Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Bromme, genannt Brommy, Karl Rudolf     Bronn, Heinrich Georg >>

Bronk, Otto von

Physiker und Erfinder, * 29.2.1872 Danzig, 5.8.1951 Berlin. (katholisch)


GenealogieLebenWerkeLiteraturAutorZitierweise

Genealogie  
V Franz (1823–80), S des Peter, beide Grundbesitzer in Podjass (Westpreußen), und der Elisabeth Kozyizkowska; M Modesta, T des Stanislaus von Kalkstein, Gutsbesitzer, und der Wilhelmine Neufeld (evangelisch); Berlin 1904 Helene (evangelisch), T des Friedrich Püschel, Zimmermeister, und der Caroline Seker; 1 S.

Leben  
Bronk wandte sich schon in jungen Jahren der Elektrophysik zu und beschäftigte sich in einem zusammen mit F. Clausen gegründeten Laboratorium mit Versuchen und Vorträgen über die drahtlose Telegraphie und die Röntgenstrahlentechnik und mit der Herstellung von Selenzellen. Die Beschäftigung mit den letzteren regte ihn schon früh zu Erfindungen auf dem Gebiet des Fernsehens an. In einem Patent von 1902 gibt er z. B. bereits eine Lösung für das Farbfernsehen mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln an. - 1911 trat Bronk bei Telefunken ein und übernahm die Leitung der Patentabteilung, die dann ein Vierteljahrhundert in seiner Hand lag. Aus seiner ersten Zeit bei Telefunken stammt die grundlegende Erfindung der Hochfrequenzverstärkung sowie die der Reflexschaltung. Seine Arbeit als patentrechtlicher Betreuer des großen Unternehmens bewies großen Weitblick. Es gelang ihm, einen Besitzstand an deutschen und ausländischen Patenten aufzubauen, die nach dem 1. Weltkrieg seiner Gesellschaft eine sehr starke Position bei den Verhandlungen über Patentaustausch-Abkommen mit führenden ausländischen Gesellschaften sicherten. Eine großzügige Lizenzpolitik der Telefunken GmbH sorgte dafür, daß die Früchte seiner Arbeit auch den anderen Unternehmungen der aufblühenden deutschen Rundfunkindustrie zugute kamen.

Werke  
Die hist. Entwicklung d. Elektronenröhren in d. drahtlosen Telegr., in: Telefunken-Ztg. 6, Nr. 32/33, Sept. 1923, S. 7-19; Telefunkens Patentbesitz, in: Festschr. 25 J. Telefunken, 1928, S. 103 bis 113.

Literatur  
F. Schröter, O. v. B. (25 J. b. Telefunken), in: Telefunken-Ztg. 17, Nr. 73, Juli 1936, S. 84; H. Lux, ebenda, 24, Nr. 92, Okt. 1951, S. 128.

Autor  
Robert Piloty
Empfohlene Zitierweise  

Piloty, Robert, „Bronk, Otto von“, in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 633 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd135647487.html

Quelle/Vorlage: 
NDB 2 (1955), S. 633

PND: 135647487
Artikel drucken

Index

Bronk, Otto von

Name: Bronk, Otto von
Lebensdaten: 1872 bis 1951
Geburtsort: Danzig
Sterbeort: Berlin
Beruf/Lebensstellung: Physiker; Erfinder
Konfession: katholisch
Autor NDB: Piloty, Robert
PND: 135647487

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Bronk, Otto von

PND
135647487

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)

Nachlässe
Kalliope