<< Braun, Lily Amelia Jenny Emilie Klothilde Johanna, verwitwete Gižycki, geborene von Kretschman
Braun, Otto Philipp >>
Braun.
Braun.
Leben ↑
Aus der hessischen Familie Braun, die sich seit dem 14. Jahrhundert in Fritzlar nachweisen läßt, sind außer
Otto Philipp (
s. u.) noch zu nennen: sein Onkel
Rudolph, Architekt, Hof- und Ratsmaurermeister, der die Krolloper und die Jerusalemerkirche in Berlin sowie das Justizgebäude in Kassel erbaute; Otto Philipps Neffe Johann Philipp
Otto (1824–1900), der 1869 die Chefredaktion der Cottaschen „Allgemeinen Zeitung“ in Augsburg übernahm, bei der er sich besondere Verdienste um die wissenschaftliche und literarische Beilage erwarb, und der den bei J. G. Cottas Nachfolgern erscheinenden Musenalmanach herausgab; ferner ein weiterer Neffe
Otto (1839–94), der als Entdecker des Lanolins gilt und Erfinder einer der ersten kontinuierlich laufenden Zentrifugen ist, wenngleich die Quellenlage angesichts der zahlreichen patentrechtlichen Streitigkeiten, in die er bei der industriellen Verwertung seiner Erfindungen verwickelt wurde, noch kein sicheres Urteil über deren Bedeutung zuläßt (sie wurden offenbar vielfach erst durch andere zu wirklicher Brauchbarkeit weiterentwickelt); schließlich noch ein Neffe 2. Grades, der Literarhistoriker und Schriftsteller
Julius (1843–95), der besonders durch die gemeinsam mit seiner Frau
Luise, geborene
Stamm (1848–1902) herausgebrachten Sammelwerke über Schiller, Goethe und Lessing im Urteil ihrer Zeitgenossen (je 3 Bände, 1882, 1883-85 und 1884-97) bekannt wurde.
Braun, Otto Philipp
Braun
Name: Braun
Lebensdaten: unbekannt
Beruf/Lebensstellung: hessische Familie
Konfession: katholisch; evangelisch
Autor NDB:
Bock, Hans JoachimPND: 139772928