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Kielmansegg, Eduard Graf >>
Kielmansegg
von. (evangelisch)
Leben ↑
Der aus Itzehoer Bürgertum stammende doctor iuris
Johann Adolf Kielman (1612–76), holsteinischer Kammerpräsident und Hofkanzler, wurde 1641 nobilitiert und erhielt 1652 das Prädikat „von Kielmansegg“ (siehe
ADB 15). Dessen Sohn
Friedrich Christian Freiherr (Reichsfreiherr 1679, 1639-1714), holsteinischer Vizehofpräsident, und Enkel,
Johann Adolf Freiherr (1668–1717, siehe Literatur), hannoverischer Oberstallmeister, setzten den Aufstieg der Familie fort. Letzterer ließ vor Hannover durch Louis Remy de la Fosse das Lustschloß Fantaisie bauen, 1710 konnte er Händel als Kapellmeister für Hannover gewinnen. Seine Frau,
Sophie Charlotte (um 1675–1725), war eine natürliche Tochter des Kurfürst Ernst August von Hannover und wurde von ihrem Halbbruder, Georg I., bevorzugt und 1722 zur Gräfin Darlington erhoben (siehe Literatur). Wegen ihrer Memoiren bekanntgeworden ist
Auguste Charlotte verwitwete Gräfin zu Lynar geborene von Schönberg (1777–1863), 1802-17 Ehefrau des Ferdinand Graf von Kielmansegg (siehe Genealogie 1). Als Verehrerin Napoleons I. hielt sie sich lange an dessen Hof auf und berichtet sehr subjektiv über die Ereignisse (siehe Literatur).
Georg Ludwig (1707–85) wurde 1723 mit seinen Brüdern in den Grafenstand erhoben und war General der Infanterie (siehe
ADB 15). Beim Aufbau der Bundeswehr trat hervor
Johann Adolf Graf (
*1906). – Zu einer anderen Familie gehört der kaiserliche General und Oberzeugmeister Andreas Kielmann von Kielmannsegg (
† 1590, siehe
Wurzbach XI).
Kielmansegg, Eduard Graf
Kielmansegg, Erich Graf
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