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Bormann, Eugen >>
Borlach, Johann Gottfried
Salinendirektor, getauft 24.5.1687 Dresden,
† 4.7.1768 Kösen. (Freidenker)
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Johann Hermann (
† 1699), Tischler;
M Beate Streckenbach (
† 1729);
B Johann Hermann, kannte die Salzwerke in Polen, Österreich und Ungarn, stand Borlach von Anfang an zur Seite, seit 1737 als Salzinspektor, wurde 1768 sein Nachfolger.
Leben ↑
Als „Mechanicus“ und Ingenieur errichtete Borlach von 1726 an die Salzwerke zu Artern, Kösen und Dürrenberg, wurde 1740 kursächsischer Bergrat und starb als Direktor der inländischen (sächsischen) Salzwerke. Unter seiner Leitung wurde fortwährend nach neuen Salzquellen und -lagern geforscht, ebenso mit teilweisem Erfolg nach Kohlenlagern. Er regte
u. a. einen verbesserten Abbau der Steinkohle im Plauenschen Grund bei Dresden an und sammelte im Sommer 1738 auf einer Studienreise nach England Erfahrungen im dortigen Steinkohlenbergbau und in den Salzwerken. 1746 reiste er nach Polen. Auch in der Textilindustrie soll er Verbesserungen eingeführt haben.
Literatur ↑
Pogg. I;
W. Serlo, Männer d. Bergbaus, 1937;
Ferchl.-
Qu: Sächs. Landeshauptarchiv, Finanzarchiv (Bestallungen u. Salzsachen).
Portraits ↑
Phot. nach
Gem. (
P -
Slg. d.
Dt. Mus. München).
Autor ↑
Karlheinz BlaschkeEmpfohlene Zitierweise ↑
Blaschke, Karlheinz, „Borlach, Johann Gottfried“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
464
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd121874346.html
Borlach, Johann Gottfried
Name: Borlach, Johann Gottfried
Lebensdaten: 1687 bis 1768
Sterbeort: Kösen
Beruf/Lebensstellung: Salinendirektor
Konfession: evangelisch?; Freidenker
Autor NDB:
Blaschke, KarlheinzPND: 121874346