<< Bonsels, Waldemar
Bonstetten, Albert Freiherr von >>
Bonstetten,Freiherren von
Bonstetten,Freiherren von
Leben ↑
Das edelfreie Geschlecht erscheint zuerst 1122.
Hermann (1237–1312), Hofrichter Rudolfs von Habsburg, war in 2. Ehe mit Katharina von Habsburg-Lauffenburg verheiratet, sein Enkel
Rudolf mit Juliane Gräfin von Habsburg-Lauffenburg, deren Sohn
Hermann 1333 von Johann XXII. zum Abt von
St. Gallen ernannt und 1335 von Ludwig dem Bayern in Nürnberg belehnt wurde. Dessen Bruder
Johann wurde 1350 in der Mordnacht von Zürich mit dem Grafen von Habsburg gefangengenommen. Das Haus Österreich verpfändete ihm 1360 Winterthur und die Grafschaft Kyburg. Ein Zweig des Geschlechts ließ sich im 15. Jahrhundert in Bern nieder und spielte in der Leitung der Stadt und im Patriziat eine Rolle. Mitte des 17. Jahrhunderts teilte sich das Geschlecht in zwei Linien, deren jüngere mit dem Enkel von
Carl s. (2) erlosch. Der älteren gehören an der Landschaftsmaler
Siegmund August (1796–1879) und der schweizerische Diplomat
Walter (1867–1949), der 1913 Mitbegründer der schweizerischen Pfadfinderbewegung und deren erster Bundesfeldmeister sowie Mitglied des internationalen Komitees und dessen erster Ehrenpräsident war.
Bonstetten, Albert Freiherr von
Bonstetten, Carl Victor Freiherr von
Bonstetten
Name: Bonstetten
Lebensdaten: unbekannt
Beruf/Lebensstellung: Freiherren von Bonstetten; edelfreies Geschlecht
Konfession: katholisch; reformiert; evangelisch
Autor NDB:
Newald, RichardPND: 129599506