<< Bittner, Alexander
Bitzius, Albert Bernhard >>
Bittner, Max
Orientalist,
* 12.4.1869 Wien
† 7.4.1918 Mödling bei Wien. (katholisch)
Genealogie
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| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Max (
† 1912), Erster administrativer und juridischer Beamter des Deutschen Ritterordens,
S des Christof Bittner, Deutschen-Ordens-Kommende-Verwalter in Troppau;
M Ther. (
† 1893),
T des Johann Schwarz, Malergeselle aus Ordau (Schlesien), später Seidenbandfabrik-Besitzer Wien;
⚭ 1893 Mizzi (Mitzi) Waldmüller; 1
S.
Leben ↑
Bittner studierte, lehrte und publizierte in Wien. Er hörte bei Friedrich Müller, J. von Karabacek, David Heinrich von Müller, A. Wahrmund
u. a. Die akademische Laufbahn durchlief er rasch und wurde in jungen Jahren 1906 ordentlicher Professor der orientalischen einschließlich der semitischen Sprachen an der Universität und Professor des Arabischen, später auch des Persischen, an der Konsularakademie, 1913 wirkliches Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. - Ein „österreichischer Mezzofanti“ mit Kenntnissen in etwa drei Dutzend Sprachen, galt Bittner als erfolgreicher Lehrer. Sein eigentliches wissenschaftliches Verdienst ist die grammatische und lexikalische Bearbeitung der in Südarabien und auf der Insel Soqotra noch gesprochenen semitischen Sprachen, welche zwischen dem Arabischen und dem Abessinischen stehen.
Werke ↑
Viele kleinere
Abhh. u.
Anz. hauptsächl. in: Wiener
Ztschr. f. d.
Kde. d. Morgenlandes, 1896 ff., Anthropos, 1908 ff.,
Allg. Lit.bl., 1900 ff.
Literatur ↑
F.
v. Kraelitz-Greifenhorst, in: Die feierl. Inauguration d. Rektors d. Wiener
Univ. f. d. Studienj. 1918/19 am 28.
Okt. 1918, Wien 1918, S. 39 bis 46
(W, selbständ. Arbb.);
J.
v. Karabacek, in:
Alm. d.
Ak. d. Wiss. in Wien,
Jg. 68, 1918, S. 350 f
(P);
J. Gyra, in:
Gesch. d.
arab. Sprachstud. in Europa
(arab.), Kairo, 1929, S. 50-52
(P);
DBJ II (Totenliste 1918,
L). - Qu.: Akten d.
phil. Fak. u. d.
Ak. d. Wiss. Wien.
Autor ↑
Fritz Rudolf KrausEmpfohlene Zitierweise ↑
Kraus, Fritz Rudolf, „Bittner, Max“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
282
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd117605395.html