<< Boehle, Fritz
Boehlendorff, Casimir Ulrich >>
Böhlen, Johannes Hippolytus
Franziskaner, Volksschriftsteller,
* 21.8.1878 Dössel (Westfalen),
† 7.9.1950 Fulda.
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Aus alteingesessener, wohlhabender Bauernfamilie des Diemeltales;
V Anton;
M Cäcilia Assauer.
Leben ↑
Böhlen trat 1896 zu Fulda in den Franziskanerorden. 1906-17 unterrichtete er am deutschen Ordensgymnasium Watersleyde bei Sittard (Holland) in Deutsch und Geschichte, wohnte ab 1916 in Kelkheim bei Frankfurt, ab 1921 in Hadamar bei Limburg und ab 1928 in Fulda. Im Umkreis dieser Orte pflegte er unter persönlicher Regie das Volksschauspiel auf Freilichtbühnen. Höhepunkte großen Erfolges waren „Johann Ludwig [von Nassau-Hadamar], des Volkes und des Friedens Hort“ (1924) und „Die Herrin der Wartburg“ (1931), das auch von der Passionsbühne Erl in Tirol übernommen wurde. 1907-41 leitete er den weit über Deutschland verbreiteten „
St. Antonius-Kalender“, 1917-41 die „Deutsche Terziaren-Zeitung“ und drei religiöse Monatsblätter für die Jugend, die zeitweise in mehreren hunderttausend Exemplaren gehalten wurden. Böhlen suchte im Volke eine kernige, ungezwungene Frömmigkeit zu fördern.
Werke ↑
Weitere W Eine Jugend voll Sonne
(autobiogr.), zuletzt 1949.
Literatur ↑
Benediktin.
Mschr., 1927;
Ein Stadtjubiläum [Hadamar], 1924;
Thuringia Franciscana 6, 1951, S. 45-50;
Kürschner, Lit.-Kal. 1943
(W).Autor ↑
Ottokar Bonmann OFMFranziskanerordenEmpfohlene Zitierweise ↑
Bonmann OFM, Ottokar, „Böhlen, Johannes Hippolytus“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
377
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd127440941.html
Böhlen, Johann Hippolytus
Name: Böhlen, Johann Hippolytus
Lebensdaten: 1878 bis 1950
Geburtsort: Dössel (Westfalen)
Sterbeort: Fulda
Beruf/Lebensstellung: Volksschriftsteller; Franziskaner
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Bonmann OFM, OttokarPND: 127440941