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Damian Hugo Philipp Graf von Schönborn >>
Damian Hartrad von der Leyen
Erzbischof und Kurfürst von Mainz (1675-78),
* 1.3.1624 Trier,
† 6.12.1678 Mainz.
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Damian (1583–1639), auf Adendorf, trierischer
GR u. Statthalter,
S des Michael, trierischer Rat,
u. der Eva
v. Palant;
M Anna Cath. (1587–1666),
T des
Ant. Waldbott
v. Bassenheim, trierischer Landhofmeister zu Koblenz,
u. der Cath.
v. Metternich;
Großonkel väterlicherseits Johann
v. der Leyen (
† 1567),
EB v. Trier (seit 1556);
B Carl Caspar (
† 1676),
EB v. Trier (seit 1652), Hugo Ernst (1617–65), Stammvater des Grafen
u. Fürsten
v. der Leyen;
Schw Maria Cath. (
† 1666;
⚭ Wilh. v. Orsbeck);
Neffe (Sohn v. Maria Cath.) Joh. Hugo
v. Orsbeck (
† 1711),
EB v. Trier.
Leben ↑
Schon 1631 in das Mainzer Domkapitel aufgenommen, war Damian Hartrad 1648 Domherr in Mainz und Trier, 1652 Propst von Sankt Alban in Mainz, später auch Propst zu Sankt Viktor in Xanten, 1660 Dompropst in Trier. Als Vertreter seines Bruders, des Trierer Kurfürsten Carl Caspar, nahm er maßgeblichen Anteil an den Verhandlungen des Reichsdeputationstages in Frankfurt 1655; 1663/64 war er Trierer Reichstagsgesandter in Regensburg. Am 3. Juli 1675 einstimmig zum Erzbischof und Kurfürsten von Mainz gewählt, am 12. Juli zum Bischof von Worms postuliert, vollendete er die Befestigung der Stadt Mainz und das kurfürstliche Schloß. Im Reich war er ein treuer Anhänger des Kaisers. Verschiedene Verordnungen dienten der religiösen Erneuerung bei Klerus und Volk. Sein früher Tod hinderte die volle Entfaltung seiner staatsmännischen Begabung.
|Literatur ↑
G. Ch. Joannis, SS rer. Moguntiacarum, 3
Bde., Frankfurt 1722-27, I, S. 977-79;
F. H. Lehnen,
Btrr. z. kurfürstl. Trier. Politik unter Karl Kaspar
v. d. Leyen, in: Trier. Archiv 22/23, 1904, S. 51
ff.;
W. Diepenbach-Stenz, Die Mainzer Kurfürsten, 1935, S. 83;
A. Niebecke,
Btrr. z. Leben
u. Wirken
D. H.
v. d. L.,
EB u. Kf. v. Mainz (1675–1678),
Diss. Mainz 1955.
Portraits ↑
Plastik auf seinem Grabmal im Mainzer Dom;
Gem. (Priesterseminar Trier).
Autor ↑
Anton Ph. BrückEmpfohlene Zitierweise ↑
Brück, Anton Ph., „Damian Hartrad von der Leyen“,
in: Neue Deutsche Biographie
3
(1957), S.
499 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd11564976X.html
Damian Hartrad von der Leyen
Name: Damian Hartrad von der Leyen
Namensvariante: Damian Hartrad
Namensvariante: Leyen, Damian Hartrad von der
Namensvariante: Leyen, Damian Hartard von der
Lebensdaten: 1624 bis 1678
Geburtsort: Trier
Sterbeort: Mainz
Beruf/Lebensstellung: Erzbischof und Kurfürst von Mainz
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Brück, Anton Ph.PND: 11564976X