<< Beythien, Adolf Carl Heinrich
Bezold, von >>
Bezelin-Alebrand
Erzbischof von Hamburg-Bremen (seit 1035),
†15.4.1043 Bücken (begraben Bremen).
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Bezelin-Alebrand war ursprünglich Kölner Geistlicher und gehörte später der königlichen Kapelle an. Als Erzbischof vermochte er nicht gänzlich die Mißstände in seiner Diözese zu beseitigen, förderte aber die Mission und entwickelte eine umfangreiche Bautätigkeit; er erbaute in Hamburg den niedergebrannten Dom und den erzbischöflichen Palast aus Stein. Den von ihm nach Kölner Vorbild begonnenen Dom in Bremen ließ sein Nachfolger Adalbert durch einen anderen ersetzen. 1040 mußte Bezelin-Alebrand noch einmal die Ansprüche des Erzbischofs von Köln auf die alte Diözese Bremen abweisen.
Literatur ↑
G. Dehio,
Gesch. d. Erzbistums Hamburg-Bremen I, 1877;
O. H. May,
Regg. d. Erzbistums Bremen I, 1929-37,
Nr. 201-19;
Hauck III;
Dictionnaire d’Histoire et de Géographie Ecclésiastiques II, 1914,
Sp. 78 f.
(unter Alebrand).Autor ↑
Hans Jürgen RieckenbergEmpfohlene Zitierweise ↑
Rieckenberg, Hans Jürgen, „Bezelin-Alebrand“,
in: Neue Deutsche Biographie
2
(1955), S.
210
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd123345731.html
Bezelin
Name: Bezelin
Namensvariante: Alebrand
Lebensdaten: erwähnt 1035, gestorben 1043
Sterbeort: Bücken
Beruf/Lebensstellung: Erzbischof von Hamburg-Bremen
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Rieckenberg, Hans JürgenPND: 123345731