<< Büssing, Johann Heinrich Friedrich Wilhelm
Bütner, Crato >>
Bütler, Anton
schweizerischer Maler,
* 12.8.1819 Auw (Kanton Aargau),
† 18.11.1874 Luzern.
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Nik. (1786–1864), Maler
v. Kirchendekorationen,
hist. Szenen, Bildnissen
u. a. in Luzern
u. Küßnacht (
Kt. Schwyz);
M Maria
Barb. Trutmann aus Küßnacht;
B Klemens
B. (Baittler, Beuttler, 1815 bis 1903), Mitarbeiter
B.s, Joseph (1822–85), seit 1852 im Atelier
v. Wilh. Schirmer in Düsseldorf, malte
u. a. Gebirgslandschaften; ledig.
Leben ↑
Bütler war der Begabteste dieser schweizerischen Malerfamilie. 16jährig an der Münchener Akademie, kopierte er nach Rubens, Teniers, Netscher und war Gehilfe von Peter Cornelius bei der Freskenbemalung der Münchener Ludwigskirche. 1840 in Luzern, schmückte Bütler hier den Großratssaal aus, pflegte Genre und Bildnis und war 1848 wieder an der Akademie München, wo er unter Johann Gottfried Schadow sein Bild „Der sterbende Struthan Winkelried“ malte. 1855 für 2 Jahre in Rom, entwarf er mit Cornelius Kartons für den Berliner Campo Santo und Zyklen zu Wandgemälden. Mehr Empfindung zeigen Skizzenbücher mit römischen Landschaften. 1863 malte er (mit seinem Bruder Klemens) Fresken am Luzerner Rathausturm und zuletzt (1874) die Tellgeschichte an der Tellskapelle bei Küßnacht, Malereien seines Vaters weiterführend.
Literatur ↑
Th.
v. Liebenau, Das alte Luzern, Luzern 1881
u. 1937, S. 192; F. Heinemann, Tell-Iconogr., ebenda 1902, S. 38, 59;
ders., in:
SKL I, S. 231-33
(W, L, auch f. Nik., Klemens u. Jos.), IV, S. 78 f., V
(in Bearb.);
ThB (auch f. Nik.).
Portraits ↑
Bleistiftzeichnung
v. Jean Renggli fils, 1885 (
Slg. K. Mahler, Luzern).
Autor ↑
Bernhard von, vor FellenbergEmpfohlene Zitierweise ↑
Fellenberg, Bernhard von, „Bütler, Anton“,
in: Neue Deutsche Biographie
3
(1957), S.
5
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135704375.html