<< Kralik, Dietrich
Kramer, Gustav >>
Krallinger, Hans Friedrich
Professor für Tierzucht,
* 18.9.1904 München,
⚔ 12.6.1943 Royan (Frankreich). (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Joh. Baptist (1851–1929), Dr.,
Oberstudiendir.,
Päd.,
S d. Bauern Joseph Schneider in Wainding u. d. Walburga Krallinger;
M Frieda (1866–1942).
T d.
Dr. med. Friedrich Wacker,
prakt. Arzt in Landsberg, u. d. Maria Weber;
⚭ Grafrath-Wildenroth 1928 Dorothea (
* 1903),
T d. Privatiers Bernhard Eichleiter in
M. u. d. Anna Maria Wacker; 2
S, 2
T .
Leben ↑
Nach Abitur und 2jähriger praktischer landwirtschaftlicher Ausbildung auf einem größeren Betrieb studierte Krallinger seit 1924 Landwirtschaft an der Technischen Hochschule München. Als Schüler von Heinz Henseler promovierte er bereits 1927 am Institut für Tierzucht und Züchtungsbiologie mit der seine Forschungen kennzeichnenden Arbeit „Gibt es einen Spermatozoendimorphismus beim Hausrind?“ (1928). Als Stipendiat der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft vertiefte er sodann seine zytologischen und genetischen Kenntnisse unter Betreuung durch R. Goldschmidt am Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie in Berlin-Dahlem. Aus dieser Zeit verdienen seine Arbeiten über die Chromosomen unserer Haustiere besondere Erwähnung. 1929-34 beschäftigte er sich als Mitarbeiter von Wilhelm Zorn in Breslau in umfassender Weise mit Fragen der Züchtungsbiologie und der Erbforschung bei landwirtschaftlichen Haustieren. 1930 habilitierte er sich in Breslau mit der Arbeit „Zytologische Studien an einigen Haussäugetieren“, erhielt einen Lehrauftrag für angewandte Vererbungsforschung und wurde zum Abteilungsleiter und 1937 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 1941 erhielt er die Professur für Tierzucht in Göttingen, die er jedoch nicht mehr wahrnehmen konnte.
Werke ↑
Weitere W
Über d. Chromosomenzahl beim Rind, …, in: Anatom.
Anz. 63, 1927;
Die Chromosomen d. Haustiere (Sammelreferat), in:
Züchtungskde. 2, 1927;
Leistung u. Formmerkmale unter d. Gesichtspunkt d. neuzeitl. Vererbungsforschung an Haustieren,
ebd. 5, 1930;
Gibt es einen Spermatozoendimorphismus beim Hausrind?, Zugleich eine Chromosomenstudie u. e.
Btr. z. Kritik d. Chromosomenlehre, 1928;
Zytolog.
Stud. an einigen Haussäugetieren, in: Archiv f. Tierernährung u. Tierzucht 5, 1931;
Unterss. üb. Geschl.leben u. Fortpflanzung d. Haustiere: 1. Der Rhythmus in d. Rausche d. Schweine,
ebd. 8, 1933, 2. Der Einfluß d. Decktermins innerhalb d. Rausche d. Schweine auf ihre Fruchtbarkeit u. d. Geschlechtsverhältnis d. Nachkommen, in:
Wiss. Archiv f. Landwirtsch. 9, 1933;
Unterss. z. Zuchtwahlmethodik in d. Geflügelzucht, In: Archiv f.
Geflügelkde. 1935 u. 1936;
Angew. Vererbungslehre f. Tierzüchter, 1937;
Unterss. z. Zuchtwahlmethodik in d. Haustierzüchtung, in:
FF 13, 1937, S. 75-77.
Literatur ↑
Zs. f.
Züchtungskde. 18, 1943.
Autor ↑
Otto Ambrosius SommerEmpfohlene Zitierweise ↑
Sommer, Otto Ambrosius, „Krallinger, Hans Friedrich“,
in: Neue Deutsche Biographie
12
(1979), S.
667
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd102137684.html
Krallinger, Hans Friedrich
Name: Krallinger, Hans Friedrich
Lebensdaten: 1904 bis 1943
Geburtsort: München
Beruf/Lebensstellung: Tierzüchter; Professor für Tierzucht
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Sommer, Otto AmbrosiusPND: 102137684