andreas, Dr. med.; M Maria Dor. Bretnitz.

Leben  
Buxbaum studierte in Leipzig, Jena und Halle und begleitete nach dem Abfassen einer nach dem Rivinschen System angeordneten Flora von Halle (1721) den Grafen Romanzow auf seinen Gesandtschaftsposten in Konstantinopel und beschrieb als Ergebnis der Bereisung der Küstenländer des Schwarzen Meeres, Kleinasiens und Armeniens als erster die daselbst und in Sammlungen aufgefundenen Pflanzen. Nach ihm ist die eigenartige Moosgattung Buxbaumia genannt, welche zur Fassung einer Familie Buxbaumiaceae führte.

Werke  
Centuriae plantarum minus cognitarum circa Byzantium et in Oriente observatarum, Petersburg 1728-40; vgl. a. Pritzel, 1851, S. 42.

Literatur  
ADB III; G. W. Bischoff, Lehrb. d. allg. Botanik II u. III, 1839.

Autor  
Hermann Ziegenspeck
Empfohlene Zitierweise  

Ziegenspeck, Hermann, „Buxbaum, Johannes Christian“, in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 82 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118665669.html

ADB-Artikel

<< Buwenburc, von     Buxemacher, Johann >>

Buxbaum, Johann Christian

 LebenAutorLiteraturZitierweise

Leben  
Buxbaum: Johann Christian B., geb. 1691 zu Merseburg, † 17. Juli 1730 ebendaselbst, machte seine Studien an den. Universitäten Leipzig, Jena und Wittenberg, wurde darauf von Friedrich Hoffmann in Halle an den Grafen Alexander Romanzoff empfohlen, der als Gesandter nach Constantinopel ging. So wurde ihm Gelegenheit gegeben, nicht blos einen großen Theil Griechenlands, sondern auch Kleinasien und die südöstlichen Küsten des schwarzen Meeres kennen zu lernen. Er gehörte zu den ersten Botanikern, welche orientalische Pflanzen in größerer Anzahl beschrieben und abbildeten; die Resultate seiner Reisen legte er in einem mit zahlreichen, für seine Zeit jedoch schon etwas zu rohen Tafeln versehenen Werk nieder: "Centuriae plantarum minus cognitarum circa Byzantium et in Oriente observatarum". Petropol. 1728—1740; die Herausgabe der letzten zwei Centurien besorgte Gmelin. Auch um die Kenntniß der deutschen Flora erwarb sich B. Verdienste, indem er 1721 eine Flora der Umgegend von Halle herausgab, über welche allerdings schon vier Jahre vorher ein Buch von Abraham Rehfeldt erschienen war.

Literatur  
Verzeichniß der Schriften in Pritzel, Thes. p. 42.

Autor  
Engler.
Empfohlene Zitierweise  

Engler, Adolf, „Buxbaum, Johann Christian“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 3 (1876), S. 667 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118665669.html?anchor=adb

Quelle/Vorlage: 
NDB 3 (1957), S. 82
ADB 3 (1876), S. 667

PND: 118665669
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Index

Buxbaum, Johannes Christian

Name: Buxbaum, Johannes Christian
Lebensdaten: getauft 1691 oder 1693 bis 1730
Sterbeort: Merseburg
Beruf/Lebensstellung: Botaniker
Konfession: evangelisch
Autor NDB: Ziegenspeck, Hermann
Autor ADB: Engler, Adolf
PND: 118665669

Weitere Informationen

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Buxbaum, Johannes Christian

PND
118665669

Normdaten
Personennamendatei (PND)
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