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Altomonte, Bartholomäus

Maler, * 1701 Warschau, 11.11.1783 St. Florian bei Linz. (katholisch)


GenealogieLebenWerkeAutorZitierweise

Genealogie  
V Martin Altomonte (s. 3); 3.11.1730 Anna Magdalena Rendel.

Leben  
Altomonte erhielt die erste Anleitung bei seinem Vater, der ihn zur weiteren Ausbildung nach Italien schickte. Dort arbeitete er 1717 angeblich bei M. A. Francescini in Bologna, dann 1719 bei B. Luttis in Rom und seit 1721 zusammen mit D. Gran unter F. Solimena in Neapel. 1722 kehrte Altomonte nach Österreich zurück und trat in den vornehmlich kirchlichen Auftraggeberkreis seines Vaters ein, wo sich sein Talent voll entfalten konnte. Altomonte brachte die Kompositions- und Formelemente des italienischen Barock-Klassizismus nach Österreich und war als Freskant und Maler von Altarblättern außerordentlich produktiv. 1731 trat er der Sebastiansbruderschaft in St. Florian bei und arbeitete dort im Stift teils nach Entwürfen|D. Grans (Bibliothek) an der Innenausmalung der Klostergebäude. 1770 wurde Altomonte Mitglied der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Seine zahlreichen Altarblätter und Deckenfresken in Wien, Ober- und Niederösterreich sind von großer Virtuosität und erstreben im Sinne des Spätbarock durch ihre illusionistische Malweise eine rein bühnenmäßige Wirkung. Die Schwerelosigkeit seiner Formen verwirklichte die letzte Möglichkeit dieser Stilphase in Österreich. Wenn Altomonte auch kein origineller Erfinder wie J. Rottmayer oder P. Troger ist, so gehört er doch zu den letzten großen Malern des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Österreich.

Werke  
u.a. Fresken: Stiftskirche Herzogenburg 1755 u. 1772; Dom St. Pölten, 1739, Bischofshof, 1780; Stift Seitenstetten, Hauptstiege 1744; Stiftskirche Engelszell, 1759–62; Stiftsbibliothek Admont, 1774; sowie zahlreiche Altargem., Zeichnungen u. a., Albertina, Wien.

Autor  
Margarete Braun-Ronsdorf
Empfohlene Zitierweise  

Braun-Ronsdorf, Margarete, „Altomonte, Bartholomäus“, in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 228 f. [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118648527.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 1 (1953), S. 228 f.
Erwähnungen: 
NDB 1 (1953), S.  229*
ADB 1 (1875), S. 372 Familienartikel

PND: 118648527
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Index

Altomonte, Bartholomäus

Name: Altomonte, Bartholomäus
Namensvariante: Hohenberg, Bartholomäus
Lebensdaten: 1701 bis 1783
Geburtsort: Warschau
Sterbeort: St.Sankt Florian bei Linz
Beruf/Lebensstellung: Maler
Konfession: katholisch
Autor NDB: Braun-Ronsdorf, Margarete
PND: 118648527

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Altomonte, Bartholomäus

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118648527

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