Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Bütler, Anton     Bütschli, Otto, Zoologe >>

Bütner (Bythner), Crato

Komponist, * 1616 Sonneberg Thüringen)(, 1679 Danzig. (evangelisch)


GenealogieLebenWerkeLiteraturAutorZitierweise

Genealogie  
Ledig.

Leben  
Da die Akten großenteils vernichtet und die Archive zur Zeit unzugänglich sind, lassen sich Einzelheiten von Bütners Lebenslauf gegenwärtig nicht feststellen. Wie viele seiner thüringischen Landsleute wanderte er zu den Zentren der norddeutsch-niederländischen Chor- und Orgelkunst. Einige Jahre amtierte er als Organist und Schulgeselle an Sankt Salvator in der Danziger Vorstadt. 1652 wurde er als Nachfolger Christoph Werners Musikdirektor und Kantor der Schule und Kirche Sankt Katharinen in Danzig. In Bütners Werken finden sich alle wichtigen Besetzungen und Formen, die die Kirchenmusik um die Mitte des 17. Jahrhunderts kennt: Sologesänge mit Generalbaß und mehrchörige Kompositionen, Choralmotetten und lateinische Psalmen. Mit seiner wortgezeugten, kontrastreichen Tonsprache gehört er zu den Meistern, die den Weg vom Geistlichen Konzert zur Kantate bahnen.
|
Werke  
u. a. Geistl. Konzerte, Hamburg 1651; Psalm 147, Danzig 1661; Te deum, 12stimmig, ebenda 1662; Lieder, in: G. Neumarks Lustwäldchen, 1652 u. 1657, u. in: J. Franckes Geistl. Sion, 1674.

Literatur  
ADB III; H. Rauschning, Gesch. d. Musik u. Musikpflege in Danzig, Danzig 1931; J. G. Walther, Musikal. Lex., Dresden 1732; Güttler, in: Altpreuß. Biogr. I, 1941.

Autor  
Gotthold Frotscher
Empfohlene Zitierweise  

Frotscher, Gotthold, „Bütner, Crato“, in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 5 f. [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd103874615.html

ADB-Artikel

<< Büttner, Christoph Gottlob     Büttner, Erhard >>

Büttner, Crato

 LebenAutorZitierweise

Leben  
Büttner: Crato B. (Bütner, Büthner), geb. 1616 zu Sonneberg am Thüringer Walde und gest. 1679 zu Danzig, bildete in seinem Heimathsort und in Coburg seine musikalischen Anlagen aus, wurde indeß sehr bald durch den 30jährigen Krieg nach Norddeutschland verdrängt und fand zuletzt in Danzig eine seinem Talent entsprechende Wirksamkeit zuerst als Organist und Cantor an der Salvatorkirche, dann als Cantor und Musikdirector an der Katharinenkirche und -Schule. Er stand zu seiner Zeit als Componist in großen Ehren. Unter seinen Compositionen gewann namentlich sein "Te deum" 1660 den Ruf einer trefflichen Production.

Autor  
Brückner.
Empfohlene Zitierweise  

Brückner, „Büttner, Crato“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 3 (1876), S. 660 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd103874615.html?anchor=adb

Quelle/Vorlage: 
NDB 3 (1957), S. 5 f.
ADB 3 (1876), S. 660

PND: 103874615
Artikel drucken

Index

Bütner, Crato

Name: Bütner, Crato
Namensvariante: Bythner, Crato
Namensvariante: Büttner, Crato
Namensvariante: Büthner, Crato
Lebensdaten: 1616 bis 1679
Geburtsort: Sonneberg Thüringen)(
Sterbeort: Danzig
Beruf/Lebensstellung: Komponist; Musiker
Konfession: evangelisch
Autor NDB: Frotscher, Gotthold
Autor ADB: Brückner
PND: 103874615

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Bütner, Crato

PND
103874615

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
OPAC der BSB München

Nachlässe
Kalliope