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Bittner, Ludwig >>
Bittner, Julius
Komponist,
* 9.4.1874 Wien,
† 9.1.1939 Wien. (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Julius, Richter, kaiserlich und königlicher Hofrat,
S des Statthaltereirats Johann, aus Bauernfamilie der böhmisch-bayerischen Grenze, und der Juliane Fritz aus Pustertal (Tirol);
M Franziska Xaverine,
T des Oberpostrats Ferdinand Heinzel, aus Lehrerfamilie im Innviertel, und der Luise
|Krenn;
B Ludwig s. (2);
⚭ Emilie Werner, Altistin: 2
S.
Leben ↑
Bittner wurde von Josef Labor musikalisch ausgebildet, von Josef Schalk und insbesondere Bruno Walter entscheidend gefördert. Noch bis 1920 konnte er, neben dem musikalischen Schaffen, seinen eigentlichen Hauptberuf als Richter ausüben. Zu seiner Zeit war sein Ruf als Bühnenkomponist ein bedeutender; heute ist sein Lebenswerk (wohl doch zu Unrecht) fast ganz vergessen. - Bittners Hauptverdienst ist es, mit vornehmen Mitteln der österreichischen Oper ein gutes volkstümliches Niveau erhalten zu haben.
Werke ↑
u. a. Opern: Die rote Gret, 1907; Der Musikant, 1910; Der Bergsee, 1911; Das höllisch Gold 1916; Der liebe Augustin, 1917 (Schauspiel mit Musik); Die Kohlhaymerin, 1921; Mondnacht. 1928; 2 Sinfonien; 2 sinfonische Dichtungen; Große Messe mit Tedeum, 1925 (für Soli, Chor, Orchester u. Orgel); 2 Streichquartette; Lieder;
s. a. MGG I.
Literatur ↑
R. Specht, J.
B.,1921;
E. Istel, Die moderne Oper vom Tode Wagners bis zur Gegenwart,
21923;
B. Walter, Thema u. Variationen, Erinnerungen u. Gedanken (
dt. Ausg.), 1950;
H. Wirth, in
MGG I.
Portraits ↑
Bleistiftzeichnung
v. Tischler, 1920,
Abb. b. Specht (s.
L);
Phot. in: Alberts
Ill. Musiklex., 1927.
Autor ↑
Werner BollertEmpfohlene Zitierweise ↑
Bollert, Werner, „Bittner, Julius“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
280 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd118663593.html